Ynbaht Sanyarin von Lichtenberg

Ynbaht Sanyarin Nanda'iama von Lichtenberg
Ynbaht von Lichtenberg, Künstler: N. Mehl
Wappen der Familie Lichtenberg, Künstler: S. Arenas
 
Titel: Bote des Einhorns (Hochgeweihter des Nandus), Hierophant des Bunde des Blauen Einhorns, Junker von Grasbühl, Edler von Tuwalsforst, Siegelmeister der Baronie Galebquell
Anrede: Euer Gnaden, Euer Wohlgeboren
Tsatag:
Boronstag: lebt
Status: GalebQuell

Beschreibung

Gebürtig stammt der Nandusgeweihte aus dem fernen Brabak, doch Neugier und Schicksal verschlugen ihn in den Norden, in das Herzogtum Nordmarken. Für seine Taten für die Grafschaft Gratenfels schlug ihn der Graf zum Ritter, während der Baron von Galebquell ihn zum Edlen ernannte. Beiden stand der Halbelf mit Rat und Tat zur Seite, was ihn für weitere Würden qualifizierte. So wurde er erst vor wenigen Monden von seiner Hochgeboren nach dem Tode Baldurs von Galebfurtens zum Siegelmeister der Baronie Galebquell ernannt. Welchen Weg mag die Baronie mit diesem neuen Berater gehen?

Deutlich ist das elfische Erbe des Edlen zu erkennen an den spitzen Ohren, ebenso wie das südaventurische Erbe durch den dezenten bronzefarbenen Schimmer auf seiner Haut zutage tritt. Dies vereint sich in eine natürliche Schönheit, doch gerade deswegen halten ihn viele abergläubische Landbewohner für einen Waldgeist.

Jüngst erfuhr Ynbaht, was es heißt fey zu sein. Langsam entdeckt er sein elfisches Erbe, stammt er doch von einem Waldelfen ab. An seiner Seite steht sein Halbbruder Laryllan Nebelmond, der ihm das elfische Erbe näher bringt. Doch Ynbaht, der sich nun auch Sanyarîn Einhornfreund nennt, ist sehr weit vom wahren Elfsein entfernt. Er weiß es und erforscht die innersten Geheimnisse seiner Herkunft daher mit nandusgefälliger Geduld und Neugier – aber auch, wie Laryllan feststellt – mit hochelfischer Weisheit. Doch ob Ynbaht ein Vermittler zwischen Elfen und Menschen wird, da er doch zwischen beiden Welten steht, das wissen nur die Götter. Ynbaht indes spürt diese geheimnisvolle Sehnsucht in sich, einen Ruf, dessen Ursprung er noch nicht erkennt.

Geboren wurde Ynbaht im Jahr 6 Hal als Sohn der aranischen Prinzessin Seléyna binth Rhiannon al'Ménkhauhour und seines waldelfischen Vaters Farviriol Krähenschwinge, dem seine Mutter in tulamidischer Leidenschaft und Liebe verfallen war; seine Großmutter ist die angesehene und umtriebige Stammessheyka der Beni Khauhouri – Rhiannon binth Ashwadene al'Ménkhauhour. Aus dieser Verbindung resultiert auch das elfische Erbe Ynbahts, das trotz der Verwässerung erstaunlich stark ist.

Während seiner Kindheit überfielen novadische und gorische Reiterscharen das aranische Nagabir, Stammessitz der Sheyka und Grenzort zum novadischen Mhanadistan in der aranischen Baronie Darja. Nach diesen Kriegszügen, dem Fall der Grenzfesten und internen Streitereien floh Seléyna mit ihren Kindern, darunter Ynbaht, und siedelte sich im jungen und doch alten Káhet ni Kemi, dem Königreich Kemi, an.

Durch Verbindungen zur Heerführerin der Kemi, Hekatet Chanya al'Plane wurde die Aranierin Seléyna - die wie ihre Mutter eine Tochter Satuarias ist - schon bald zur Provinzgouverneurin (kemi'sch: Akîbet) im Dienst der Krone für die Provinz Câbas berufen. Ynbaht wuchs im kem'schen Dschungel zwischen aranischen und kem'schen Traditionen auf und zeigte sich schon damals als gelehriger Schüler. Sein Privatlehrer wurde der greise Nandusgeweihte Rhayan al'Ménkhauhour – ein entfernter Vetter Seléynas – der ihn bald zum Priester weihen sollte.

Seléyna sah sich jedoch gezwungen – als glühende Verehrerin der Gottheiten Atvarya/ Satuaria und Anandusha/ Nandus – unter dem Druck der erstarkenden orthodoxen Boronskirche - die im Königreich der Kemi Staatsreligion ist - das Káhet zu verlassen und siedelte sich bei ihrem alten Freund Hjaldar Hammerfaust im brabakischen Vinay an, wo sie als erfolgreiche Händlerin und Plantagenbesitzerin mit ihren Kindern friedlich leben konnte. Rhayan übernahm nun endgültig die Ausbildung Ynbahts zum Priester, nachdem sich der Junge trotz seines magischen weil elfischen Erbes gegen eine irgendwie geartete magische Ausbildung entschieden hatte, und bereiste in der Folge mit ihm viele Regionen des Königreiches Brabak und des Südens.

Offenen Streitigkeiten und Gefechten geht der meisterliche Schütze wenn möglich aus dem Weg, umsichtig versucht er zu planen und zu reagieren. In der Baronie Galebquell hat der Halbelf mit dem unbekannten Vater eine neue Heimat gefunden und unter anderem ihm ist es mit zu verdanken, dass die umliegenden Barone vor den Machenschaften des Usurpators Lechdan von Gareth gewarnt wurden.

Zusammenfassung

  • Name: Ynbaht Sanyarin Nanda'iama von Lichtenberg
  • Titel: Bote des Einhorns (Hochgeweihter des Nandus), Hierophant des Bunde des Blauen Einhorns, Junker von Grasbühl, Edler von Tuwalsforst, Siegelmeister der Baronie Galebquell
  • Volkes Stimme:
  • Wappen: blauer Schild mit silbernem Schrägbalken, darauf ein silbernes (auf dem Balken blaues) steigendes Einhorn
  • Hauptgottheit: Nandus
  • Geburtsjahr: 999
  • Familienstand: verheiratet mit Lyssandra Aralzin, Erzmagistra der Hesinde-Kirche, drei leibliche Kinder und eine Ziehtochter
  • Hauszugehörigkeit: Familie Lichtenberg
  • Wichtige lebende Verwandte: Ronan von Lichtenberg
  • Herausragende Ahnen:
  • Lehen: Junkergut Grasbühl in der Baronie Galebquell
  • Kurzbeschreibung des Lehens: Fruchtbares nur leicht gewelltes Flachland an den Ufern der Galebra und um die gleichnamige Ortschaft Grasbühl gelegen findet sich das Gut an der südwestlichen Grenze der Baronie Galebquell zur Baronie Orgils Heim. Ein Gut Tuwalsforst existiert nicht, da dieser Titel landlos ist und nur mit einer Leibrente durch den Baron ausgelobt wurde.
  • Zugehörigkeit zu Orden, Gilden, politischen und/oder sonstigen Gruppen: Nandus-Kirche
  • Freunde & Verbündete: Baron Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell zum Galebquell
  • Feinde & Konkurrenten: verschiedene, insbesondere praiosfürchtige Adlige der Nordmarken
  • Stärken: kann schnell klare Schlüsse ziehen; umsichtiges und vorausschauendes Planen und Handeln
  • Schwächen: seine persönliche Eitelkeit sowie der Zwiespalt, in den ihn seine elfische Abkunft bringt
  • Besonderheiten: verfasste ein Buch über die Orks mit dem Titel 'Das Vergessene Volk', welches von der Praioskirche als unbedenklich und von Dexter Nemrod lobend erwähnt wurde. Beherrscht das Drachische
  • Kurzcharakteristik: brillanter Nandusgeweihter, meisterlicher Völkerkundler und Stratege, unerfahrener Zauberer
  • Zitate: Aha. Mit Eurer eloquenten Ausführung, Eminenz, wollt Ihr mithin nur eines zum Ausdruck bringen: Ihr habt keinen blassen Schimmer. (Ynbaht zum Meister des Bundes zu Arivor)

Werte

  • Herausragende Eigenschaften: MU 18, IN 15, CH 15, Dämmerungssicht, Gabe: Prophezeien, Gutes Gedächtnis, Schutzgeist, Soziale Anpassungsfähigkeit; Medium, Mühlenangst 2, Neugier 8, Schlechte Regeneration, Wahrer Name
  • Herausragende Talente: Talente: Bogen (Kurzbogen) 15 (17), Sinnesschärfe 13, Menschenkenntnis 11, Überreden (Lügen) 8 (10), Sich verkleiden 1ß, Geschichtsiwssen (Orks) 14 (16), Götter und Kulte (Orks, Nandus) 17 (19), Kriegskunst (Strategie) 13 (15), Rechtskunde 9, Musizieren (Sackpfeife) 10 (12); Sonderfertigkeiten: Aura der Heiligkeit, Aurapanzer, Scharfschütze (Bogen), Schnellladen (Bogen), Berittener Schütze (Bogen), Meisterschütze (Bogen), Kraftlinienmagie I; Zauberfertigkeiten: Blick in die Gedanken 12, Odem Arcanum 11, Sensibar 10, Tiergedanken 10, Seelentier erkennen 3; Liturgische Fertigkeiten: Liturgiekenntnis 18, viele allgemeine und spezielle Liturgien des Nanduskultes bis Grad V (bis Grad VI möglich)
  • Beziehungen: ansehnlich im Herzogtum Nordmarken, in der Nandus- und der Hesinde-Kirche
  • Finanzkraft: ansehnlich durch Ländereien und Privilegien

Meisterinformationen

Ynbaht von Lichtenberg besitzt als Halbelf verschiedene, nur wenig ausgeprägte magische Fertigkeiten, darunter die magische Telepathie zu und mit Kulturschaffenden und Tieren, sowie die spontane Verwandlung in einen Silberwolf.

Offizielle Quellen

Kategorien: Person

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