Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell
| Roklan Odulf Boromar Aedan Neradan von Leihenhof |
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| Roklan von Leihenhof, Künster: N. Mehl |
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| Das Wappen Galebquells, Künster: S.Arenas |
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| Titel: |
Baron von Galebquell, Junker von Hainen, Edler von Leihenhof, Lindenhof und Galebra |
| Anrede: |
Hochgeboren |
| Tsatag: |
23. Rondra 1008 BF |
| Boronstag: |
lebt |
| Status: |
GalebQuell |
Beschreibung
Geboren wurde der nachfolgende Baron von Galebquell im Jahr 1008 nach dem Fall Bosparans. Zu dieser Zeit war noch nicht abzusehen, dass er dereinst der Erbe ganz Galebquells sein würde, war doch zu dieser Zeit sein Vater lediglich der Zweitgeborene des amtierenden Barons Relfon von Galebquell. Roklan von Leihenhof verlebte ruhige erste Jahre auf der Galebburg, bis er aufgrund eines kleinen Kontraktes als Page zu Lechdan von Gareth, dem darpatischen Baron von Tälerort und Junker des galebqueller Wolfenzahns, gegeben wurde. Lechdan von Gareth, ein alternder Bastardsohn des Kaisers Bardo von Gareth, nahm den Jungen mit an seinen Hof im Königreich Darpatien. Dort zwischen der Zivilisation von Rommilys und der Wildheit der Trollzacken erhielt Roklan von Leihenhof den ersten Schliff, auch wenn er allein in der Fremde war und seine Familie und die Nordmarken sehr vermisste. Lechdan von Gareth war gern gesehener Gast bei vielen umliegenden Baronen und Edlen, und zu all diesen Gelegenheiten nahm er seinen eifrigen Pagen mit. Roklan mühte sich, einen besonders guten Eindruck zu hinterlassen, auch wenn er sehr scheu und schüchtern war.
Als er das Knappenalter erreichte, begann seine ritterliche Ausbildung. Seines Knappenvaters Ritter lehrten ihm die Tugenden und die Fähigkeiten eines wahren Ritters und versuchten sich auch an der darpatischen Lebensart. Insbesondere ein Ritter bemerkte, dass Roklan in der Lage war, sowohl mit linker als auch mit rechter Hand eine Waffe zu führen und konzentrierte sich nun auf diesen Punkt der Ausbildung. Roklan fühlte sich nun gefordert - und auch gefördert. Er sog die alten Geschichten auf - und als die an sich schreckliche Nachricht eintraf, dass sein Onkel Radulf Yendan gestorben und damit Roklans Vater Riobhan zum Baronerbe aufgerückt war, da nahm sich Lechdan von Gareth nun selbst des jungen Heranwachsenden an.
Roklan lernte die Kunst der Diplomatie und wie man ein Lehen verwaltet. Schließlich nahm Lechdan von Gareth seinen Knappen Roklan sowie seine Knappin Anglinde von Treublatt als einzige zwei mit auf die galebqueller Burg Wolfenzahn. Doch dort sollte sich das Glück des angehenden Ritters wenden. Lechdan von Gareth nahm sich nun mehr und mehr seiner jungen und schönen Knappin an - Roklan wurde vergessen und wurde nur noch von zwei raubeinigen Rittern ausgebildet. 1026 BF kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, als die beiden Ritter Roklan mit Alkohol gefügig machten und sich dann schließlich an Lechdans Schützling in nicht besonders rahjagefälliger Weise vergingen. Nun schritt Baron Relfon von Galebquell ein und ermahnte seinen alten Freund, besser für seinen Knappen zu sorgen. Nun wurde die Ausbildung wieder ruhiger.
Doch schon wenige Jahre später begann das Unglück. Roklan wurde nur noch auf Burg Wolfenzahn gehalten. Er merkte, wie sich Lechdan von Gareth immer mehr mit Schlagetods, Söldnern und machthungrigen Ritter umgab, doch bevor er etwas weiter-geben konnte, wurde Roklan eingesperrt wegen eines gar lächerlichen Fehltrittes. Nun hockte der Baronet im Karzer unweit der schrecklichsten Bestien, die er jemals gesehen hatte. Schattenwölfe, unheimliche Kreaturen jenseitiger Sphären.
Sie schlichen um ihn herum, nährten sich von seinen Ängsten und Träumen. Roklan konnte diesem Grauen nicht entfliehen. Er fragte sich, ob sich seine Familie sorgte - doch er wusste nicht, dass auch über der Galebburg eine Sperre hing. Dann auf einmal war die Burg Wolfenzahn bis auf eine minimale Besatzung wie leergefegt. Der Kriegszug hatte begonnen. Roklan harrte aus, sein Wille schien schon gebrochen. Und dann kamen sie - die Nordmärker! Herzog Jast Gorsam und seine Truppen nahmen siegreich die Burg des Verbrechers Lechdan von Gareth ein und befreiten alle Gefangenen. Zuerst hielt man Roklan für einen willfährigen Handlanger, doch konnte rasch seine Unschuld bewiesen werden. Dass sein eigener Großvater ein Komplize Lechdans von Gareth gewesen war und dafür nun gerichtet werden sollte, war ein schwerer Schlag für den jungen Baronet. Sein Vater Riobhan wurde von seiner Hoheit für frei von Schuld befunden und daher zum Baron von Galebquell ernannt. Roklan war nun der Erbe der Lande Galebquell. Doch die Loyalität des Hauses Leihenhof war arg zweifelhaft in den Augen des höchsten Adels. Daher wurde nicht nur Roklans Großmutter Ermenegild als Hofdame und Geisel an den Hof der Gräfin Ugdane vom Großen Fluß und Bredenhag entsandt - Roklan sollte seine Knappschaft auch am Hofe des Herzogs unter den direkten und wachsamen Augen seiner Liebden Frankwart vom Großen Fluß beenden.
In Elenvina erhielt Roklan eine strenge und fordernde Ausbildung - all das, was Lechdan von Gareth versäumt hatte, wurde am herzoglichen Hof nachgeholt. Roklan sollte unbedingt an das Herzogenhaus gebunden werden. Und nicht einmal einen Götterlauf später wurde der junge Baronet zum Ritter geschlagen. Zu diesem bedeutenden Tag erhielt er aus der Hand seines Vaters eine Urkunde, die ihn zum Junker von Hainen ernannte. Somit war Roklan nun ein Adliger aus eigenem Recht. Bald darauf schon folgte sein Traviabund mit Jileia Elida Mechtessa von Blauendorn, einer Schwester des Barons von Metenar, Graphiel von Blauendorn. Die Hofdame und Freundin der koscher Erbprinzessin Nadyana folgte Rahjas Ruf in die Nordmarken und ehelichte am 12. Travia 1030 BF Roklan und wurde zur Edlen von Knapptreuen ernannt.
Die beiden wohlgeborenen Herrschaften hatten nun viele Reisen zu unternehmen, sie ritten nach Rabenstein, folgten des Herzogs Geburtstag nach Elenvina, überbrachten Botschaften an den Herzog und die Herzogin von Grangor und besuchten ihre Freunde in Amarinto bei Sewamund und Zweiflingen in Garetien. An diesen Reisen reiften die beiden, sie mussten dies auch. Roklan lernte, was es heißt, ein Regent zu sein. Für Menschen und für … Goblins! Denn ein seltsamer Zufall ließ ihm die Würde des Chartugs (Kriegsfürsten) der galebqueller Goblins zukommen, die ein Reich in den Koschbergen errichtet hatten.
Doch dann kam der Tag, da sein Vater von allen Ämtern zurücktrat und sie an seinen Sohn und Erben übergab. Roklan wurde zum Baron von Galebquell mit all den damit verbundenen Titeln und Ländereien.
Sein Vater Riobhan reiste nach Liepenstein zu seiner Tochter Alissa, doch auf liepensteiner Grund verschwand er nach einem Räuberüberfall. Roklan ist nun, da seine Familie verteilt ist, beinah auf sich allein gestellt und versucht als Baron sein Stand-bein zu finden.
Roklan ist der älteste Sohn Riobhans von Galebquell. Sein Vater übertrug ihm die Krone der Baronie Galebquell und der darin gelegenen Güter, um sich auf seine eigenen Güter in Liepenstein und Gernebruch zurückzuziehen. Auf dem Weg nach Liepenstein verschwand Riobhan spurlos. Der junge Ritter tritt ein schweres Erbe an: Er ist der Enkel des verräterischen Relfon und der Sohn des umtriebigen Riobhan von Leihenhof, steht unter Beobachtung des Herzogs und seiner Schwager – Graphiel von Metenar (ein Bannstrahler) und Lucrann von Rabenstein. Er hat mit den Machenschaften seines Großvaters und seines Knappenvaters allerdings nichts zu tun. Daher müht er sich ein tatkräftiger und ehrenhafter Ritter zu sein. Roklan versucht sich mit Gernebruch auszusöhnen und eine Mittlerrolle im Gratenfelser Becken einzunehmen – doch wird ihm das gelingen?
Zusammenfassung
- Name: Roklan Odulf Boromar Aedan Neradan von Leihenhof
- Titel: Baron von Galebquell, Junker von Hainen, Edler von Leihenhof, Lindenhof und Galebra
- Volkes Stimme:
- Wappen: Goldener, rechtssehender Widder auf blauem Grund
- Hauptgottheit: Nandus, Peraine
- Geburtsjahr: 1008 nach Bosparans Fall
- Familienstand: verheiratet mit Jileia von Leihenhof, zwei Kinder (Rahjada und Rhena, Zwillingstöchter, geb. 1031 BF)
- Hauszugehörigkeit: Haus Leihenhof
- Wichtige lebende Verwandte: Ansoalda von Leihenhof (als Gattin Hagens von Sturmfels Baronin von Dohlenfelde, Dunkelforst und Baruns Pappel), Ivetta von Leihenhof (Hochgeweihte der Peraine zu Grasbühl), Dorcas von Westak-Tiefhusen, geb. Leihenhof (Schwester, Kronprinzessin Tiefhusens)
- Herausragende Ahnen: Riobhan II. von Leihenhof (Vater, verschollen), Relfon von Leihenhof (Großvater, verstorben)
- Lehen: Baronie Galebquell (NOR-III-16]
- Kurzbeschreibung des Lehens: eine weitläufige und wilde Baronie zwischen der Galebra und dem Kosch. Weit mehr als zwei Drittel sind von dichtem Wald bedeckt, doch die freien Flächen sind kultiviert und erschlossen. Im Osten geht das Land in die Höhen der Koschberge über, hinter denen das Königreich Kosch liegt. Hauptort der Baronie ist Galebbogen nahe der Galebraquelle, Residenz der Baronie die stolze Höhenburg Herrschaftlich Galebburg.
- Zugehörigkeit zu Orden, Gilden, politischen und/oder sonstigen Gruppen: keine (offiziell) bekannt
- Freunde & Verbündete: Lucrann von Rabenstein, Shanija von Rabenstein, Baron Graphiel von Metenar, Hagen von Sturmfels, Baron Erlan von Sindelsaum, Frankwart vom Großen Fluss, Herzogin Heldora Garlischgrötz von Grangoria, Valnar Yitskok
- Feinde & Konkurrenten: Das Haus Firnholz ist auch Roklan von Leihenhof nicht sonderlich zugeneigt, dies wird aber von Roklan geflissentlich ignoriert.
- Stärken:
- Schwächen:
- Besonderheiten: Zu seinem engsten Leibgefolge gehören die Magierin Heidruna von Galebfurten sowie der Nandusgeweihte Koradin von Rothammer und zwei Leibritter.
- Kurzcharakteristik: erfahrener Ritter, durchschnittlicher, noch reifender Verwalter und Diplomat
- Zitate:
Werte
- Herausragende Eigenschaften: MU 15, KK 14, Beidhändig, Tierempath
- Herausragende Talente: Bogen 11, Schwerter 12, Reiten 10, Etikette 9, Heraldik 10, Kriegskunst 13, Rechtskunde 9, Staatskunst 9, Heilkunde Wunden 10, Tierempathie 10
- Beziehungen: ansehnlich im Herzogtum Nordmarken und im Fürstentum Kosch, gering darüber hinaus, hinlänglich innerhalb der Kirchen von Hesinde und Nandus
- Finanzkraft: ansehnlich (Vermögen der eigenen Familie, Einkünfte aus den Gütern und der Baronie)
Meisterinformationen
Roklan ist ein fähiger Tierempath - er ist in der Lage die Gefühle (und bei intelligenteren auch die Gedanken) von Tieren wahrzunehmen und mit ihnen auf eine intuitive Weise direkt zu kommunzieren. Nach Zeiten der Übung beherrscht er diese seltsame Gabe sehr gut, bisweilen kommt sie aber ungewollt über ihn und er kann sich der verschiedenen Gefühle nicht erwehren.
Offizielle Quellen
Kategorien:
Person
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GalebQuell - 16 May 2010