Eslamidenkaiserzeit

(602 BF - 902 BF)

602 BF
Sechs Albernierinnen übernehmen die Herrschaft über Markt Vairningen und schwächen zunehmend das Baronshaus in den kommenden Götterläufen.

608 BF
Nachdem der Schüler Borbarads und Magier Zulipan nach langen Forschungen endlich das Geheimnis der besonderen zwergischen Magieresistenz entnebelt hat, versklavt er zahlreiche Menschen und Zwerge. Mit seinem Heer willenloser Kämpfer greift er das koscher Zwergenreich an. Hochkönig Ambros kann mit seinen Truppen in der "Schlacht im Stillen Grund" den Magier stoppen, doch verliert er, wie auch Zulipan, das Leben.

609 BF
Marhada ni Bennain bekommt den Titel der Fürstin von Albernia zugesprochen. Bereits Niamad ui Bennain sollte diese Ehre auf Anraten mehrerer Berater zuteilwerden, allerdings kam es durch einen Vorfall bei der Zeremonie nicht dazu. Nur unter Androhung beugt er das Haupt vor dem Kaiser und küsst dessen Schuh, beim Aufstehen vergas er jedoch den Schuh wieder loszulassen und so kippt Kaiser Eslam äußerst peinlich vom Stuhl. Die Albernia werden sich noch jahrzehntelang köstlich darüber amüsieren, das Verhältnis zwischen Niamad und Eslam wird allerdings bis ans Ende seiner Lebenszeit angespannt bleiben.

619 BF
Gruin, Sohn des Ghamborax wird geboren.

623 BF
Die 'Schlacht am Liepenstein' ein lang schwellender Konflikt um Erzminen in Dohlenfelde, führt zu offenen Krieg. Nach Schiedsspruch des Grafen zieht der Baron Rabensteins seine Ansprüche zurück, die Streitigkeiten werden dennoch nicht beendet.

630 BF
Noch immer von Magierkriegen und Orkübergriffen geschwächt brauchen die Nordmarken lange, um sich zu erholen. Nochmals geschwächt werden sie, als in Elenvina die Orkpocken ausbrechen und viele Todesopfer fordern.

643 BF
Der Boron-Geweihte Boronian von Calmir, Rabenstein und Isenbrück folgt als einzig lebender Verwandter dem Baron von Rabenstein nach. Eng mit dem Boron-Kult verbunden brachte er den Raben ins rabensteiner Wappenschild und als Wappenhalter und begründete Boron als Hauptgottheit im Rabensteinschen.

652 BF
Hetmann Cerntacht Conchobairon erscheint mit dreizehn Drachenbooten in Havena und verlangt von Fürstin Ruada ni Bennain halb Albernia. Dabei beruft er sich auf eine Abmachung seiner Familie mit ui Bennain, laut der man einander in Notzeiten beistehe und alles Erreichte untereinander gerecht aufteilt. Ruada wählt einen Zweikampf bei dem der Sieger Herrscher Albernias wird und der Verlierer aller Ansprüche entsagt. In den frühen Morgenstunden des 1. Rondra kommt es im Innenhof des Rondra-Tempels zu einen fast eine Stunde dauernden Duell, an dessen Ende die Conchobairons wieder abziehen.

663 BF
Kaiser Alrik lockert Teile des Magieverbots aus dem Garether Pamphlet. Neben den Akademien in Beilunk, Gareth und Rommilys wird auch die elenviner Akademie erneut gegründet.

666 BF
Die Hydra von Harben macht für einige Zeit das Meer der Sieben Winde für Schiffe unsicher.

674 BF
Erschüttert über das Schisma und die endgültige Spaltung des Boron-Kultes unterwirft sich Baron Boronian von Rabenstein einem Schweigegelübde.

682 BF
Der Kosch wird wieder ein eigenständiges Fürstentum. Graf Bernfried zu Eberstamm wird von Kaiser Alrik für seine treuen Dienste belohnt. Unter heftigen Protesten aus Ferdok wird Angbar Fürstensitz, nimmt man den Angbarer doch noch immer ihren Verrat im letzten Orkensturm übel.

683 BF
Um die Wogen mit den Ferdokern zu glätten hält Fürst Bernfried ab sofort sein fürstliches Hochgericht in ihrer Stadt, weicht jedoch von seinem Entschluss nicht mehr ab.

691 BF
Fürst Thorn ui Bennain ernennt die mysteriöse Zauberin Nahema, trotz gültigem Magieverbot, zu seiner Beraterin und stellt ihr einen Turm als Wohnung zur Verfügung. Auch wenn die fürstlichen Berater Nahema mit Unwillen begegnen, müssen sie zugeben, dass ihre Ratschläge Macht und Reichtum des Fürstentums fördern. Thorn lässt sogar die Behauptung, Nahema könne zaubern, unter Strafe stellen.

695 BF
Toras folgt seinem Vater Thorn als Fürst von Albernia nach, dabei verbleibt Nahema in ihrem Amt als Beraterin.

701 BF
Unter den Einflüsterungen Nahemas sagt sich Toras vom Reich los und führt Albernia als Königreich in die Unabhängigkeit, dabei schafft er zugleich den Ältestenrat ab.
Bestärkt durch diese Handlungen fordert der Efferd-Hochgeweihte Havenas, Efferdhilf der Blaue, das Efferd zum höchsten Gott erhoben wird. Dies verschiebt Toras jedoch diplomatisch auf später.
Die Karavelle Meerschaum bricht nach umfangreichen Planungen und Vorbereitungen zu einer Reise ins Güldenland auf.

702 BF
Entgegen großer Proteste erhebt Fürst Toras seine Beraterin Nahema zur Baronin von Dela.
Kurz darauf erschüttert ein Erdbeben die Stadt und bringt diverse Gebäude zum Einsturz. Ein Vorspiel für die am 16. Ingerimm über die Stadt hereinbrechende Flutwelle, in der ganze Stadtteile im Großen Fluss versinken. Nur 5.000 der 60.000 Einwohner der Stadt überleben diese Katastrophe.
Viele sahen darin die Strafe Efferds dafür, dass Toras eine Zauberkundige an seiner Seite duldete, dem Reich entsagte und der Forderung Efferdhilfs ausschlug. Toras kam bei der Flut um, Nahema gilt als verschwunden, Fürstenpalast, Praios-Tempel, Bibliothek und der Ferdokbogen wurden zerstört, nur der Efferd-Tempel überdauert fast unbeschädigt. Fürst Gortum, Sohn von Toras, unterwirft sich dem Kaiser und verlegt den Fürstensitz wieder zurück nach Honingen. Das reiche Fürstentum wurde auf einem Schlag eine verarmte Provinz.
Da durch die große Flut auch der Hafen von Havena vernichtet wurde, wird die Westflotte in das kleine Harben verlegt. Ein wahrer Segen für die Stadt und die nordmärkische Grafschaft Windhag. Zugleich stammt aus dieser Zeit die Tradition, dass die Herren von Windhag zugleich Admiräle der Westflotte sind.
Das Levthansband des Rahja-Tempels von Havena wird von der Rahja-Geweihten Riganna gerettet. Sie wurde von den Wassermaßen mitgerissen und hatte sich in den Wipfel eines Baumes retten können. Anschließend brachte sie das Band einer Eingebung folgend in den Tempel nach Tiefhusen.

704 BF
Nach zwei Jahren kommt die Meerschaum zurück in ihren Heimathafen Havena, das Schiff ist dabei voll mit Schätzen und dem kutschengroßen Altar eines fremden Windgottes. Entsetzt ob der Zerstörungen setzten die Seeleute ihr Schiff auf einer versunkenen Ruine auf, sodass es samt seiner Schätze im Großen Fluss versinkt.

711 BF
Mit dem Verlust Isenbrücks entfernen die Barone Rabensteins das Madamal aus ihrem Wappenschild. Daraus resultierte eine Fehde mit dem almadaner Geschlecht zum Rabenfels. Erst 31 Götterläufe später kann diese durch einen Traviabund beendet werden.

721 BF
Um all der Demütigung seit der Großen Flut entgegen zu wirken, erbauen die Bewohner Havenas ihrem Fürsten einen neuen Palast, größer und prächtiger als sein Vorgänger. Fürst Diaran verlegt deshalb, noch vor seiner Fertigstellung, den Fürstensitz zurück nach Havena.

744 BF
Am 22. Efferd werden überall zwischen Methumis und Grangor die kaiserlichen Festungen von patriotischen Liebfeldern erobert. Einzig in Kuslik kann Oberst Targuin Conchobair die Alte Burg halten. Erst nach den "hundert Tagen von Kuslik" kann er vom Entsatzheer aus Havena entlastet werden.

745 BF
Da Kaiser Eslam IV. an der Gefolgschaft der Albernier zweifelt, beschließt er nach dem Tod von Fürst Diaran von Albernia, zumal ohne legitimen Erben, einen kaiserlichen Vogt einzusetzen. Das Amt erhält Gerbald von Mersingen, der mit harter Hand herrscht und die adlige, wie nicht adlige Bevölkerung in ihrem Rechten stark beschneidet.
Zusätzlich werden von ihm auch treue Gefolgsleute des Kaisers großzügig entlohnt. Einer dieser Günstlinge war Targuin Conchobair der seine Treue in den „hundert Tagen von Kuslik"“ mehr als Bewiesen hatte. Für ihn wurde die Grafschaft Winhall aus Albernia ausgegliedert und ihm zugesprochen. Da die bisherigen Herr, Iraic Fenwasian, zugleich auf seine Ansprüche verzichten mussten wurde hierbei die langanhaltende Feindschaft zwischen den Häusern Fenwasian und Conchobair begründet.

745 BF
Sieben Galeeren gehen in Flammen auf, als einige Tollkühne die kaiserliche Flotte am 17. Praios in Harben angreifen.
Als Strafe für die ausbleibenden Zahlungen erobern Kaiserliche am 07. Travia das rebellische Grangor, von anderen Städten im Stich gelassen fällt es den Angreifern nicht schwer. Als Strafmaßnahme werden willkürlich 500 ausgewählte Bewohner der Stadt nach Angbar verschleppt und zur Arbeit in den Minen gezwungen.

746 BF
Bei der Ausgliederung Winhalls erhält Abilacht eine Sonderstellung, die Stadt wird der direkten kaiserlichen Kontrolle unterstellt und somit zur Reichsstadt erklärt.

752 BF
Dem Freiheitsstreben des Lieblichen Feldes folgend, sagen sich die Zwerge des Phecanowalds vom Bergkönigreich Eisenwald los. Schon seit längerem unzufrieden aufgrund religiöser und kultureller Fragen gründen sie das Bergkönigreich Phecanowald und unterstellen sich dem Schutz von König Khadan.

779 BF
Durch kaiserliche Berater wird der Erlass erteilt, dass alle Provinzen entlang der Westküste ihre Wege ins Liebliche Feld sperren müssen, um das abtrünnige Königreich in die Knie zu zwingen.

785 BF
Eigentlich hatte das Haus Mersingen darauf spekuliert, dass ihr dritter Reichsvogt von Albernia, Viburn von Mersingen, vom Kaiser mit dem Fürstentitel belohnt würde. Dieser jedoch verlor bereits sein Herz an die schöne Sinjer ni Bennain, die ihn nur heiraten wollte, wenn er ihr das Erbe ihres Hauses verschaffe. Viburn lässt anschließend seinen gesamten Einfluss spielen und Sinjer wird Fürstin von Albernia und Viburn trägt als ihr Gatte ebenfalls den Titel eines Fürsten, jedoch wider die Pläne seines Hauses, welches damit weiterhin ohne mersinger Fürstentitel dasteht.

793 BF
Erstmals wandern Siedler aus Rabenstein und Dohlenfelde ins heutige Zwackelfegen.

804 BF
Sinjer ni Bennain schafft es durch ein Boltan-Spiel, die Grafschaft Winhall wieder für Albernia zurückzugewinnen. Graf Hjalbin Conchobair verlor gegen die schöne und leidenschaftliche Fürstin, die anschließend die Kaufherrenfamilie Grassberger als neue Grafen installierte. Das Haus Fenwasian hatte die Gelegenheit genutzt und ebenfalls Ansprüche erhoben, aufgrund ihrer wenig von Sympathie geprägten Beziehung zur Fürstin wurde ihnen dieser verwehrt.

812 BF
Schlacht am Biberbach

813 BF
Nordmärker Truppen marschieren, unter Berufung auf einen dubiosen Vertrag aus früherer Zeit, im Kosch ein und besetzten mehrere Baronien.

815 BF
Herzog Guldewardt vom Großen Fluss, genannt der Eisenzähnige, war ein weithin bewunderter Haudegen. Mit seinem Nachbarn Ontho vom Eberstamm lag er in Fehde, bis er diesem in der Schlacht am Guldehang 815 BF unterlag und im ritterlichen Zweikampf den Tod fand. Zuvor beharrt Ontho auf die Rückgabe seiner Baronien. Nachdem sich Elenvina verweigert, vertreibt ein zwergisch-menschliches Heer die nordmärkischen Besatzer aus dem Kosch. Jarinde vom Großen Fluss, Gattin Guldewardts, gab sich dem siegreichen koscher Fürsten hin und gebar ein Bastardkind Feniya von Abagund.
* Quellen: Guldewardt vom Großen Fluss, Jarinde vom Großen Fluss, Schlacht am Guldehang

837 BF
Die Stadt Winhall erkauft sich vom Kaiser den Status einer Reichsstadt. So herrschen die grassberger Grafen nur noch über das Umland der Stadt, verblieben jedoch wohnhaft in der Stadt.

850 BF
Nahe Markt Vairningen kann durch Aufzeichnungen wieder die Existenz einer Burg belegt werden.

864 BF
Rhondara von Albenhus wird als Bastard des Hauses Hardenfels geboren. Sie ist die Tochter von Bodar III., einem älteren Bruder von Kaiser Valpo von Almada, und kommt er nach dem Tod ihres Vaters auf die Welt.

868 BF
Jarlinde vom Großen Fluss besteigt den Hirschenthron.

881 BF
Graf Ghambir, Sohn des Gruin, wird geboren.

885 BF
Die almadanerin Serena, eine entfernte Verwandte Kaiser Valpos, wird von diesem nach Vairningen verbannt, da sie es gewagt hatte, neben Wein auch Wasser bei einem Fest anzubieten. Nach Schiedsspruch des Kaisers dürfte sie nach Almada Heimkehren sobald sie am Hang der Vairnburg erfolgreich genießbaren Wein angebaut und gekeltert hätte, somit begründen sie und ihr Sohn den Weinbau in Vairningen. Sich dem kaiserlichen Entschluss beugend musste das Baronshaus Timerlain ihre Heimat hergeben und zog sich die kommenden Dekaden nach Elenvina in ihr Stadthaus zurück.

Quellen: Am Großen Fluss, Die Dunklen Zeiten, Historia Aventurica

-- IseWeine - 09 Jan 2011

Topic revision: r6 - 20 Dec 2018 - 10:30:56 - VonRichtwald
 

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