Wunnemar Thankmar von Galebfurten

Wunnemar Thankmar von Galebfurten
Wappen der Familie Galebfurten (c) Galebquell
Wappen: Das Wappen der Baronie Tälerort zeigt auf blauem Schild zwei einander zugewandte springende, silberne, golden bewehrte Hirsche über einem Schildfuß aus Silberhermelin. Das Wappen der Familie Galebfurten zeigt auf goldenem Schild zwei springende zugewandte blaue Forellen über einem mit Wellenschnitt geteilten blauen Schildfuß. Als Knappe des Lehensherren der Baronie Galebquell trug er deren Wappen, einen goldenen, rechtssehenden Widder auf blauem Grund.
 
Wunnemar nach dem Haffaxfeldzug (c)TanFlam
 
Titel: Baronet von Tälerort, Ritter von Galebquell
Anrede: Euer Wohlgeboren
Lehen: Baronie Tälerort, Markgrafschaft Rabenmark
Dient: Jost Verian von Sturmfels-Maurenbrecher, ehemals Roklan von Leihenhof
 
Person
Profession: Ritter
Hauptgott: Hesinde, Travia
Tsatag: 17. Firun 1017 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1041): 24
Kurzcharakteristik: ernster, junger Mann mit klaren Wertvorstellungen, Heckenritter
Familie
Haus: Familie Galebfurten, Haus Bienenturm (durch Heirat)
Eltern: Madalbirga von Galebfurten und Thankar von Nadoret
Verheiratet: Talina von Bienenturm (Witwer)
Kinder: keine
Wohnort: Burg Drachenwacht in der Baronie Hlûthars Wacht , ehemals Baronsstadt Galebbogen
Geburtsort: Baronie Tälerort
Kurzbeschreibung des Gutes: Unbefriedete Grenzbaronie in der Rabenmark. Wunnemar wird dereinst die Baronie Tälerort erben, welche sich in der Umgebung der Hauptstadt der heutigen Rabenmark, Altzolls befindet. Die Baronie liegt nahe den Trollzacken im ehemaligen Darpatien.
Aussehen
Größe: 1,74 Schritt
Haar: goldblond
Augen: stahlgrau
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss:
Finanzkraft:
Orden/Gruppen: Orgilsbund
Status
Betreuer: RekkiThorkarson
Stand: 1040 BF

Beschreibung

Erscheinungsbild: Wunnemar ist nicht der größte, dafür aber kompakt gebaut und überaus robust. Tat er sich früher in körperlichen Exerzitien schwer, hat er seinen sehningen Körper nun unter Kontrolle und ist ein geübter Kämpfer geworden, denn er ist schnell, gewandt und wieselflink. Sein Blick aus stahlgrauen Augen ist schlau, aufmerksam und hat mit einer nicht minder frechen Note bereits die Herzen zahlreicher Maiden erobert. Das einstmals strohblonde Haar ist seit dem Heerzug gen Mendena von grauen Strähnen durchzogen, ebenso wie die Schläfen, welche frühzeitige Alterserscheinungen zeigen. Der Vollbart hingegen ist komplett grau und zeigt teilweise sogar bereits weiße Stellen. Das Haupthaar trägt er seit Antritt seiner Heckenritterzeit lang und oftmals am Hinterkopf zusammengebunden.

Herkunft & Hintergrund: Wunnemar wurde im Jahr 1017 B.F. als Sohn von Madalbirga von Galebfurten, der Erbbaronesse von Tälerort und Thankmar von Nadoret, eines koscher Niederadligen, in der sich zur Grenze der Warunkei befindlichen Baronie, in Darpatien geboren. Das Lehen, welches nahe der Stadt Altzoll liegt ist heute noch nicht zur Gänze befriedetes Gebiet der Markgrafschaft Rabenmark, aber dennoch wieder im Besitz der Familie. Er verlebte seine Kindheit in den unsteten Zeiten, da dieses Lehen Teil der Wildermark war, einer Region die von Krieg und Willkür dominiert wurde. Diese Erfahrungen haben ihn sehr geprägt. Die Familie Galebfurten ist ein kleines nordmärkisches Adelsgeschlecht, nur wenige Generationen alt, hält aber umso mehr an vermeintlich nordmärkischen Traditionen fest. In der Baronie Galebquell sind sie unumgänglich, hält ihr Oberhaupt (Jolenta von Galebfurten) doch sowohl das Amt der Vögtin der Baronie als auch zwei Junkertitel (Galebfurten und Quellpass). Das Wappen der Familie Galebfurten zeigt nominell zwei springende Forellen, keine Barsche.

Die Baronie Tälerort, dessen Erbe Wunnemar einst werden wird, war bis 1028 BF Lehen von Lechdan von Gareth, eines Bastardsohnes Kaiser Bardos. Dieser unternahm einen Putsch, riss die Raulskrone an sich und wurde in der Schlacht im Wedengraben gestellt und fiel. Sein Lehen fiel erst einmal heim, bis ein Testament auftauchte, welches Wunnemars Schwertvater Roklan von Leihenhof, Baron von Galebquell, zum Begünstigten und Erben erklärte. Dieser verzichtete auf das Erbe und empfahl seine Gefolgsfrau Aldare von Fold, selbst Tochter eines kleinen darpatischen Geschlechtes, als Nachfolgerin dem Markgrafen der Rabenmark. So wurde aus der einfachen Ritterin nun eine Baronin. Tälerort ist eine Grenzbaronie, sie liegt etwas hinter den Trollzacken und lange Zeit auf warunker Herrschaftsgebiet. Aldare hält sich aber eisern an ihrer Aufgabe und ihrem Thron, so kann es noch Jahre dauern, bis Wunnemar selbst Baron wird.

Geschichte

Knappschaft: Wunnemar kam nach zähen Verhandlungen mit dem Haus Galebfurten zur Knappschaft an den Baronshof. Roklan wollte sich der Freundschaft des Hauses versichern, Junkerin Jolenta befürchtete, dem Baron eine Geisel zu liefern. Doch Wunnemars Mutter Madalbirga von Galebfurten, die Erbbaronesse des rabenmärkischen Tälerort, suchte nach einem sicheren und zuverlässigen Knappenvater. Der Baron von Gelebquell vermittelte seinem Knappen sehr erfolgreich die Leitsätze der Hesinde. Wunnemar, welcher sehr wissbegierig ist, nahm die Lehren der Allwissenden nur zu bereitwillig auf, entwickelte jedoch auch seine eigene Meinung zu vielen Dingen und vor alleim eine Vorstellung von dem wie er sich das Lehenssystem des Mittelreiches vorstellt, was er ändern würde. Dabei ist er sehr angetan von vielen Aspekten die im Horasreich existieren.

Die Ausbildung am Hofe des Barons von Galebquell war erstaunlich vielseitig. Vor allem im Kampf mit Langschwert, Axt und Schild wurden die Knappen ausgebildet. Auch der linkshändige bzw. beidhändige Kampf wurde vermittelt. Im Umgang mit dem Bidenhänder sind Wunnemar und sein ehemaliger Mittknappe Travin nicht so erfahren, da Roklan ihn zwar für notwendig, aber im Grunde genommen für zu langsam erachtet. Er vermittelte einen schnelleren, federnderen Kampfstil. Reitkunst und Lanzengang waren dagegen sehr wichtig, besitzt die Baronie doch eine eigene Pferdezucht. Jeder Knappe erhielt sein eigenes Pferd, welches er zu versorgen hat. Weiterhin sorgte Roklan für den guten Umgang mit dem Bogen, immerhin lebt er in einer Grenzregion.

Ritterschlag: Wunnemar nahm als Knappe des Barons Roklan von Leihenhof am Heerzug der Nordmarken gegen den letzten Heptarchen Helme Haffax teil. Nach dem Feldzug wurde Wunnemar während der Siegesfeier in Elenvina vom Herzog der Nordmarken höchstselbst zum Ritter geschlagen. Darüber hinaus wurde er mit dem Flusskönigsorden ausgezeichnet.

verlorene Liebe: Wähend des Schlacht um Mendena wurde Talina von Bienenturm, seine Angebetete so schwer verwundet das die Heiler nichts mehr für sie tun konnten. Auf dem Sterbebett gingen beide den Traviabund ein und Wunnemar legte darüber hinaus ein Keuschheitsgelübde ab, das der Geweihte forderte.

Aventurie: Nach der Heimkehr vom Feldzug in die Nordmarken ging Wunnemar auf Wanderschaft, um sich über seine Zukunft Gedanken zu machen, aber auch um Abstand zu gewinnen.

Wunnemar bereiste große Teile der Nordmarken, Albernia und am Ende den Kosch. Auf dem Rückweg in die Nordmarken machte er Halt auf Burg Hlûtharswacht, um seine Ordensschwester Ira von Plötzbogen zu besuchen, aber auch um beim Baron Jost Verian von Sturmfels-Maurenbrecher um Anstellung zu bitten.

Dienstritterschaft: Die bisherige Dienstritterschaft Wunnemars beim Baron von Hlutharswacht war geprägt von einer weiteren Phase des Lernens. Menschenführung, die Verwaltung eines Lehens, Rechtsprechung gegenüber Untergebenen, allesamt Themen in denen es um Verantwortung ging, waren dominierend und führten dem Baronet vor Augen, was ihn erwarten würde, wenn er sein Erbe antrat. Im Gegensatz zu diesen Dingen standen die Besuche auf diversen Ritterturnieren. Vor allem das Kaiserturnier, wie auch das Turnier der Ketten in Belhanka waren fester Bestandteil des Jahres und bereiteten Wunnemar viel Freude. Der Galebfurtener machte sich aufgrund seines ungewöhnlichen Äußeren rasch einen Namen. Aber auch die traurige Geschichte um eine tragische Liebe und deren Ende im Grauen von Mendena verbreitete sich schnell, so dass das Volk ihn bald den Beinamen ‘Weißen Witwer’ gab, welcher Wunnemar durchaus gefiel.

Verwandschaft: Aldare von Fold-Galebfurten (Großmutter, Baronin von Tälerort), Jolenta Lindwin von Galebfurten (Großcousine, Familienoberhaupt der Galebfurten)

Herausragende Ahnen:

Verbündete: Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell (Knappenvater), Travin ya Cordaya von Tannwirk (ehem. Knappenbruder), Jost Verian von Sturmfels-Maurenbrecher (Dienstherr), Ira von Plötzbogen, Gereon Adlerkralle von Rickenbach, Lucrann Boronian von Schwertleihe

Feinde: noch keine bestimmten

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme: 'Jemand der eine Todgeweihte zur Frau nimmt kann nicht klar im Kopp sein.' - 'Baron Wunderbar' (Knappenfreunde)

Zitate: 'Ich hol schon Mal die Pferde.', 'Wenn ich erst Baron von Tälerort bin...', zu sich selbst 'Wunnemar, das ist wunderbar.'

Stärken: schnell, flink und wendig, dazu äusserst gelehrig, strebsam und klug

Schwächen: er ist ein bisschen arrogant und überschätzt sich hin und wieder, vor allem in Bezug auf seinen Charm und sein Talent als Redner

Besonderheiten: Wunnemar vertritt insgeheim die Leitlinien eines 'aufgeklärten Absolutismus'.

Herausragende Eigenschaften: KL, GE, KO

Herausragende Talente: Schwerter, beidhändiger Kampf, Lanzenreiten, Wurfwaffen (Axt), Schusswaffen (Bogen), Heraldik, Rechtskunde, Staatskunst

Meisterinformationen

ehem. Träger des Schwertes der Vögte von Nilsitz

Offizielle Quellen

Nachrichten: GS04, GS05, GS09, GS11

Briefspiel:


Der Haffax- Feldzug- ING 1039 bis RON 1040 BF, im Osten Aventueriens, Der Fall des Schattenmarschalls:

Kapitel 1: Gratenfels- von der Heerschau in Gratenfels bis zur Aufbruch nach Gallys;
Kapitel 2: Gallys- großes Heerlager der Kaiserlichen Streitkräfte;
Kapitel 3: Tersalschlaufe- Schlacht an einem blockierten Engpass, um den Kaiserlichen den Weg zu öffnen;
Kapitel 4: Mendena- Lager vor den Toren der Stadt, Angriff und Namenlose Tage;
Kapitel 5: Rückkehr- Heimreise und Siegesfeier in Elenvina;

  • Winter in Hlutharswacht, FIR 1040 BF, Grafschaft Albenhus- Wunnemar bittet um eine Anstellung beim Baron von Hlutharswacht;
  • Auf Travias Wegen, PHE 1040 BF, Grafschaft Albenhus- Glaubenskriese eines Dieners der gütigen Mutter und der Beginn von deren Bewältigung;
  • Ein Arrangement zwischen zwei Häusern, TSA 1040 BF, Grafschaft Albenhus- Haus von Keyserring und Hlutharswacht verbinden sich;

Garether Kaiserturnier 1041 B.F., ein Wiedersehen von Vater und Sohn in Gareth;

Kaiserturnier 1041 BF- Vater und Sohn;
Kaiserturnier 1041 BF- Die beiden Schröter;
Kaiserturnier 1041 BF- Vaterfreuden;
Kaiserturnier 1041 BF- Forderung;

  • Hochzeit auf Rickenbach, PER 1041 BF, Isenhag- Bundfeier zwischen den Häusern Schellenberg und Plötzbogen;
  • RoteHochzeitHlutharswacht, RAH 1041 BF, Grafschaft Albenhus- Bundfeier zwischen den Häusern Sturmfels- Maurenbrecher und Keyserring;

  • Das Turnier der Ketten, Belhanka im Jahr 1040 BF;

Belhanka 1041: Unter Freunden;
Belhanka 1041: Abendmahl mit dem Horasier ;
Belhanka 1041: Rat am Lagerfeuer;

Kategorie: Person, Mensch, Lebt, Hochadel, Ritter, Orgilsbund

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