Hotel und Gasthaus zum Güldenen Greifen


Ob der Güldene Greif an der Herzogenpromenade oder aber der ihm direkt gegenüberliegende Hotel Fischkönig, sein ärgster Konkurrent, das erste Haus am Platze in Elenvina ist, darüber läßt sich trefflich streiten. Fragt man seine Gäste, reiche Händler, Gesandte oder Angehörige des betuchteren Adels, so wird die Antwort wohl nach Tagesform ausfallen. Der Greif ist berühmt für seine Hauptgerichte und Saucen, während der Gasthaus zum Flusskönig vor allem für seine Fischgerichte zu recht gerühmt wird.

Eine Vielzahl von Knechten und Mägden kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste und die Sauberkeit des Hauses.

Die Wirtin Gezelin hat 1041 BF die Leitung des Greifen von ihrem Vater Nolan übernommen und führt diesen mit der Unterstützung ihrer Schwester Hadelin Ketterle und deren Kinder Herrat (*1011 BF, designierte nächste Wirtin), Adelrat (*1014 BF, Koch im Güldenen Greifen, mit großen Ambitionen, die bisherige Küchenmeisterin zu ersetzen) und Liutgard (*1016 BF, Kellermeisterin). Liutgard ist eine exzellente Weinkennerin mit einer Vorliebe für schweren Raschtulswaller und die fruchtigern der Elenviner Weine. Was in den Kellern des Greifen lagert, ist ein kleines Vermögen wert und nicht das, was landläufig unter 'Elenviner' bekannt ist. Der Rote und Weiße Geron sowie das Geronsblut sind die Tropfen, die auch die Winzer selbst mit Wohlbehagen trinken und was nur in kleinen Mengen in den Handel gelangt. Sie hat beste Kontakte zu den Weingütern um Burg Grötz, was ihr einen kleinen, doch für ihr Selbstverständis immens wichtigen Vorsprung zum Keller des Flussköngis verschafft, der dafür ein feines Sortiment Almadaner Weine vorhält.


Ihr Vater, Nolan Ketterle, betrieb seit 1003 BF den 'Greifen'.

Quellen:
AGF
NN (15) S. 4 (17),8 (21),25 (21L),6 (22),9 (26),1