Borontempel Elenvina

Der kleine Tempel bietet zwei Geweihten, der Hochgeweihten Ravena Aerin von Rabenstein sowie ihrem Bruder im Glauben Hadomar von Mersingen und zwei Novizen Heimstatt.

Er wurde 1037 BF von Welfert von Mersingen und Lucrann von Rabenstein gestiftet und wacht seitdem über den Boronanger der Stadt. Zuvor gab es keinen dauerhaft in Elenvina lebenden Borongeweihten, die Bestattungen wurden üblicherweise von der Geweihtenschaft der Travia vorgenommen.

Der Tempel ist aus schwarzem Schiefer des Bollhags im Eisenwald gefertigt. Er hat einen Grundriss, der einem halben Rad gleicht. Die zur Straße hin halbrund gewölbte Front ist aus nahezu fugenlosen, perfekt behauenen Steinblöcken erstellt, rechts und links neben der Tür finden sich als Halbrelief zwei schlichten Säulen im Mittelreicher Stil, deren Kapitelle Schädel und Raben zeigen und einen einfachen Türfries tragen. Die gerade Front zeigt zum Boronsanger der Stadt. Der Tempel der nächtlichen Schatten, wie sein vollständiger Name lautet, hat kein Kuppeldach, sondern fünf Giebel, die von der höchsten Stelle der Front ausgehend fünf Speichen symbolisieren und ein Meisterwerk der Dachdeckerkunst mit Schieferschindeln darstellen.