Ronan Rohaldor von Lichtenberg

Ronan Rohaldor al'Rashid von Lichtenberg
Wappen des Hauses Lichtenberg, Künstler: S. Arenas
Wappen: schräglinks dreigeteilter Schild in Blau und Silber, darauf ein rechts sehendes Einhorn in jeweils invertierten Farben (Wappen des Hauses Lichtenberg)
 
Ronan v. Lichtenberg, Künstler: N. Mehl
 
Titel: Junker zu Wolfenzahn, Reichsritter des Raulschen Reiches, (bis Phex 1038 BF: Reichsjunker von Wolfenzahn)], Baronet des Horasreiches (seit 1038 BF), Mondschatten (Priester der Phex-Kirche), Träger der Kaiser-Rauls-Schwerter in Silber, Träger des Greifensterns in Bronze
Anrede: Euer Wohlgeboren
Lehen: Junkergut Wolfenzahn
Dient: Herrscher der Baronie Galebquell
 
Person
Profession: Scharlatan, Spitzel, Phexgeweihter
Hauptgott: Phex (in tulamidischer Form als Feqz)
Tsatag: 11. Rondra 1003 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1041): 38
Kurzcharakteristik: erfahrener Illusionist und Agent, unerfahrener Geweihter
Familie
Haus: Familie Lichtenberg
Eltern: Seleyna al'Menkhauhour und Haimamud ay Darja (aranische Edle)
Verheiratet: verheiratet mit Nanduria von Feenwasser
Kinder: Phelinde Talimee (geb. 16. Phex 1038 BF), Ardan Ovid (geb. 01 Hes. 1040 BF)
Wohnort: Burg Wolfenhang, bis 1040 BF Wehrhof Wolfenzahn
Geburtsort: Darja in Aranien
Kurzbeschreibung des Gutes: abgeschiedenes Gut um geschleifte Ruinen in den Koschbergen
Aussehen
Größe: 1,80 Schritt
Haar: dunkelbraun
Augen: braun
Besonderheiten: Narbe an der Innenseite des rechten Oberarms, Fuchstätowierung an der Innenseite des linken Oberarms
Politisch
Einfluss: ansehnlich
Finanzkraft: mittlerweile ansehnlich
Orden/Gruppen: Phex-Kirche
Status
Betreuer: GalebQuell
Stand: 1040 BF

Beschreibung

Erscheinung

Ronan ist ein reinblütiger Tulamide, obwohl seine ursprünglich bronzefarbene Haut – die zu Zeiten, da er noch in Südaventurien lebte noch dunkler war – im Laufe der letzten Jahre in den Nordmarken etwas an Farbe verloren hat. Doch noch immer ist sein Teint dunkler als der eines Mittelreichers.

Auch sein Haar ist in seiner normalen Farbe von satter, dunkelbrauner Farbe und recht dicht und kräftig. Oft trägt er es schulterlang und bindet es gerne zu einem kräftigen Zopf, allerding ändert er Farbe und Länge spontan durch den Zauber PECTETONDO liebend gerne je nach Anlass.

Seine Augen sind leicht schräggestellt und mandelförmig, die Farbe von einem hellen Braun, beinahe wie dunkler Honig. So hat sich möglicherweise irgendwann einmal ein Waldmensch in seinen Stammbaum verirrt und diese Augen sind ein letztes Erbe daraus. Sein Gesicht ist scharf geschnitten, sein Kinn spitz zulaufend und häufig trägt er einen Kinnbart – aber ebenso häufig auch nicht, dies kann sich von Tag zu Tag, ja, von Stunde zu Stunde ändern, ganz wie es ihm beliebt.

Für einen Gelehrten ist er erstaunlich drahtig, seine Schultern sind recht breit, wenngleich er eher sehnig zu nennen ist, als wirklich muskulös. Doch das Leben auf seinem abgelegenen Junkergut und seine Vorliebe für Wanderungen und ausgedehnte Ausritte formten einen Körper ohne überschüssiges Fett. Daraus ist der Zauberer stolz – sieht er sich doch nicht als stubenhockenden Magier, sondern als Phexens Mondendiener.

Häufige Tracht

Erwartet man bei seinem tulamidischen Aussehen auch eine tulamidische oder aranische Tracht, so kleidet Ronan sich oft entsprechend seines Standes als nordmärkischer Adliger – und vor allem entsprechend seines Geldbeutels.

Leinentuniken mit verzierten Borten, lange Obergewänder, lederne Gürtel, lederne oder Leinen Hosen dazu leichte und dennoch feste Lederstiefel runden das Erscheinungsbild als Junker ab. Dabei dominieren gedeckte Farben vorherrschend Grau.

Schmuck verwendet er nur wenig, silberne oder mondsilberne Ringe in geringer Anzahl und häufiger den silbernen Wolfenreif, das Insignum als Junker von Wolfenzahn, einen Reif aus Mondsilber mit vier Perlen und einem Smaragd auf der Stirnseite.

Tritt Ronan als Priester des Phex auf, bevorzugt er schlichte Roben aus feinstem Leinen, er neigt auch hier nicht zur Übertreibung. Niemand kennt seine Bedeutung besser als Phex.

Körperliche Besonderheiten

Auffälligkeiten, die bei einer gründlichen Untersuchung ins Auge fallen mögen, sind zum einen eine Narbe, die sich an der Innenseite seines rechten Oberarmes entlang zieht.

Weiterhin trägt er an der Innenseite des linken Oberarmes eine tulamidische, stilisierte Fuchstätowierung.

Charakter und Wesen

Charaktereigenschaften

Gewachsen an seinen zahlreichen Reisen und Aufträgen in diplomatischen Diensten, gibt sich Ronan mittlerweile ruhig und überlegt. Er haushaltet mit seinen Informationen und überlegt sich genau, was er zu welchem Gegenwert preisgibt.

Dabei vergisst er nie, dass er nicht in erster Linie ein nordmärkischer Adliger ist, sondern vor allem ein Geweihter des Phex, des Listigen Mungos, des Kriegers in den Schatten. Er ist ein Mystiker, der den verschlungenen Pfaden seines Gottes folgt und dabei zwischen offenem Auftreten als nebelgrau gewandeter Priester und heimlichem Agieren als Agent und Diplomat laviert.

Seine magischen Kräfte sieht er als Geschenk seines Gottes an und als nützliches Werkzeug, an Informationen zu gelangen. Aber auch als für den Alltag und für das humorvolle Spiel nützliche Gabe, die er auch einsetzt, sich und andere zu erheitern. Denn gerade seit seiner Weihe zum Priester ist aus dem einstigen Machtmenschen ein ausgeglichener Mann geworden, der scheinbar seinen Platz in der Welt gefunden hat.

Trotzdem ist einer seiner deutlichsten Wesenszüge seine Wissbegierde und das nicht nur aus 'beruflicher' Hinsicht: nicht nur politische Ereignisse großer und kleiner Auswirkungen ziehen sein Interesse an, sondern auch derographische und historische Details. So kann er sich sowohl in einer gut sortierten Bibliothek verlieren, als auch im Dreck längst vergangener Ruinen wühlen, um der Geschichte auf den Grund zu gehen.

Sein Seelentier - die Elster

Die Elster rät, das magische Wissen, das Bewusstsein weiter zu entwickeln. Elstern sollen Glück wie auch Unheil bringen, wobei manch Unheil sich im Nachhinein als Glück herausstellt. Sie gilt als Symbol von Klugheit und List, warnt davor getäuscht zu werden. Die diebische Elster weist auch darauf hin, dass man mehr auf das geistiges Eigentum achten sollte.

In Nord- und Mittelaventurien gilt die Elster darüber hinaus auch als eines der heiligen Tiere des Gottes Phex.

Das Wissen um Seelentiere war ihm lange Zeit unbekannt, doch seine Großmutter Rhiannon, eine aranische Hexe, offenbarte ihm mit ihrer Magie sein eigenes Seelentier. Und beide waren überrascht, kein typisch tulamidisches Tier zu erkennen, sondern die mittelaventurische Elster. Doch heute weiß Ronan, dass die Elster ihn oft genug gewarnt hatte, nicht an seinen eigenen Intrigen zu fallen.

Tierische Begleiter

Sein treues Ross Junker Rakull von Galebquell

Lange sparte er für dieses stolze Pferd aus der Zucht des Barons Roklan von Leihenhof zum Galebquell, welcher Teshkaler Galebqueller Schlags züchtet. Dieser Wallach wurde zu einem mittelschweren Streitross ausgebildet und ist Ronan nun ein treuer Begleiter.

Sein treuer Jagdhund Jaujok

In Gerasim erstand Ronan einen niedlichen nivesischen Steppenhundwelpen. Diesen bildete er zu einem Jagdhund aus. Nützlich fand er seine Eigenschaft als Orkjäger und so begleitet Jaujok Ronan nun als Wächter über das Tal der blutigen Stele.

Leibgefolge

Als Junker wird Roklan oft von engen Vertrauten auf seinen Reisen begleitet.

Harun, sein Leibdiener und Sekretär

Ein schlanker, sehniger Tulamide mit hübschem, langem Gesicht und kurzen dunklen Haaren. Leibdiener, Vertrauter, Freund und Schatten von Ronan von Lichtenberg. Er weilt immer an seiner Seite und kennt seine tiefsten Geheimnisse. Das Band der Freundschaft zwischen beiden ist eng, auch wenn sie nie den jeweiligen Rang vergessen.

Gutemine Fechinger, Leibwächterin

Kräftige, burschikose Frau mit breiten Schultern; das runde Gesicht von Narben und Pockennarben verunziert, die Augen aber klar und fröhlich. Leibwächterin Ronans, von ihm angestellt, wuchs das Vertrauensverhältnis. Die kurzangebundene Soldatin würde Ronan nie verraten, hat er ihr doch auch das Leben gerettet.

Geschichte

1003 BF – 1008 BF Kindheit und Jugend in der aranischen Heimat

Geboren wurde Ronan am 11. Rondra 1003 nach dem Falle Bosparans als Sohn der aranischen Prinzessin Seleyna al’Ménkhauhour und ihres Gattin Haimamud ay Darja. Er war das jüngste Kind der edlen Dame nach den älteren Geschwistern Ynbaht (noch vor der Ehe mit Haimamud als Sohn eines Elfen geboren), Alyanur und Ophir. Während seiner Kindheit überfielen novadische und gorische Reiterscharen das aranische Nagabir, Stammessitz der Sheyka und Grenzort zum novadischen Mhanadistan in der aranischen Baronie Darja. Nach diesen Kriegszügen, dem Fall der Grenzfesten und internen Streitereien floh Seleyna mit ihren Kindern, darunter Ynbaht, und siedelte sich im jungen und doch alten Káhet ni Kemi, dem Königreich Kemi, an.

Durch Verbindungen zur Heerführerin der Kemi, Hekatet Chanya al'Plane wurde die Aranierin Seleyna - die wie ihre Mutter eine Tochter Satuarias ist - schon bald zur Provinzgouverneurin (kemi'sch: Akîbet) im Dienst der Krone für die Provinz Câbas berufen. Seleyna sah sich jedoch gezwungen – als glühende Verehrerin der Gottheiten Atvarya/ Satuaria und Anandusha/ Nandus – unter dem Druck der erstarkenden orthodoxen Boronskirche - die im Königreich der Kemi Staatsreligion ist - das Káhet zu verlassen und siedelte sich bei ihrem alten Freund Hjaldar Hammerfaust im brabakischen Vinay an, wo sie als erfolgreiche Händlerin und Plantagenbesitzerin mit ihren Kindern friedlich leben konnte.

1008 BF – 1012 BF: Flucht nach Brabak und Erwachen seiner Magie

In Brabak erwachten auch seine magischen Fähigkeiten in seiner Kindheit, doch sollten sie sich zum Leidwesen seiner Mutter als nicht stark genug für eine gezielte magische Ausbildung erweisen. Sie selbst war eine Tochter Satuarias und konnte die magischen Kräfte ihres Sohnes, die ihr immer wieder entglitten, nicht formen. Auch die Dunkle Halle der Geister zu Brabak bekundete ein erstes Interesse an dem magiebegabten Knaben, ließ ihn jedoch fallen, als er sich als unbegabt für die hohe Kunst der Beschwörung jenseitiger Wesen herausstellte.

Es schien fast wie ein Fluch für die Hexe zu sein – drei ihrer Kinder besaßen magische Kräfte: Ynbaht war an einer Ausbildung zum Nandusgeweihten interessiert und ließ seine Magie einschlummern, Ophirs Magie konnte zwar in gezielte, akademische Bahnen gelenkt werden, war aber zu schwach für das volle Potential eines Magiers und nun besaß Ronan zwar größeres Potential, aber es war zu sprunghaft.

1013 BF – 1021 BF: Ausbildung zum magischen Spion

Das brabaker Haus De Sylphur, welches auch den König stellt, bot jedoch einen Weg aus dieser Misere: es stellte einen Lehrmeister zur Verfügung, den Illusionisten und magischen Agenten Rahjcomo Geriquez. Verborgen blieben die Verhandlungen – doch teuer sollte die Ausbildung werden. Rahjcomo nahm sich des Jungen an und so wurden seine magischen Fähigkeiten während der kommenden Jahre ganz im Sinne des Hauses De Sylphur geschult.

Die Ausbildung war streng, Rahjcomo ein tüchtiger Lehrmeister und obwohl er sich seine Dienste teuer bezahlen ließ, verlangte das Haus De Sylphur auch viel für sein Gold. Uralte Grabanlagen wollten, erkundet Maskenbälle infiltriert, al’anfanische Granden ausgehorcht werden. Ronan lernte alles dies auf profane Weise und auch unterstützt durch seine magische Begabung zu tun. Zu Rahjcomos Freude erwies sich als herausragend begabt für die Illusionszauberei, sodass er sich schon bald unter verschiedenen Trugbildern überall einschleichen konnte.

Ronan wurde ein magischer Agent, Spion, Diplomat, ein Trickbetrüger und Schauspieler – und sich seiner magischen Macht voll und ganz bewusst.

Doch Rahjcomo lehrte ihn noch mehr: Denn der scharlatanische Trickbetrüger und Mehr fachagent auf eigene Rechnung war ein Mondschatten des Phex, ein Geweihter, der seine Weihe aber verborgen hielt. Den Glauben an den Listigen Fuchs jedoch gab er an seinen Schüler weiter und pflanzte somit den Samen in Ronans Seele, der Jahre später aufgehen sollte.

Im Phex-Mond des Jahres 1021 BF erklärte Rahjcomo die Ausbildung für beendet, stellte seinem Schüler jedoch noch eine wahre Gesellenprüfung: Er sollte an wichtige Dokumente des brabakischen Granden Tiramo Bocadilio gelangen, die dieser aufbewahrte und wichtig für einen Auftraggeber waren. Wie, das war Ronan freigestellt. Mit Müh und Not und unter Anwendung seiner magischen Kräfte gelang Ronan dieses Phexensstück und bestand vor den Augen seines Meisters seine Ausbildung.

1021 BF – 1024 BF: Die Reise mit der 'Streifenhai' und wandernde Dukaten

Nun begann eine Zeit des Reisens, denn das Haus De Sylphur hatte diese Ausbildung bezahlt und so waren Schulden aufgelaufen, die Ronan abzutragen hatte. Die erste Zeit verdingte er sich als Agent für das Gold der De Sylphur, las die Gedanken und Gefühle ihrer Opfer, verschaffte sich Zugang zu Anlässen und Feierlichkeiten, war Bestandteil ihrer Gesandtschaften und derlei mehr. Doch trugen sich seine Schulden nicht ausreichend genug ab – und noch mehr packte ihn das Reisefieber. Sein Bruder Ynbaht war mittlerweile als Nandusgeweihter aufgebrochen, die Welt zu erkunden. Warum sollte er es nicht auch tun?

Also mietete er sich auf einem Schiff ein, welches gen Norden, in das Reich des Horas fuhr. Dort sollte er jedoch nie ankommen, wurde die Schöne Grandessa Jolanda von Piraten überfallen, welche auf reichhaltige Beute aus waren. Dank seiner magischen Kräfte wurde Ronan kein Opfer der ersten Bluttaten, jedoch von Capitan Hernan Rodriguez festgesetzt. Dieser bot ihm an, Bordmagus auf seiner Karavelle Streifenhai zu werden. Dies wurde der Beginn einer abenteuerlichen Fahrt, die ihn von Grangor rund um das Kap Brabak bis nach Khunchom führen sollte.

Die Streifenhai wurde sogar über einen Königlichen Kaperbrief in die Dienste des brabakischen Königreiches aufgenommen. So wandelte sie sich von einem Piratenschiff hin zu einem Handelsschiff und Freibeuter in königlichem Auftrag. Nicht nur dies war ein Verhandlungserfolg des jungen Zauberers. Größer noch war ein diplomatischer Schachzug, in dem es ihm und Capitan Hernan gelang, einige Kleinststaaten an der aventurischen Westküste – darunter ein Königreich Karkamash, ein Königreich Valakor und ein Emirat Mal Rashid (allesamt wenig mehr als Ansammlungen von Küstendörfern unter selbsternannten Königen und Fürsten von mehr oder weniger Macht) – zu einem Friedensvertrag zu bewegen und gegen einen gemeinsamen Feind zu einen.

Dass sie sich diese Dienste gut bezahlen ließen – in Gold und Edelsteinen – darf natürlich nicht vergessen werden. Doch Ronans Dukaten hatten die Angewohnheit, nicht bei ihm zu verweilen, es zog sie vielmehr in die Schatullen des Hauses De Sylphur. Diese Abhängigkeit störte den jungen Agenten und Abenteurer, doch nie schien ihm der Gedanke zu kommen, sich mit der Mannschaft der 'Streifenhai' abzusetzen. Ein Vertrag war ein Vertrag. Ganz im Geiste Phexens arbeitete er seine Schulden ab – und so gelang es ihm schließlich von dieser Bürde frei zu sein.

1024 BF – 1027 BF: Tulamidische Zeit

In Khunchom verabschiedete er sich von seinen Gefährten von der 'Streifenhai' und begann nun das erste Mal ein Leben in wirklicher Freiheit. Ronan Rohaldor al’Ménkhauhour begann auch damit, sein tulamidisches Erbe zu erkunden. Während des Allaventurischen Gauklertreffens im Boron 1024 BF traf er auf die alte Sherizeth Ishibansunni, eine aranische scharlatanische Seherin. Sie las ihm aus der Hand und den Inrahkarten und erkannte nicht nur seine magische Kraft, sondern auch eine besondere Zukunft, die vor ihm lag.

Die damals schon mehr als siebzig Jahre zählende und sehr erfahrene Hellseherin und Illusionistin erklärte sich bereit, seine Lehrmeisterin zu werden – sie lehrte ihn manchen Spruch und brachte ihm die tulamidische Art der Zauberei näher, als es sein Lehrmeister Rahjcomo je hätte tun können. Noch heute zaubert Ronan beinahe instinktiv lieber in seiner Muttersprache Tulamidya als in Bosparano oder Garethi und daran erkennt man den Einfluss Sherizeths. Sie verehrt Phex auch in der urtulamidischen Form als Feqz, den nächtlichen Mungo, den Wächter des Mondes und der Magie, der den Tulamiden die Gabe der Zauberei gab, um gegen die Echsen bestehen zu können.

Ronan begann nun mit der Erforschung der urtulamidischen Geschichte nicht nur in den Bibliotheken des Tempels der magischen Schlange (Hesinde) und des Tempels der Mondschleier (Phex), sondern auch in alten tulamidischen Ruinen und Gräbern. Dabei entdeckte er mit seinen Gefährten nicht nur verborgene tulamidische Relikte und Heiligtümer, son-dern auch das eine oder andere echsische, welches er erforschte.

Wieder betätigte er sich zur Finanzierung seiner Abenteuer als Diplomat und begann zwischen den Emiren und Sultanen zwischen Mhanadi und Ongalo zu vermitteln. So deckte er ein düsteres Geheimnis des Sultans von Adziz auf, welches schließlich einen konkurrierenden Magier dazu bewog, diesen in einem großen Magierduell zu töten und sich selbst zum Sultan auszurufen. Dies sorgte nun für eine gewisse Stabilität in dieser unruhigen Region.

Er wandte sich sogar nach Aranien, in seine Heimat kraft Geburt. Dort, am Gadang herrschte immer noch seine Großmutter Rhiannon binth Aswadene al’Ménkhauhour über den aranischen Stamm der Khauhouri. Nachdem 1021 BF Aranien sich zum Königreich erhoben hatte, war Rhiannon zur Beyrouni von Darja ernannt worden. Sie herrschte wie eine kleine Sultana über ihr Reich – und hieß ihren Enkel Willkommen. Nicht ohne sich, die sie selbst eine Hexe war, zu vergewissern, dass er auch der war, der er vorgab zu sein.

Obwohl sich seine Mutter Seleyna mit ihrer Mutter Rhiannon überworfen hatte, bestand zwischen der Großmutter und dem Enkel eine innige Beziehung. Seleyna war die vierte Tochter ihrer Mutter gewesen und Erbin des Beyrounats wurde dereinst die älteste Tante Ronans werden. Er hegte auch keinerlei Ambitionen auf irgendein Erbe, genoss jedoch die Zeit in Darja am Gadang, im Palast seiner Familie. Seine Großmutter stellte ihm eine versierte Lehrerin, eine Illusionistin namens Perhizel Ayshulibethsunni von der Schule des seien Scheins zu Zorgan beziehungsweise dem Spiegelkabinett der unterhaltenden Künste, die ihr Handwerk wirklich verstand, jedoch es auch nur als Handwerk verstand.

Allerdings traf er im Tempel des Feqz in Darja, dem Haus des Mondscheins, auf den alten Vogtvikar Rashid ibn Hamid. Dieser sprach im Phex-Mond 1027 BF eine deutliche Prophezeiung aus, die Ronan bewog, seine neugewonnene Heimat zu verlassen und in das durch einen Schicksalsschlag gebeutelte Mittelreich zu ziehen.

1027 BF bis 1034 BF: Glück im Mittelreich – doch nicht Phexens Segen?

Das Reiche Rauls angeschlagen, Gareth, die Hauptstadt, verheert, die Kaiserin verschollen. Chaos herrschte allerorten und die Herzöge und Fürsten fielen übereinander her. Ronan sprach mit drei Empfehlungsschreiben (seiner Großmutter als Beyrouni von Darja, der Spektabilität der Schule des Seienden Scheins zu Zorgan und der Mada Basari) bei Graf Rondrigan Paligan von Perricum vor. Dieser war derjenige Mann der Stunde, der in dieser Zeit versuchte, die Ordnung über das Chaos zu gewinnen. Es war wohl nur Phexens Gunst zu verdanken, dass es Ronan gelang, zu ihm vorgelassen zu werden – vielleicht auch eine Spur Dreistigkeit gewürzt mit gezielter Anwendung seiner Trugbilder und Illusionen.

Wie es ihm auch immer gelang, Ronan wurde in die Dienste des Grafen aufgenommen und fungierte nun als sein Auge und Ohr an schwer zugänglichen Stellen im Reiche Rauls. Unerkannt verschaffte Ronan sich Zutritt zu verschiedenen Adelshöfen und verschaffte Seiner Edelhochgeboren die Informationen, an die er ohne diese Hilfe nicht gelangen konnte. Dies gelang ihm nicht allein, hatte er Unterstützung durch Freunde und Gefährten, die ebenfalls in diesen Schatten wanderten.

Offiziell wurde Ronan Kanzleibeamter im Neuen Reichsarchiv, hatte es doch nach dem Sturm auf Gareth zahlreiche Sekretäre verloren und musste nun personell aufgestockt werden. Inoffiziell hatte Ronan mit ganz anderen Informationen zu tun.

Diese Informationsbeschaffungen führten ihn nicht nur dann und wann in die Schwarzen Lande, sondern auch in die im Bruderkrieg zerstrittenen Provinzen Albernia und Nordmarken. Gelegentlich erbat Ronan sich eigene Reisen, zumeist dann, wenn er nach innerer Einkehr aus einem der garether Phextempel zurückgekehrt war. Hier lernte er nun den mittelaventurischen Kult des Handels- und Diebesgottes kennen. Und diese Reisen führten auch über die Grenzen des Mittelreiches hinaus, so nach Donnerbach oder nach Gerasim, gar in die Wälder der Elfen hinein!

Dort im Norden des Mittelreiches erfuhr er auch eine intensivere Hinwendung zu Phex, seinem Schutzgott über all die Jahre. In der Halle des Nebels, dem Phex-Tempel zu Trallop wurde er von seinem tulamidischen Freund und Feqz-Geweihten Nachtschatten Shanatir al’damacht ibn Mhanach ay Temphis wurde er im Phex 1029 BF zum Schatten, zum Akoluthen der Phex-Kirche, geweiht.

Mittlerweile hatte Ronan auch erfahren, dass seine Geschwister Ynbaht, Ophir und Eleonora sich eine neue Heimat im Herzogtum Nordmarken erkoren hatten, war doch Ynbaht zum Edlen von Grasbühl ernannt wurden und nannte sich nun von Lichtenberg. Ronan nahm im Peraine 1029 BF Kontakt mit seinem Bruder auf und nun ebenfalls den mittelreichischen Namen 'von Lichtenberg' an.

In der Zeit vom Ingerimm-Mond 1029 BF bis zum Boron-Mond 1030 BF übersiedelte Ronan noch einmal nach Aranien und studierte am Spiegelkabinett der unterhaltenden Künste die Illusionsmagie unter der strengen Aufsicht Methelessa ya Comaris, die Interesse an der Begabung trotz der freien Ausbildung des jungen Mannes fand. Sie stellte ihm erneut ein Abschlusszertfikat und ein persönliches Empfehlungsschreiben aus.

Unruhe kennzeichnete das Reich die folgenden Jahre, doch als nach der Schlacht der drei Kaiser im Phex 1028 BF ein gewisser Frieden einkehrte und die Reichsverwaltung nach Elenvina übersiedelte, beschloss der mittlerweile zum Markgrafen erhobene Rondrigan Paligan, dass sein Dienstmann ihm auch dort gute Dienste leisten würde. So wurde Ronan Rohaldor von Lichtenberg als Kanzleisekretär des Neuen Reichsarchivs im Hesinde 1030 BF nach Elenvina entsandt und bewies sich dort auf seiner neuen Aufgabe. Tatsächlich erledigten die Untersekretäre die meisten, für Ronan eher langweiligen Archivierungs- und Sortierungsaufgaben für ihn, Ronan selbst bemühte sich um Kontakte zu den Adligen und Staatsbeamten. Und da seine magischen Kräfte kaum jemand bekannt waren, konnte er sie auf diese Weise gut aushorchen. Das in Elenvina herrschende Magieverbot galt auch nicht auf dem Boden der Reichskanzlei.

Wenige Jahre später sollte er neue Aufgaben bekommen. Die neue Reichskanzlei sollte nun endlich im Hesinde 1033 BF eingeweiht werden. Und diese Gelegenheit und den versammelten Adel wollten die Kanzleibeamten nutzen, diverse Ungereimtheiten, die während des Jahres des Feuers unbeachtet geblieben waren, nun endlich zu bereinigen.

Es gab das verwaiste Junkergut Wolfenzahn in den Koschbergen der Baronie Galebquell, welches einst dem Reichsverräter und Kronräuber Lechdan von Gareth, einem Bastard Kaiser Bardos von Gareth, gehörte. Der junge Baron Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell zum Galebquell sprach dieses Problem an, denn eigentlich war das erbliche Junkergut nun an die letzte Erbin gefallen: Kaiserin Rohaja von Gareth. Doch was sollte Ihre Kaiserliche Majestät mit einem abgelegenen Junkergut irgendwo in den Koschbergen? Das Anliegen des Barons wurde schließlich dem Reichsgroßgeheimrat Rondrigan Paligan vorgetragen, der meinte, eine passable Lösung gefunden zu haben:

Das Junkergut sollte im Rang eines Reichsjunkergutes an seinen treuen Gefolgsmann Ronan Rohaldor von Lichtenberg gegeben werden. Dass ursprünglich Ronan diese Ungereimtheit den zuständigen Kanzleibeamten zugespielt hatte und gleichzeitig seinem Bruder Ynbaht, der ein Ratgeber des Barons Roklan war, eine Idee für eine Lösung zu Ehren des Hauses Lichtenberg, ist bis heute ein Geheimnis. Was Roklan allerdings nicht bezweckte war die Erhebung in ein reichsunmittelbares Gut, nur der Kaiserin untergeben, aber doch niederadlig und nicht einem Fürsten gleich.

Verbunden mit dieser Würde war auch das Amt eines Niederadligen Reichskammerrichters – und so legte Ronan zum 01. Praios 1034 BF das Amt des Kanzleisekretärs nieder und wurde zum Reichsjunker von Wolfenzahn gekrönt und zum Niederadligen Reichskammerrichter ernannt.

Seit 1034 BF: Hinwendung zu Phex, dem Mungo

Ronan sonnte sich nun in dem Ruhm, ein kleiner Fürst zu sein und gerierte sich auch als ein solcher. Allerdings täuschte er sich selbst und erlag damit den Intrigen seines Widersachers Roklan von Leihenhof, des Barons von Galebquell. Dieser sah sich eines Teiles seines Lehens beraubt und darin eine Intrige des Lichtenbergers. Der Zwist führte nicht nur einem Belagerungszustand des abgelegenen Reichsjunkergutes, sondern auch zu einer Fehlentscheidung Ronans als Niederadliger Reichskammerrichter. Er war seinem Höhenflug erlegen, Hochmut und Anmaßung hatten von ihm Besitz ergriffen.

Währenddessen ehelichte er jedoch erst einmal die Nichte des Hesinde-Hochgeweihten und Abtes Adran von Feenwasser aus Garetiens, Niam mit Namen, am 30. Efferd 1034 BF. Die kluge und gebildete Frau sollte an seiner Seite die Reichsjunkerin des abgelegenen Gutes werden. Und auch seine Geheimniswahrerin: Sie sollte von seinen magischen Kräften wissen und seine von ihm offiziell bestallte Verwalterin werden. Sollte ans Lichte kommen, dass Ronan der Magie kundig war, konnte darauf verweisen, dass seine Gattin die Vögtin seines Gutes war.

Im Hesinde 1036 BF kam es zum Höhepunkt der Intrige, die sich nun gegen Ronan wandte: Das Amt des Niederadligen Reichskammerrichters wurde ihm aberkannt und Roklan von Galebquell untersagte ihm, galebqueller Boden zu betreten.

Im Sommer 1038 BF weilte er aus persönlichen Gründen in Neetha und wurde von der Marchesa von Chababien um einen Dienst gebeten. Bereits in der Vergangenheit hatte sie, als er noch nicht an die Nordmarken gebunden war, seine Fähigkeiten als magischer Ermittler und Spion in Anspruch genommen. Doch diesmal ging es um den Diebstahl des chababischen Siegels. Ronan konnte den Diebstahl und eine Intrige aufdecken und somit einen Skandal verhindern. Für diese Taten wurde er von der Comtessa Calliane zum Baronet des Horasreiches erhoben, ein einfacher Ehrentitel ohne weitere monetäre Ehrung oder Landbesitz.

Die Fronten zwischen dem Baron von Galebquell und Ronan als Reichsjunker von Wolfenzahn waren verhärtet und nahm in ihrer Härte noch sogar bis Travia 1038 BF zu. In seiner Not wandte er sich an den koscher Vogt von Fürstenhort, der jedoch diese Not auszunutzen trachtete. Ronan verzweifelte und tat, was er – wie er heute weiß – längst hätte tun sollen:

Er betete inbrünstig zu Feqz, den Listigen Mungo, den Händler, den Dieb und den Tag- und den Nachtrichter. Was der Gott ihm offenbarte, blieb nur zwischen Ronan und ihm.

Und so kam im Winter 1038 BF zu einem Treffen zwischen dem Baron von Galebquell und dem Reichsjunker von Wolfenzahn. Auf Ronans Initiative schlossen sie beide Frieden und nach der Schneeschmelze reisten sie zum in Elenvina weilenden Kaiserhof. Ronan trug das Anliegen vor, dass der Status seines Reichsjunkergutes, nicht Fürst noch Junker, schwierig sei und unklar. Und so wurde das Reichsjunkergut aufgehoben und wieder an die Baronie Galebquell zurückgegeben. Roklan von Leihenhof beschloss anlässlich des Friedensvertrags zwischen ihm und Ronan, dass Ronan fortan der Junker von Wolfenzahn und sein Lehnsmann sein sollte.

Ronan beugte sich dieser Entscheidung und nahm als Junker von Wolfenzahn nun Wacht über die Ruine Wolfenzahn, den Pakt mit Delkessir, den Höhlendrachen, und auch das Tal der blutigen Stele an.

Dies war eine Zeit der Besinnung für den jungen Mann. Auf seinem abgelegenen Junkergut konnte er immer noch herrschen wie ein Fürst, auch wenn seine Verhandlungspartner nun vornehmlich der Junker von Hornisberg und der Edle von Lovast waren – und der Höhlendrache Delkessir. Magische Lehrmeister fand er ebenfalls, allerdings geriet seine magische Erfahrung in den Nordmarken etwas ins Stocken.

Nach der Geburt seiner Tochter Phelinde im Phex 1038 BF beschloss Ronan, für eine Zeit der inneren Reinigung auf eine Pilgerreise nach Fasar aufzubrechen. Wochen dauerte die Reise, die er nur mit seinem Diener Harun und seiner Leibwächterin Gutemine unternahm und als er endlich dort ankam, suchte er um Aufnahme im dortigen Heiligtum des Feqz. Er hatte seinen Weg verloren.

Dort traf er wieder auf Nachtschatten Shanatir al’damacht ibn Mhanach ay Temphis, seinen Reisegefährten aus alten Tagen. Dieser wurde ihm nun ein Mentor und Wegweiser in der inneren Dunkelheit. Gemeinsam bereisten sie die Lande zwischen Mhanadi und Gadang. Der Weg führte sie jedoch auch über die Goldfelsen: Im Rahja 1038 BF sollte Ronan im Auftrag der Stimme des Mondes Belhanka aufsuchen. Dort geriet er in Kontakt mit Gylvana von Belhanka, die ihn auf ihre eigene charmante Weise zu einem Auftrag verpflichtete. Mit mehr Glück als Verstand - oder unter Phexens Führung - deckte Ronan eine Kabale in den Parfümerien der Hochgeweihten auf, in die sich ein Handlanger vermutlich namenloser Kultisten geschlichen hatte. Dieser Verbrecher konnte gestellt und getötet werden - leider bevor er verhört werden könnte. Mit diesem befleckten Erfolg setzte Ronan seine Reise fort.

Am Ende dieser Reise stand schließlich die Ordination im Phex 1039 BF durch die Stimme des Mondes, den Feqz-Hochgeweihten zu Fasar, Mharbal al'Tosra. Dies war nicht das beabsichtigte Ziel Ronans gewesen, doch erkannte er, dass zahlreiche Hinweise und sogar die Stolpersteine nur Phexens Augenzwinkern dorthin gewesen waren.

Als Geweihter des Mondgottes Phex kehrte Ronan schließlich auf sein Gut in die Nordmarken zurück, mit einem Auftrag seines Weihepriesters. Nicht unbedingt als geheimer, aber auch nicht als unbedingt offen auftretender Geweihter übernahm er nun die Wacht über die Lande zwischen Kosch und Galebra.

Im Praios 1040 BF bat ihn die Stimme des Mondes via Göttlicher Verständigung darum, den Sternenfall in Arivor zu untersuchen. Aus diesem Grund erreichte er im Rondra 1040 BF die horasische Grafenstadt Bomed und besuchte nicht nur als Zuschauer das Turnier der Goldenen Lanze - an dem mit nicht einmal schlechten Ergebnissen der nordmärkische Ritter Dragowin Timerlain teilnahm - sondern wurde auch in eine Kabale um den Baron Filburn von Shumir verwickelt. Gemeinsam mit der Baronessa Madalena di Punta-Falcomar ging er dessen Geheimnis auf den Grund.

Knapp ein Jahr später, im Rahja 1040 BF, wurde er erneut durch die Stimme des Mondes als Beobachter und Berichterstatter zur diesjährigen Wahl des Geliebten der Göttin auf das Fest der Freuden entsandt. Während der Festlichkeiten und der Spiele traf er auf liebfeldische Adlige und wurde gemeinsam mit der Golgaritin Richild von Moorbrück, dem Borongeweihten Corvossus, dem Baron Merovahn von Mersingen, und zwei garetischen Nandusgeweihten von Gylvana von Belhanka zur Aufklärung einer Kabale um den Palast Rahjas auf Deren entsandt. Dass der nordmärkische Adlige vor dem ganzen Hof Seiner Imperialen Majestät mit Inrah-Karten die Zukunft weissagte (und den Tod seiner geliebten Udora von Firdayon-Bethana), einem Tasfarelel-Paktierer half, Leben und Seele zu retten, sei nur am Rande erwähnt.

Er begann nun mit seiner eigenen Rund- und Pilgerreise zurück in die Heimat, die ihn jedoch nicht auf direktem Weg in das Herzogtum Nordmarken führen sollte. Erst besuchte er noch Neetha und die Marchesa Calliane ay Oikalidiki, danach wandte er sich nach Norden mit den Zwischenstationen Kuslik und Vinsalt. Gerüchteweise soll er sogar noch einmal an den Hof des Horas zitiert worden sein. Von Vinsalt aus zog es Ronan weiter nach Nordosten durch den Yaquirbruch und die nördliche Khôm-Wüste bis nach Fasar. Er suchte den Rat der Stimme des Mondes in gemeinsamer Klausur - ging es um die Ereignisse um das Erwachen es Horas während des Festes der Freuden? Ronan drang während dieser Reise tief in die Mysterien seiner Kirche vor - aber auch in die der Rahja-Kirche, erhielt er doch die Ehre einer Audienz bei der Erhabenen Reshalia aj Djer Khalil, der höchsten Rahja-Priesterin Fasars.

Diese Reise sollte einige Wochen dauern und ihn erst im Hesinde 1041 BF zurück in die Nordmarken führen, wo ihn seine Gattin schon sehnlichst erwartete.

Erneut verschlug es ihn ins Horasreich, nahm er doch am 11. Praios 1042 BF am Tag der offenen Tür der Herzog-Eolan-Universität teil.

Verwandschaft: Ynbaht Sanyarin von Lichtenberg (Bruder, ehedem Junker zu Grasbühl, Nandus-Hochgeweihter), Lyssandra Aralzin von Lichtenberg (Schwägerin, Hesindegeweihte), Eleonora Sabia von Lichtenberg (Schwester, Familienoberhaupt, Junkerin von Grasbühl)

Herausragende Ahnen:

Verbündete:

Feinde: Familie Galebfurten, insbesondere Junkerin Jolenta Lindwin von Galebfurten, Ruane von Elenvina (Spektabilität der Magierakademie zu Elenvina, allerdings ist dies eher ein persönlicher Zwist, als wahre Feindschaft, und sie möchte an die Geheimnisse der Ruinen der Burg Wolfenzahn gelangen)

Vorgänger Junker von Wolfenzahn Nachfolger
Lechdan von Gareth 01. PRA 1034 BF bis ? amtierend

Vorgänger Niederadliger Reichskammerrichter Nachfolger
neu verliehen 01. PRA 1034 BF bis 1036 BF Roklan von Leihenhof

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme:

Zitate:

Stärken: diskret, verschwiegen

Schwächen: oft gefangen in seinen Verpflichtungen, überreizt

Herausragende Eigenschaften: KL 15, IN 15, CH 15, Eisenaffine Aura, Gutes Gedächtnis, Soziale Anpassungsfähigkeit, Verhüllte Aura, Medium, Moralkodex (Phex-Kirche), Neugier 6, Rachsucht 6, Verpflichtungen (Phex-Kirche), Wahrer Name

Herausragende Talente: profane Talente: Säbel (Wolfsmesser) 11 (13), Reiten 10, Menschenkenntnis 10, Überreden 10, Geschichtswissen 10, Götter und Kulte (Phex) 10, Magiekunde 10, Rechtskunde (Staatsrecht) 9 (11), Staatskunst (Verwaltung) 8 (10), Sternkunde 10, Alchimie 9, Schlösser knacken 7,

magische Fertigkeiten: Begabung und Merkmalskenntnisse Illusion und Telekinese, Merkmalskenntnis Hellsicht, kompetent in den Merkmalen Illusion, Telekinese und Hellsicht, unerfahren bis erfahren in anderen Merkmalen, scharlatanische Repräsentation, spezielle Zauber und Rituale: Adlerschwinge (Elster) 7, Adlerschwinge (Fischotter) 4, Adlerschwinge (Wildkatze) 4, Analys (gildenmagisch) 6, Auris Nasus 11, Balsam Salabunde (gildenmagisch) 6, Blick in die Gedanken (gildenmagisch) 7, Claudibus 7, Foramen 9, Harmlose Gestalt 14, Ignorantia 8, Illusion auflösen 16, Impersona 12, Odem Arcanum 16, Peneetrizzel 9, Projectimago 10, Sensibar 14, Tiergedanken (gildenmagisch) 7, diverse Kugelzauber,

geweihte Fertigkeiten: 12 Segnungen, wenige allgemeine und spezielle Liturgien des Phex-Kultes bis maximal Grad IV, darunter besonders Tiergestalt, Lug & Trug, Sterne funkeln immerfort, Verborgen wie der Neumond und Phexens Sternenwurf,

Sonderfertigkeiten: Astrale Meditation, Dschungelkundig, Eiserner Wille I, Finte, Gebirgskundig, Gedankenschutz, Gefäß der Sterne, Höhlenkundig, Konzentrationsstärke, Kraftlinienmagie I, Meister der Improvisation, Meisterparade, Nandusgefälliges Wissen, Scharfschütze (Bogen), Zauberkontrolle, Zauberroutine,

Meisterinformationen

  • Ronan hat die Aufgabe, die Burg Wolfenzahn und ihre Geheimnisse zu schützen und das Einhalten des Paktes mit dem Höhlendrachen Delkessir zu überwachen. Er ist mittlerweile ein mehr oder weniger heimlicher Phex-Geweihter und erfuhr seine Weihe in Fasar.
  • Er studierte am Spiegelkabinett der unterhaltenden Künste, dem Institut für Scharlatane der Schule des seienden Scheins in Zorgan und erhielt ein Zertifikat und Empfehlungsschreiben der Spektabilität Methelessa ya Comari.
  • Ronan erwarb, Verzeihung, erhielt bereits mehrfach, nachdem eine erste eingehende Prüfung des Akademierates erfolgt war, auch einen Dispens, um trotz des Magieverbots in Elenvina seine Magie anwenden zu dürfen.
  • Die alte tulamidische Scharlatanische Seherin Sherizeth Ishibansunni, welche nun im hohen Alter von über 80 Jahren in Zorgan lebt, hat es geschafft, den Zauber 'Adlerschwinge' aus der gildemagischen in die scharlatanische Repräsentation zu übertragen. Sie lehrte diesen Zauber jedoch bislang nur Ronan, sodass sich die scharlatanische Variante keiner großen Verbreitung erfreut.
  • Ronan wurde gemeinsam mit seinen Gefährten im Rahja 1040 BF von Gylvana von Belhanka als Akanthos (Aureliani für 'Dorn') in die Gemeinschaft der Dornen der Rose aufgenommen und dient ihr nun als phexgeweihter Agent gegen die Umtriebe des Namenlosen. Unter Großem Eidsegen gelobte er darüber zu schweigen. Ebenso wurde er mittels der Liturgie Siegel Borons verdonnert, über gewisse Informationen aus dem Umfeld des Horas zu schweigen.

Offizielle Quellen

Nachrichten: NN 31, 32, 39, 40, GS05

Geschichten:

Unter dem Segen der Störchin: Ronan begleitet die beiden Perainegeweihten Ivetta von Leihenhof zum Storchengarten und Valeria Isolde von Galebfurten auf eine Pilgereise nach Gôrmel, die etwas chaotisch gerät.

Stolpersteine: Seine neue Aufgabe als Kanzleirat geht Ronan mit Schwung an, stößt dabei jedoch auf Widerstand der altadligen Beamten.

Urtümlicher Bund: Nachdem er zum Reichsjunker von Wolfenzahn erhoben worden war, macht Ronan sich nun mit den Bewohnern seines Gutes vertraut - mit allen.

Eigene Dynastie: Auch ein Reichsjunker muss darüber nachdenken, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Doch wer würde ihn schon heiraten?

Bund der Weisheit: Tatsächlich fand sich eine Braut aus ansehnlichem Adel und ein Hesinde- und Traviabund konnte gefeiert werden.

Pergament zu Gold: Gestrauchelt suchte Ronan Abstand in Chababien und stolperte dort in eine Intrige gegen die Marchesa.

Sabotage der Düfte: Auch ein Diener Phexens kann einmal stolpern und so fand sich Ronan im Netz der Rahjakirche gefangen - wie peinlich.

Kategorie: Person, Mensch, Lebt, Niederadel, Ritter, Junker, Magisch, Geweiht, Phex-Geweiht

Topic attachments
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jpgjpg wappenlichtenberg.jpg manage 46.7 K 17 Mar 2017 - 15:11 GalebQuell Wappen des Hauses Lichtenberg, Künstler: S. Arenas
jpgjpg wappenwolfenzahn.jpg manage 48.5 K 06 Feb 2011 - 11:36 GalebQuell Wappen des Gutes Wolfenzahn, von N, Mehl
jpgjpg wronan.jpg manage 84.8 K 06 Feb 2011 - 11:35 GalebQuell Ronan von Lichtenberg, Künstler N. Mehl
jpgjpg wronan1.jpg manage 66.3 K 07 Jul 2018 - 08:14 GalebQuell Ronan Rohaldor von Lichtenberg, (c) N. Mehl 2018
Topic revision: r41 - 06 Apr 2019 - 16:57:25 - GalebQuell
 

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