Spielbare Figuren für den Neuspielerplot 2019

Alle Figuren haben ihre Ausbildung gerade beendet und sind 20-23 Jahre alt (Jahrgang *1019-1022 BF).

Bei Figuren mit (...) kann Geschlecht und Vorname noch ausgesucht werden.

Eine große Liste mit Nordmärker Namen findest du hier.

Knappen:

    • Die Ausbildung zum Ritter dauert in der Regel göttergefällige 12 Jahre, davon 6 Jahre als Page und 6 Jahre als Knappe. In den Nordmarken verbringt man normalerweise beides im selben Haus.
    • Im Alter von 6-8 Jahren beginnt die Ausbildung und endet im Alter von ca. 21 Jahren. Nach dem Ritterschlag gilt der junge Mensch als erwachsen und reif, ein eigenständiges Leben zu führen
    • Schwerpunkte als Page: demutvolles Dienen, Lesen/Schreiben lernen, gesellschaftliche Tugenden. Schwerpunkt als Knappe: Kampfausbildung, Pferdehaltung (jeder Knappe bekommt sein Pferd, das er im Laufe seiner Ausbildung selbst erzieht)
    • Die Ausbildung findet meist in einem verbündeten, verwandten, befreundeten oder anderweitig verbandelten Haus statt (z.b. weil jemand dem anderen einen Gefallen schuldet)
    • Findet zwischendurch aus welchen Gründen auch immer ein Wechsel des Schwertherrn statt, kann sich die Knappenschaft verlängern.
    • Viele junge Ritter zieht es nach ihrem Ritterschlag erst einmal hinaus in die Welt, wo sie sich die nächsten Jahre verschiedenen Herrn anbieten, um Erfahrung zu sammeln. Dieses Herumreisen nennt man Heckenzeit, Ritterfahrt oder Aventurie. Die jungen Ritter nennt man Heckenritter.

Angrond von Fuchsberg

• Ausbildung: Knappe von Adelrat Thomundson, dem Herrn von Ritterlich Weihern in der Baronie Vairningen, Grafschaft Gratenfels.

• Familie: Angronds Mutter ist die Ritterin Riochild, die ihre Knappschaft damals beim Altbaron gemacht hat und belehnt ist mit dem Rittergut Waldenberg in der Baronie Vairningen. Die Fuchsbergs sind Verbündete des Vairninger Baronshauses Timerlain. Alter regionaler Adel. Die Familie schlug sich nach der Kaiserlosen Zeit auf die Seite des heimgekehrten Baronshauses und behielt somit das Lehen, während andere ausgelöscht wurden. Auch focht man bereits zum Ende der Priesterkaiser für das Haus Timerlain und erhielt so ein Rittergut, aber mangels körperlicher Eignung des damaligen Erben Liuthard (Verletzung während Knappschaft) ging das Rittergut auf den Zweitgeborenen Humban über – den Großvater Angronds. Seitdem dient die Hauptlinie als Beamte in der Verwaltung von Gratenfels(àSpielansatz: neben klassisch ritterlichen Charakteren sind auch Ministeriale spielbar)

• Aussicht für den Spieler: Familie Fuchsberg mit Gut Waldenberg in der Baronie Vairningen

Ronderik Thomundson

• Ausbildung: Derzeitiger Knappe von Zadrada von Richtwald, der Vögtin von Richtwald in der Baronie Schnakensee. Zuvor Knappe bei Firunhard von Richtwald, dem 1041 verstorbenen Altj unker von Richtwald (und Vater von Vairningens Baronsgemahl Basin Ucuriad von Richtwald).

• Familie: Rondrik ist der erste Sohn des Familienoberhauptes des Hauses Thomundson Rimbert Thomundson, der auch Burghauptmann der Baronsresidenz Vairnburg ist. Das Haus Thomundson ist ein rondrianisches Rittergeschlecht, die Geschichte des Hauses ist seit 1000 BF belegt, zu der Zeit kam Rondriks Großvater der Ritter Marcorion Thomundson nach Vairningen. Mitglieder sind seitdem Dienst leute der Barone von Vairningen, dienen am Schwert hat Traditio n, viele Mitglieder sind ausgebildete Kämpfer, Ronderiks Schwestern Daria und Aerin sind z.b. Rondranovizin und ebenfalls Knappin. Bis zum Tod von Marcorion (er fiel 1040 im Haffaxfeldzug) besaß die Familie das Lehen Waidwacht im waldreichen Norden der Baronie, aber dann fiel es durch Marcorions Testament zurück an d ie Baron in, und wird seither nur noch von den Thomundsons verwaltet. Wenn es nach der Familie geht, soll Rondrik bald heiraten(àSpielansatz: Da viele Ämter an der Familie hängen, könnte Rondrik den Auftrag erhalten das neu geschaffene Rittergut Girnswald in Baronie aufzubauen).

• Aussicht für den Spieler: Familie Thomundson und gute Anstellung, damit der SC sich bewähren kann und in naher Zukunft das neuentstehende Lehen Girnswald in der Baronie Vairningen bekommt (oder durch Heirat)

Berenz von Guglenberg --

• Ausbildung: Knappe des Junkers Gundeland von Flusswacht, in der Baronie Hlutharswacht, Grafschaft Albenhus. Während seiner Knappschaft im wichtigsten Haus der Baronie lernt er auch das Bootefahren, weil die Flusswachts einen Segler haben, mit dem sie den Großen Fluss befahren.

• Familie: nur regional bedeutend. Sein Vater fiel auf dem Haffaxfeldzug, seine Mutter lebt (lebte schon immer) sehr rahjanisch mit vielen jüngeren Liebhabern und blüht nach dem Tod des Mannes richtig auf, der ältere Bruder ist als Barde unterwegs und war schon immer Liebling der Mutter, während sie dem Zweitgeborenen die kalte Schulter zeigte. Berenz erträgt seit jeher tapfer dieses Schicksal als "Balg, das eben auch noch da ist" und hat sich mit der Gefühlskälte seiner Mutter ihm gegenüber schon lange arrangiert(àSpielansatz: Er wird das heimatliche Gut nach dem Ritterschlag erben, welches derzeit noch von seiner Mutter verwaltet wird. Interessant wird sein, wie er und seine Mutter dann auskommen werden, wenn er als Mann endlich auf den Tisch hauen und für Ordnung und klare Worte auf dem Guglhof sorgen kann).

• Aussicht für den Spieler: Familie Guglenberg und Gut Guglhof in der Baronie Hlutharswacht

Ellian von Schrötertrutz

• Ausbildung: Knappin/Knappe der 40-jährigen Erbjunkerin Iseweine von Unkenau evtl andere Neuspieler-Familie). Das Haus Unkenau ist ein eher unbedeutendes Haus aus der Grafschaft Albenhus, das traditionell jedoch eng mit dem Haus Leihenhof aus der Baronie Galebquell verbunden ist, einige Mitglieder dienen daher dem dortigen Baron Roklan. So kann die Figur daher auch die Nordmarken-bekannte Perainegeweihte Heilmagierin Ivetta von Leihenhof kennen. Die Unkenaus sind durchgehend Anhänger der Göttin Hesinde, zahlreiche Familienmitglieder weisen magische Kräfte auf. Unkenau ist ein kleines bescheidenes Gut, es liegt im Mündungsbereich der Ambocebra, die aus den Eisenwalder Bergen gen Großer Fluss fließt. Namensgebend sind die dicken Froschartigen, die im morastigen Uferbereich alte Mäander besiedeln und deren Rufe so manchem den Schlaf rauben. Dafür stehen die eiweißreichen Unken auf dem Speiseplan der Edlenfamilie und ihrer Untertanen. Schwimmenlernen und eine Resistenz gegen Mücken gehört zum Inhalt der Ausbildung.

• Familie: Enkelkind des Familienoberhaupts, welches der mit 78 Jahren immer noch topfitte Ritter Ensfrid ist. Dessen Sohn, der Ritter Efferdan wartet schon lange auf das Erbe, Gerüchten zufolge möchte Ensfrid die Lehenspflicht lieber gerne an den Enkel weitergeben und hält deswegen eisern aus (àSpielansatz: deswegen könnte ein Konflik mit dem Vater bestehen). Edlenfamilie aus dem Albenhuser Grafenland, sehr grafentreu, Mitglieder dienen am Grafenhof. Gelten als patente Führungspersonen. Mittlerweile ist ein Familienzweig auch in Albernia ansässig (Familie dort bislang nicht bespielt). Stammsitz ist Gut Gauhaven in der Baronie Albenhus am Großen Fluss liegend: während der herzögliche Junker von Zolling vom Nordufer aus den Schiffsverkehr an der Grenze Nordmarken-Kosch kontrolliert, hat der Edle von Gauhaven die Aufgabe, die Ein- und Ausfuhr auf der parallel zum Fluss verlaufenden Straße zu regeln. Beide Zollstationen liegen sich gegenüber, haben politisch aber andere Ausrichtung, denn Gauhaven untersteht der Gräfin, Zolling dem Herzog.

• Aussicht für den Spieler: Familie Schrötertrutz (Nordmärker Zweig) und Gut Gauhaven in der Baronie Grafenland Albenhus

Aureus von Moosgrund

• Ausbildung: Knappe/Knappin von Baronin Fedora von Firnholz. Vormals Knappe von Baron Ulfried von Firnholz, dem älteren Bruder Fedora, der beim Haffaxfeldzug an der Seite seines Sohn sein Leben lässt, während sein Knappe schwer verletzt überlebt (àSpielansatz: Das hat die Figur nie überwunden). Firnholz ist Provinz mit recht viel Wald und Berg e, welche Aus läufer des nördlichen Koschgebirges sind. Die Leute dort sind dickköpfige, sehr praiosgefällige Eigenbrötler, außerdem herrscht Magieverbot, was jedoch nicht heißt, dass es keine Leute mit dieser Gabe gibt(àSpielansatz: das kann Ansichten/Weltanschauung beeinflusst haben). Ulfried und seine Schwester Fedora waren sich nicht grün, es gab Familien-Streitigkeiten. Ulfried hat andere Maßstäbe an eine Ausbildung gesetzt, nämlich Politik und Kampf, Fedora eher Bildung und Höfische Kultur. Selbstverständlich wird die Ausbildung dennoch umfassend sein und Jagd natürlich in einem waldreichen Lehen nicht zu kurz kommen. Bei Politik wird Ulfried darauf geachtet haben, dass auch die wichtigsten Nordmärker Familien bekannt sind, eventuell auch die Politik der Gratenfelser Gemeinschaft vom Silbernen Zweig (Anti-Alrik-Kurs àSpielansatz: sehr herzogentreu, dafür wenig loyal dem eigenen Grafen ge genüber, dieser ist der polarisierende Alrik Custodias-Greifax). Ulfried zog sich nach dem Tode des alten Herzogs Hartuwal und wegen den Umständen, die sich danach ereignet hatten, aus den Amtsgeschäften und auch dem öffentlichen Leben zurück. Gemunkelt wurde, dass Fedora selbst es war, die ihren Bruder in die Obhut eines Noioniten-Klosters gegeben hatte, seit er sich nicht mehr in der Lage sah, sein Lehen zu verwalten. Während der geistigen Genesung seines Schwertvaters blieb (…) am Baronshof, erst nach Ulfrieds Schlachtentod übernimmt Fedora die Ausbildung ganz.

• Familie: Das Haus Moosgrund kommt aus der Nachbarbaronie Ambelmund und ist Niederadel ohne eigenes Lehen. Die Familie erhofft sich von einer Beziehung nach Firnholz ein Gut – und die Chancen stehen sehr gut, da Baronin Fedora in letzter Zeit fleißige Gefolgsleute mit Gütern belohnt.

• Aussicht für den Spieler: Familie Moosgrund und Gut Föhrenberg in der Baronie Firnholz

(...) von Beilstett

• Ausbildung: Knappe/Knappin der Barone von Streitzig zu Orgils Heim. Pagen- und Knappenzeit verbrachte (…) am Baronshof. Bis zu seinem vermeintlichen Tod im Jahre 1035 war Baron Ulfried von Streitzig zu Orgils Heim, ein Meister der Ochsenherde und Mitglied des Koradinerordens, der Schwertvater. Ein schwerer Brand auf der Burg Orgils Heim kostete dem Baron das Leben. Ulfried war zeitlebens ein alter Freund Herzogs Jast Gorsam vom Großen Fluss gewesen. Als dieser v on Baron Bärhardt von Kranick schädlich ermordet wurde, hat Ulfried mit Marbo angebandelt, so sehr habe sich der alte Jugendfreund des verblichenen Herzogs um dessen Tod gegrämt, vor allem, weil der Attentäter auch Mitglied des Koradinerordens war und daher zuerst natürlich alle Mitglieder verdächtigt wurden, das Attentat mit geplant zu haben. Nach seiner Entlassung aus der Haft ist Ulfried, voll Wut und Trauer tobend heimgeeilt und verweigerte dem neuen Herzog die Treue und in der darauf folgenden Nacht stand der Wohnturm in lichten Flammen (à Spielansatz: Figur weiß evtl. mehr über Ulfrieds angeblichen Tod, oder hat eigene Theorien darüber, schließlich hat er/sie den Baron gut gekannt). Danach nahm sich Ulfrieds Neffe Malzan von Streitzig zu Orgilsgrab, Junker zu Gut Asselkraet und Kanzler der Baronie den Knappen an. Burg Asselkraet liegt direkt über dem Rondratempel, in dem das Grab des Heiligen Orgil (rondraheiliger Schutzpatron der Knappen) zu finden ist. Malzan forderte von den Knappen jeden Morgen dort zu beten. Praios 1039 wird Ulfrieds wiedergefundener Sohn Wolfhold (53 Jahre) der Baron zu Orgils Heim. Er ist ein verträumter Poet, sehnsüchtig, bisweilen melancholisch und ein begnadeter Minnesänger, als aranischer Rosenritter war er im Kampf gegen Oron dabei. Er vernachlässigt jedoch die kriegerische Ausbildung komplett, fördert hingegen die Hohe Minne (Betören), die Gesangskunst und Etikette (àSpielansatz: der rahjanische Lebensweise Wolfholds kann durchaus „abgefärbt“ haben).Unterstützung in der Knappenausbildung erfährt er von seinem jüngsten Halbbruder Raul-Heldemar (Wolfholds designierter Nachfolger), welcher Kampfkunst und insbesondere die Tjoste und das Kämpfen mit dem Morgenstern vermittelt. Schwertbruder/schwester ist (…) von Eichenberg, gleichaltrig. • àSpielansatz: könnte sich ärgern, nicht beim Haffaxfeldzug mit dabei gewesen zu sein, weil Orgils Heim nur wenige Streiter entsandte. Vielleicht hat (...) in dem Zusammenhang von der Jungrittergemeinschaft „Orgilsbund“ gehört, die von überlebenden Knappen und Jungrittern gegründet wurde, und interessiert sich dafür

• Familie: Erbe des Ritters Lares von Beilstett, Erbschulze von Beilstett aus der Baronie Orgils Heim. (Ein Schulze ist ein von Baron eingesetzter Dorfverwalter. Das Rittergeschlecht derer von Eichenberg hat dieses Amt als Erbamt inne). Im Osten der Baronie Orgils Heim liegt der Falkenforst, darin gelegen ist Beilstett (ca. 250 Einwohner), die Rodung einiger Waldbauern, die für ihre rauen Sitten berüchtigt sind. Sie leben in einer Handvoll Holzhütten. Einziges Gebäude aus Stein ist der Ritterturm. Nördlich des Dorfes findet sich im Wald eine Lichtung, die seit alters her als dem Firun heilig gilt. Ein verwitterter Felsen wird als Altar genutzt. Betreut wird das Heiligtum von Seiner Gnaden Frisgram, der in einer Hütte unweit der Lichtung haust. Aussicht für den Spieler: Familie Beilstett und Gut Beilstett, Baronie Orgils Heim

(...) von Eichenberg

• Ausbildung: Knappe/Knappin der Barone von Streitzig zu Orgils Heim. Pagen- und Knappenzeit verbrachte (…) am Baronshof. Bis zu seinem vermeintlichen Tod im Jahre 1035 war Baron Ulfried von Streitzig zu Orgils Heim, ein Meister der Ochsenherde und Mitglied des Koradinerordens, Schwertvater. Ein schwerer Brand auf der Burg Orgils Heim kostete dem Baron das Leben. Ulfried war zeitlebens ein alter Freund Herzogs Jast Gorsam vom Großen Fluss gewesen. Als dieser von Baron Bärhardt von Kranick schädlich ermordet wurde, hat Ulfried mit Marbo angebandelt, so sehr habe sich der alte Jugendfreund des verblichenen Herzoga um dessen Tod gegrämt, vor allem, weil der Attentäter auch Mitglied des Koradinerordens war und daher zuerst natürlich alle Mitglieder verdächtigt wurden, das Attentat mit geplant zu haben. Nach seiner Entlassung aus der Haft ist Ulfried, voll Wut und Trauer tobend heimgeeilt und verweigerte dem neuen Herzog die Treue und in der darauf folgenden Nacht stand der Wohnturm in lichten Flammen (à Spielansatz: Figur weiß evtl. mehr über Ulfrieds angeblichen Tod, oder hat eigene Theorien darüber, schließlich hat er/sie den Baron gut gekannt). Danach nahm sich Ulfrieds Neffe Malzan von Streitzig zu Orgilsgrab, Junker zu Gut Asselkraet und Kanzler der Baronie den Knappen an. Burg Asselkraet liegt direkt über dem Rondratempel, in dem das Grab des Heiligen Orgil (rondraheiliger Schutzpatron der Knappen) zu finden ist. Malzan forderte von den Knappen jeden Morgen dort zu beten. Praios 1039 wird Ulfrieds wiedergefundener Sohn Wolfhold (53 Jahre) der Baron zu Orgils Heim. Er ist ein verträumter Poet, sehnsüchtig, bisweilen melancholisch und ein begnadeter Minnesänger, als aranischer Rosenritter war er im Kampf gegen Oron dabei. Er vernachlässigt jedoch die kriegerische Ausbildung komplett, fördert hingegen die Hohe Minne (Betören), die Gesangskunst und Etikette (àSpielansatz: der rahjanische Lebensweise Wolfholds kann durchaus „abgefärbt“ haben).Unterstützung in der Knappenausbildung erfährt er von seinem jüngsten Halbbruder Raul-Heldemar (Wolfholds designierter Nachfolger), welcher Kampfkunst und insbesondere die Tjoste und das Kämpfen mit dem Morgenstern vermittelt. Schwertbruder/schwester ist (…) von Eichenberg, gleichaltrig. • àSpielansatz: könnte sich ärgern, nicht beim Haffaxfeldzug mit dabei gewesen zu sein, weil Orgils Heim nur wenige Streiter entsandte. Vielleicht hat (…) in dem Zusammenhang von der Jungrittergemeinschaft „Orgilsbund“ gehört, die von überlebenden Knappen und Jungrittern gegründet wurde, und interessiert sich dafür

• Familie: Erbe der Ritterin Udha von Eichenberg, der Erbschulzin von Eichenberg aus der Baronie Orgils Heim. (Ein Schulze ist ein von Baron eingesetzter Dorfverwalter. Das Rittergeschlecht derer von Eichenberg hat dieses Amt als Erbamt inne). Eichenberg ist ein beschauliches 300-Seelen-Dorf auf dem Weg zwischen Nummath und Berg. Die einzige Besonderheit ist der Perainetempel: er ist seit 8 Generationen unter der Obhut der Familie Appelgab und weniger ein Haus der Göttin als vielmehr ein wehrhafter Gutshof mit Wehrturm. Der Tempel beherbergt ein Badehaus, in dem auch Kranke versorgt werden. Mutter Vana Appelgab leitet die ganze Anlage mit der Autorität einer Matrone, ihr Einfluss reicht weit, d.h. manch einem Bäuerlein ist das Wort der alten Appelgab wichtiger als das der Erbschulzin.

• Aussicht für den Spieler: Familie Eichenberg und Gut Eichenberg in der Baronie Orgils Heim

Dorcas von Paggenfeld -- VERGEBEN AN SVEN S.

• Ausbildung: Knappe/Knappin an der herzöglichen Knappenschule in Elenvina. Zuvor Zögling der Ritterin von Gorfarsthann, diese starb beim Haffaxfeldzug, und da Herzog Hagrobald sich aller „verwaister“ Knappen seiner Feldzugstreiter annahm, kam (…) nach Elenvina an den Herzogenhof, um dort die Ausbildung zu beenden. Gegen Kriegsende im Pra/Ron 1040 bekommt (…) Wind davon, dass sich einige Knappen (bespielte Figuren), die ebenfalls überlebt haben, zu einem brüderlichen Schwertbund der Knappen und Jungritter unter Namen des Heiligen Orgils, dem Patron der Knappen, zusammen schließen und den „Orgilsbund“ gründen. Über andere Knappen an der herzöglichen Knappenschule kann (…) mehr darüber erfahren, hegt Interesse selbst dazuzugehören.(àSpielansatz: Kontaktaufbau zu den Mitgliedern des Orgilsbunds (viele bespielte Charaktere) und spätere Mitgliedschaft im Bund).

• Familie: Kind und Erbe des Edlen Tsadan von Paggenfeld. Das gleichnamige Gut liegt in Gräflich Paggenau, das ist eine Baronie an der westlichen Grenze zu Albernia. Der Hauptort mit Schloss Paggenau, Sitz des Vogts, liegt in den fruchtbaren Ebenen an der Albernischen Reichslandstraße, die Paggenau quert. Nördlich der kleinen Stadt befindet sich der Gutshof der Familie Paggenfeld, die dort auf großflächigen saftigen Wiesen wunderschöne Elenviner Pferde zieht. Tatsächlich stammt der Begriff ‚Paggen‘ von einer dialektisch verschliffenem Form des Wortes ‚Pferd‘ ab [siehe irdisch Mittelniederdeutsch: pag(h)e] und deutet auf die lange Tradition der Pferdezucht in dieser Gegend hin. Auf Paggenfeld ist man fürderhin stolz darauf, das Gräfliche Gestüt führen zu dürfen. Dies sorgt in dem angespannten Verhältnis zwischen Grafen- und Herzogenhaus für einen weiteren ständiger Reibungspunkt, denn das Stutbuchs wird nunmal in Elenvina geführt und so muss man zwangsweise zusammenarbeiten (àSpielansatz). Auf saftigen Wiesen weiden unter ertragreichen Obstbäumen die Mutterstuten mit ihren anmutigen Fohlen, aus denen einmal die schnellsten Reitpferde Aventuriens werden. Die Beziehung zum Gräflichen Vogt Daril von Schleiffenröchte-Sturmfels ist gut, auch besteht reger Austausch mit anderen Gestüten. Insgeheim bedauert man auf Paggenfeld immer noch die anderen Ortes schon längst vergessene Wappenreform, die aus dem hübschen Ross des ursprünglichen Baronieswappen den streitbaren Greifax’schen Greif machte. Im Familienwappen möchte man die beiden Rösser jedenfalls nicht missen. Mitglieder des Hauses Paggenfeld können gut reiten und verehren die Göttin Rahja, die Herrin der Pferdezucht (àSpielansatz: Familie könnte auch Efferd verehren, den Herrn der Laune/Emotion/Kraft/Veränderung). Die Zucht von Elenviner Vollblütern geht auf 5 Shadifhengste zurück, die man mit edlen Warunker Stuten kreuzte, sie sind die Stammeltern der heutigen 5 Blutlinien. Haben andere Züchter im Laufe der Zeit ihren Tieren einen eigenen Stempel aufgedrückt, versucht man auf Paggenfeld natürlich den typischen Elenviner ohne Schnickschnack, sprich rein mit seinen absoluten Grundeigenschaften zu erhalten: anmutig, schnell, springfreudig – und nervös. (Info: für eine der 5 Elenviner Linien entscheiden) (àSpielansatz: mit anderen bespielten Gestüten, z.b. in Rabenstein, Firnholz, Rickenbach,… und mit der stellv. Herzöglichen Zuchtmeisterin Verema Artigas (bespielte Figur, auch auf Kons), die gebürtige Almadanerin hat dieses Amt erst seit kurzem inne und sucht noch Kontakt zu den Züchtern.)

• Aussicht für den Spieler: Familie Paggenfeld und Gut Paggenfeld in der Baronie Paggenau



Novizen:

    • Zweit- oder nachrangig geborene Kinder des Adels oder Bürgertums werden zur Ausbildung gern in Tempel gegeben - Die Ausbildung zum Geweihten dauert ähnlich lange wie die Ausbildung zum Ritter, nämlich ca. 12 Jahre. Wobei es je nach Kirche auch Unterschiede gibt
    • Jede Kirche hat andere Ansprüche an seine künftigen Götterdiener, daher ist der Inhalt der Ausbildung so unterschiedlich wie die Götter selbst. Alle gemeinsam formen die Novizen zu Seelsorgern und dem eigenen Nachwuchs, um die Tempel halten zu können. Gerade die Rondrakirche hat es derzeit schwer, weil viele Geweihte in den Kriegen der letzten Jahre ihr Leben ließen
    • In den Nordmarken genießen traditionell folgende Kirchen hohes Ansehen: Praios (im Adel/Beamtentum), Efferd (am Großen Fluss, sowie Rodasch, Tommel, Nabla und Galebra), Hesinde (Magier; Hesinde pflegt ein Schattendasein und ist nur in größeren Orten – wie den Provinzhauptstädten – anzutreffen). Peraine und Travia (auf dem Land), Rondra (im Rittertum; Rondra lebt unter dem leidenschaftlichen Ritter Herzog Hagrobald auf, traditionelle Verbreitung ist jedoch Gratenfels), Firun (in abgelegenen/waldreichen Regionen), Rahja (bei den Weinbauern und Pferdezüchtern), Boron, Angrosch (in den Zwergenbergen, auch unter den Menschen)
    • Novizen und Geweihte verfügen über Karmaenergie, die das Wirken von göttlichen Wundern in Spielregeln fasst.

Perainlind von Kropfenhold – Rahja/Weinbau

• Ausbildung: Novizin der Rahja aus dem Rosentempel in Albenhus. Dort widmet man sich vornehmlich den Bildenden Künsten, weswegen Perainlind gerne nach der Weihe andere Tempel aufsuchen würde, um sich in Sachen Weinbau weiterzubilden. Gerne auch ins Ausland nach Almada oder das Horasiat.

• Familie: Perainlinds Verwandten leben in der Baronie Herzöglich Fuchsgau nahe Elenvinas und sind fähige Weinbauern bäuerlichen Ursprungs. Die Familie ist noch nicht lange adlig, der gesellschaftliche Aufstieg stieg den Kropfenholds jedoch nicht zu Kopfe, sie blieben stets verbunden mit ihrer bäuerlichen Vergangenheit: zur Erntezeit muss weiterhin die ganze Familie auf dem Weinberg oder dem Acker anpacken. So werden bis heute die eigenen Wurzeln nie vergessen und man weiß welch harte Arbeit in einem Glas Wein steckt. Der Altadel der Region allerdings schaut immer recht spöttisch auf die Kropfenholds herab. Diese aber sind stolz darauf, aus eigener Kraft durch harte Arbeit und Zuverlässigkeit etwas vollbracht zu haben, wovon der normale Bauer nur träumen kann: Den Aufstieg in den Adelsstand. Perainlind ist mit ihren zarten 22 Jahren das Nesthäkchen. Einer ihrer Brüder, Meinrich, war Ritter in der Flussgarde, er fiel während des Haffaxfeldzugs. Der Familienälteste fiel zuvor im Alberniakrieg. Ein weiterer Bruder ist Peraine-Geweihter, denn Peraine als Mutter der Feldfrucht wird hoch angesehen. Perainlind fühlte sich jedoch schon früh eher der Göttin des Rebensafts, Rahja, verbunden (àSpielansatz: könnte sich mit Eintritt ins Noviziat einen neuen Rahjagefälligeren (Zweit)Namen gegeben haben). Sie fühlt sie sich nach dem Tod ihres Bruders Meinrich erst recht dazu berufen, das elterliche Gut weiterzuführen. Die Ehe ist momentan nicht Teil ihrer Lebensplanung, auch wenn ihre Eltern sich das hinsichtlich ihrer Ambitionen, das Gut zu erben, vielleicht anders wünschen (àSpielabsatz: Heiratspolitik der Eltern, die ihrer ambitionierten Tochter einen „Beschützer“ als Gemahl zur Seite stellen wollen // Reisetätigkeit in Sachen Weinbau (gut für Kons)

• Aussicht für den Spieler: Familie Kropfenhold und Gut Erlengrund in der Baronie Fuchsgau

Madabirg von Unkenau – Rondra

• Ausbildung: Novizin der Rondra. Ausbildung im Tempel der Rondra in Albenhus unter dem Vorsteher des Tempels, dem kriegsversehrten Morand von Firnsaat. (Spielansatz: vielleicht lehrte die hohe Sterblichkeit der Rondrageweihten in den letzten Kriegen und die schwindende Kraft der Rondrakirche, dass es Zeit ist, die Glaubensgrundsätze weniger selbstaufopfernd sondern mit mehr Weisheit zu leben, z.b. salopp gesagt, dass man andere besser schützen kann, wenn man im Kampf nicht stirbt und dass Rückzug auch sinnvoll sein kann ^^)

• Familie: Fünftes und jüngstes Kind der Junkerin Azula von Unkenau aus dem Junkergut Unkenau in der Baronie Grafenland Albenhus. Die Familie ist traditionell eng mit dem Haus Leihenhof aus der Baronie Galebquell verbunden, einige Mitglieder dienen daher dem dortigen Baron Roklan, z.b. die älteren Brüder Koradin als Ritter (Ausbildung beim Altbaron, dem Vater von Baron Roklan) und Lehnsmann und Dunstan als Hofgeweihter (Hesinde) und Leibpriester des Barons. Außerdem sind die Familienmitglieder durchgehend in irgendeiner Weise Anhänger der Göttin Hesinde. Unkenau ist ein kleines bescheidenes Gut, es liegt im Mündungsbereich der Ambocebra, die aus den Eisenwalder Bergen gen Großer Fluss fließt. Namensgebend sind die dicken Froschartigen, die im morastigen Uferbereich alte Mäander besiedeln und deren Rufe so manchem den Schlaf rauben. Dafür stehen die eiweißreichen Unken auf dem Speiseplan der Edlenfamilie und ihrer Untertanen.

• Aussicht für den Spieler: Familie Unkenau und Gut Unkenau im Grafenland Albenhus

Madasil von Ulenau – Boron

• Ausbildung: Novize des Boron. Ausbildung teils am Boronschrein von Boronswalden, dem Ort, der zum Gut seiner Familie gehört, und teils im Borontempel in Herzogenfurt, der Hauptstadt der Baronie Schweinsfold.

• Familie: Madasil ist ein Enkel der bereits lange schon verstorbenen Alt-Junkerin Coris von Perainenfried-Ulenau vom Junkergut Ulenau in der Baronie Schweinsfold. Ihr Name hat regional immernoch einen guten Klang. Was niemand weiß: die aus Darpatien stammende Coris war eine Jugendfreundin Helme Haffax‘ und zeitlebens haderte sie mit sich, ob sie nicht seinen Verrat hätte verhindern können. Ihr ältester Sohn heißt eventuell nicht umsonst Helme. Offiziell war sein Vater aber Coris‘ Gemahl, der Junker Alrik von Ulenau. Durch die (arrangierte) Ehe mit dem Schweinsfolder Ritter kam Coris in die Nordmarken. Helme (geboren 973 BF) war ein ernster prinzipentreuer Rondrianer, er fiel ironischerweise während des Haffaxfeldzugs. Seine erste Ehe endete schon fru\x{0308}h mit dem Tode seiner Gemahlin, so daß er seine Tochter Rhialla (43, Ritterin) allein aufzog. Diese war die Neuvermählung ihres Vaters mit der 20 Jahre jüngeren Norbardin Hesinja (die sich und ihrer Sippe, den Alhanieffs, damit einen guten wie auch festen Platz in Schweinsfold verschafft hat) schon immer ein Dorn im Auge, denn zum einen wurde die Ehe durch zwielichtige Machenschaften erzwungen, zum anderen brachte die Geburt des Halbbruders Madasil sie um ihr rechtmäßiges Erbe, auch wenn dieser von Boron als Diener auserwählt war. (àSpielansatz für Konflikt innerhalb der Familie). Hesinja führt nach dem Tod ihres Gatten das Gut, aber sie legt alle Hoffnung auf Madasil, der schon bald nach seiner Ausbildung eine Familie gründen soll, um für Ulenau die nächste Generation Junker zu sichern - Hesinja fürchtet nämlich, dass Rhialla Maßnahmen ergreift, dies selbst zu tun (àSpielansatz: Ob Madasil jedoch auch als Erwachsener Spielball seiner Mutter bleiben will, wird sich zeigen). Auch gibt es noch Helmes jüngerer Bruder, welcher der Baronin als Hauptmann der Boronswalder Landwehr dient. Auch er sieht die jüngsten Entwicklungen kritisch. Madasil hat noch 2 norbardische Halbgeschwistern aus der ersten Ehe seiner Mutter Hesinja. Er kann auf den starken Zusammenhalt der Alhanjeffs vertrauen. Viele von ihnen reisen immer noch durch die Lande und kommen nur einmal im Jahr auf dem Junkergut zusammen, einige aber haben sich mit einem Kramerladen in Boronswalden sesshaft gemacht, oder verdienen als Zöllner ihr Geld. Subventioniert durch Hesinja haben die Alhanjeffs mittlerweile viel Einfluss generiert. Das Junkergut liegt außerhalb der aufstrebenden 200-Seelen-Gemeinde Boronswalden, die von einem Dorfrat mit Schulze geführt wird, aber trotzdem zum Einflussgebiet des Junkers gehört. In Boronswalden gibt es neben einem großen Boronsanger einen Schrein des Schweigsamen, auf dem Junkergut einen Hesindeschrein.

• Aussicht für den Spieler: Familie Ulenau und Junkergut Ulenau in der Baronie Schweinfold

(...) Dreifelder – Travia

• ACHTUNG: Bürgerliche Figur!!

• Ausbildung: Novize/Novizin der Travia aus dem Traviatempel zu Albenhus.

• Familie: Eines von vielen Adoptivkindern des Hohen Paares des Albenhuser Travia-Tempels, Liudbirg und Reginbald Dreifeld. Beide sind Bürgerliche (-->für das Adelsspiel ist das irrelevant, weil der Geweihtenstatus sie in Rang und Namen erhebt, aber ihre „Kinder“ müssen gegen diesen Standesunterschied stets ankämpfen!) aus dem Raum Albenhus. Sie wachen über das Haus der göttlichen hohen Mutter in der Grafenstadt und sorgen dort neben der obligatorischen Armenspeisung auch für die Praiostagsschule der Kinder des Ortes und für das dem Tempel angegliederte Waisenhaus, dessen Bewohner im Tempel leben und vom hochwürdigen Paar als eigene Kinder angenommen wurden. Alle so adoptierten Waisenkinder tragen den Namen Dreifeld-er in Anlehnung an die Zugehörigkeit zum Ehepaar Dreifeld. Alle zusammen werden liebevoll ehrfürchtig, manchmal auch spöttisch ‚Dreifelder Schar‘ genannt. Ein „Geschwisterchen“ ist Magierschüler/in (àevtl andere Neuspieler-Figur). Das Hohe Paar versucht nach Kräften diesen Kindern eine (berufliche) Zukunft(perspektive) zu vermitteln und natürlich die Liebe einer traviagefälligen Familie. Als solche versteht sich die Schar auch, daher ist der Zusammenhalt je nach Alter der Kinder zwar unterschiedlich stark ausgeprägt, aber generell vorhanden. Da alle Kinder im Tempel bei den täglichen Arbeiten mithelfen, ist Zupacken für (…) kein Fremdwort. Spätestens im Noviziat ist Mithilfe absolute Pflicht. Der leutselige Schnapsbrenner Reginbald kaschiert mit einem harmlosen Auftreten seinen jahrelangen Kampf gegen den Missbrauch der Macht der Obrigkeit, und schon mancher Adelsmann der Umgebung, der glaubte, seine Untertanen ungestraft schinden zu können, musste sich mit dem aufgebrachten Traviendiener auseinandersetzen (àSpielansatz: Reginbalds Kampf könnte durchaus prägend sein). Interessant ist die Frage, wie es dem hohen Paar gefällt, dass ihr ehemaliger Zögling Vieskar von Sturmfels-Maurerbrecher (bespielte Figur, Vetter des Barons von Hlutharswacht) unweit von Albenhus auch ein Siechen- und Waisenhaus bauen will.

• àSpielansatz: Für nicht-Adlige ist es im Adelsspiel etwas schwerer, aber es gibt trotzdem schöne Möglichkeiten, z.b. die Motivation, sich traviagefällig in die Dienste der Gläubigen stellen zu wollen. So jemand weiß trotz abgeschlossener Ausbildung und dem Geweihtenstatus, dass der Standesunterschied in den praiotischen Nordmarken vielerorts Probleme bereitet.

• Aussicht für den Spieler: gute Anstellung oder Kirchenauftrag

Gerwulf von Wolfentrutz – Firun --

• Ausbildung: Novize/Novizin des Firun eines umherziehenden Firun-Geweihten. Wäldliches Lehen in der Baronie Liepenstein nahe der Grafenstadt Albenhus. (à Spielansatz: könnte auch weiterhin als reisender Geweihter durch die Nordmarken ziehen wollen. // ist ein meisterlicher Schütze // hat einen Wolf oder anderes Wildtier als Begleiter, das er/sie aufzog)

• Familie: Das Lehen Wolfentrutz wurde als Schutzbastion der fruchtbaren Grafenlande am Fluss Ambocebra und dem Großem Fluss vor den Gefahren, die in den dichten Wäldern hausen (wilde Tiere, Räuber, Schmuggler, Rotpelze). Irgendwo in den Liepensteiner Wäldern soll sich ein Hexenzirkel aufhalten (àSpielansatz: evtl kennt die Figur deren Ritualplätze, hegt Sympathie für die Hexen/Naturzauberer). Die Berge des nahen Eisenwalds, tiefer Forst und als Kontrast dazu fruchtbare Flussufer prägen das Lehen, dessen Adelsfamilie sich der firungefälligen Jagd verschrieben hat. Ehemals waren die Wolfentrutzens Junker und unterstanden damit direkt dem Grafenhaus, obwohl sie sich auch zum Baronshof hingezogen fühlten. Ein Vorfahre fiel einst jedoch vor der Gräfin in Ungnade und der Junkertitel ging verloren, das Lehen fiel heim, das Haus Wolfentrutz ward zum reinen Verwalter degradiert. Seither dienten die Mitglieder als Dienstmannen der Barone von Liepenstein und auch am Albenhuser Grafenhof, um ihre Treue zu beweisen, denn man schämte sich für den Lehensverlust sehr. Jener Vorfahr wurde in der Familiengeschichte auch posthum geächtet. 1040 erwirbt die Familienälteste, Ritterin Salbirg (28) das Familienlehen durch Verdienste während des Haffaxfeldzugs als Edle wieder zurück, sie freit den Baron von Hlutharswacht im Winter 1040, um gesellschaftlich noch weiter aufzusteigen, kann sein Herz jedoch nicht gewinnen. Salbirg ist die führende Ritterin und älteste Schwester, sie ist noch ledig. Das Gut wurde 37Hal/1030 an einen Hausritter Liepensteins vergeben, Fredelo von Firnsaat (NN27/9,11). Dieser wollte ursprünglich Gut Finsterkamm haben, ging jedoch leer aus und wurde stattdessen mit Wolfentrutz abgespeist, was ihm nicht passte. Sein Unmut brach sich erst Bahn, als er nicht zur Hochzeit der Baronin eingeladen wurde und daraufhin beim Fest für Tumult sorgte. Fredelo suchte sich daraufhin einen neuen Herrn und bat um Entlehnung, so dass es im Jahr 1040 an die Familie Wolfentrutz zurückgegeben wurde.

• Aussicht für den Spieler: Familie Wolfentrutz und Gut Wolfentrutz in der Baronie Liepenstein

Amiel von Bienenturm – Peraine/Heilkunde --

• Ausbildung: Novize/Novizin der Peraine aus dem Kloster Storchengarten in Fuchsgau. Dort können adlige und nichtadlige gleichermaßen eine profunde Ausbildung in allen Peraine gefälligen Handwerken genießen. Die Äbtissin des Klosters ist keine Geringere als Ihre Hochgeboren Hochwürden Ivetta von Leihenhof (eine vor allem auf Kons bespielte Figur), einer sehr bekannten magisch ausgebildeten Perainegeweihten, die mitunter Patin der Kinder des Herzogs ist. Ihr Gut Storchengarten ist mittlerweile weithin beliebt, dort werden allerlei Arten von Gebrechen körperlicher (und auch seelischer) Art kuriert, die fruchtreichen Äckern sind von der Göttin gesegnet, es gedeiht Korn, Heilkraut, Vieh und Wein reichlich und Lehrlinge lernen dort mit allem umzugehen.

• Familie: Kind des Familienoberhaupts Baldur von Bienenturm (50). Die Familie wohnt auf Gut Bienenturm in Baronie Wolfsstein, und ist noch recht junger Adel. Der Ursprung der Familie liegt in der Haltung von Bienen und dem Handel mit Honig und Wachserzeugnisse. Das kann (…) geprägt haben (àSpielansatz: evtl. ist er/sie interessiert an der Heilkunst mit Schwerpunkt Honig als Heilmittel, nach Vorbild des Heiligern Honigtopfs im Tempel von Honingen/Albernia, der ist nicht weit weg // Familie stiftet regelmäßig Erzeugnisse für den Tempel, in dem das Kind zur Ausbildung ist). Tante Talina ist beim Haffaxfeldzug als Knappin jung verstorben, hat aber zuvor auf dem Sterbebett Wunnemar von Galebfurten, den Baronet von Tälerort (einem Lehen im noch unbefriedeten Teil der Rabenmark) geheiratet, der wie sie zu der Zeit noch Knappe war und der dann den Namen Bienenturm in seinen Namen integriert hat (bespielte Figur, Anknüpfungspunkt). Früher hieß das Gut Pergelshof mit einer Burgruine, von der nur noch der Bergfried stand, es wurde dann aber nach der Belehnung der Familie Bienenturm in „Gut Bienenturm“ umbenannt. Gernot von Bienenturm war der erste Edle von Bienenturm, er wurde 994 BF vom damaligen Baron Praiogrim Degenhard von Wolfsstein ernannt, nachdem Gernot diesem nach Bienenstichen das Leben rettete, denn der Baron war gegen das Bienengift allergisch und der Imker wusste das (nn23,18/19)

• Aussicht für den Spieler: Familie Bienenturm mit Gut Bienenturm in der Baronie Wolfsstein

Quintus von Münzberg – Hesinde -- VERGEBEN AN ULF

• Ausbildung: Novize/Novizin der Hesinde im großen Tempel in Elenvina unter Lehrmeister Elador Theodon. Noch nie genoss die Göttin der Weisheit eine besonders große Verehrung innerhalb des Herzogtums Nordmarken, zu tief verwurzelt ist die Praioskirche auf der einen und uralten Naturkulte der Sumu und der Satuaria auf der anderen Seite. Hesinde wird primär als Göttin des Wissens und der geordneten Magie verehrt. Der Hesindekult konzentriert sich auf das gebildete Bürgertum der größeren Städte sowie die wenigen Magier und ist eigentlich nur in Elenvina wirklich wichtig, doch dort neben Praios und Efferd die einflussreichste Gemeinschaft. Elador Thedon, der Tempelvorsteher ist ein begeisterter Naturwissenschaftler, dessen Sammlung von Versteinerungen aus dem Eisenwald einigen Ruf besitz (Spielansatz: Figur kann in dessen Namen ausgesandt werden, um z.b. Exponate zu beschaffen)

• Familie: Der ältere Bruder Quindan und Eltern sind Perainegeweihte und daher wuchs (…) im Perainetempel von Klein-Münzberg auf. Da lag die Berufung zur Gütigen ebenfalls nahe, doch es war zu aller Überraschung die Allweise Hesinde, die (…) in ihren Dienst rief. Münzbergs sind ein selbstbewusstes Rittergeschlecht aus der Baronie Kyndoch vom Rittergut Klein Münzberg, das aus der Siedlung Klein Münzberg (ca 220 Einwohner) und den umgebenden Höfen besteht. Das Rittergut ist dem Junker vom Junkergut Ostendorf unterstellt. Die Familie stellte viele Generation lang den Vogt, da das Gut lange vakant war, die Münzbergs sind auch recht wohlhabend deshalb, auch dank eigener fruchtbarer Lande. Die Siedlung ist durch tobrische Flüchtlinge deutlich angewachsen. Versorgt von den Geweihten des Peraine-Tempels gelang es den neuen Bewohnern sich schnell einzugewöhnen. Die Flüchtlinge brachten den Imman nach Ostendorf, in ihnen hat die Mannschaft „Ostendorfer Wölfe“ ihren Ursprung. Es gibt außerdem noch ein weiteres Immanteam in der Baronie. Onkel Aurian ist das Familienoberhaupt und Ritter von Klein Münzberg, außerdem ist er Mitglied bei den Hainrittern, einem regionalen Schutzbund zur Wahrung der westlichen Nordmärker Grenze. Mit Aurian zwei ältesten Kindern Isewene und Baldos steht die nächste Generation Ritter bereit. Verwandtschaft besteht zum Haus Vom Traurigen Stein (evtl. Neuspielerfamilie) und eine entfernte Tante namens Ansualda ist verheiratet mit dem Baron von Eisenstein (bespielte Figur).

• Wichtig für den Char-Namen: Vorname beginnt zwingend mit Q, denn in der Familie fängt der Vorname traditionell immer mit dem nächsten Buchstaben im Alphabet an, Ausgangspunkt ist das Elternteil gleichen Geschlechts.

• Aussicht für den Spieler: Familie Münzberg und Lehen Gut Klein Münzberg in der Baronie Kyndoch

(...) von Haslach – Praios/Kirchenrechtler

• Ausbildung: Novize/Novizin des Praios aus der Abtei Wallbronn, einer elitären Kaderschmiede des Adels in der Baronie Ludgenfels. Eine geschützt in den tiefen Wäldern gelegene, wuchtig gebaute Abtei, deren Kirchenrechtler sich eines ausgezeichneten Rufes erfreuen. (àSpielansatz: evtl hochnäsig, eingebildet, besserwisserisch). In der Hand der für ihre Praiosfürchtigkeit bekannte Familie Ibenburg-Luring. Erzbewahrer bis 1037 war Godefroy von Ibenburg-Luring, ein Legalist, er ist der Vorsteher der Lichtei Elenvina und Tempelvorsteher des Elenviner Praiostempels, der Wehrhalle. Derzeitiger Leiter der Abtei ist ebenfalls ein Mitglied der Familie Ibenburg-Luring, und Godefroys Sohn Hadwig Manegold ist Erzbewahrer. Dieser Einfluss macht Zöglinge zu Priestern, die sich ganz der weltlichen Ordnung und weltlichem Recht widmen. Sie werden oft bei juristischen Dinge zu Rate gezogen. Die im Klosterstift untergebrachte renommierte Rechtsschule ist ein Internat, es herrschen dort strenge Zucht, Ordnung nach Praios Geboten, und es wird viel Wissen vermittelt. Dies alles generiert aber eine leichte Weltfremdheit bei den Schülern. Z.B werden diese sämtliche Benimmregeln, Titulaturen und rechtlichen Verbindungen kennen, die ein junger Adliger auf einem Adelsball benötigt, es war aber noch nie jemand dort und man kennt im Kloster nur die Grundregeln der Tanzschritte. Ein Großteil der Stiftskinder ist für eine Laufbahn als Priester vorgesehen und durchläuft ein Noviziat – ein weiterer Teil sind (meist jüngere) Kinder reicher (adliger) Familien, die dort ausgebildet werden, damit sie in respektabler Umgebung etwas Rechtes lernen, Verbindungen knüpfen und später als Rechtsgelehrte an einem Adelshof eine gute Anstellung finden. Selbige werden oft Praiosakoluthen.

• Familie: Kind von Junker Ansgar von Haslach, dem Edlen von Gut Gollhofen, Baronie Ludgenfels. Die Familie überlegte nicht lange, als die Bestimmung des Kindes offenbar wurde – die Abtei hat in der Baronie einen hohen Stellenwert, außerdem erhofft man sich Prestige für den noch unbekannten Namen Haslach. Die Haslach sind seht praiotisch, darüber hinaus recht gläubig und oft zum Beten in der Abtei, die fast vor der Haustüre liegt.. Man lässt es sich nicht nehmen, den Praioszwölft persönlich in die Abtei zu bringen.

• Aussicht für den Spieler: gute Anstellung oder ein Kirchenauftrag

(...) von (...) – Rahja/Kunst

• Ausbildung: Novize/Novizin der Rahja aus dem Rosentempel zu Albenhus. In diesem widmet man sich der Seelsorge u.a. auch durch das Einbeziehen der Bildenden Künste. Dadurch angeregt kann (…) vom Bunten Schloss gehört haben, dem Sitz des Barons von Eisenstein, einer Residenz vollgestopft mit den verschiedensten Kunstwerken. Bei einem neugierigen Besuch im Jahre 1040 kann (…) sich entschieden haben, das Noviziat am dortigen Rahjaschrein der Burgkapelle unter dem Hofgeweihten Rahjan Bader (bespielte Figur, auch auf Kons) zu beenden. Die restliche Ausbildung erfolgte ebenfalls in der Tradition harmonisch, das heißt Priester und Riten setzen sich ein für Harmonie und Ausgeglichenheit im Leben der Gläubigen sowie für die Befriedigung der leiblichen und seelischen Bedürfnisse. Von früheren Reisen in die Tulamidenlande hat Rahjan aber aus der dortigen Art, Rahja zu verehren, auch die Tradition des Säbeltanzes mitgebracht, den er Zöglingen natürlich gern vermittelt. (…) hat den Wunsch und die Möglichkeit dem Isenhager Vierer-Tempel der Göttinnen Peraine/Tsa/Rahja/Travia zu dienen, der sich derzeit in der Baronie Eisenstein im Bau befindet und vom Baron (bespielte Figur) unterstützt wird, denn dieser ist sehr kunstverliebt, er ist aber ansonsten von kompromisslos-praiotischem Charakter, den viele auch grausam nennen könnten. Der Rahjakirche ist der Baron aber als Mäzen für junge Künstler aller Kunstrichtungen bekannt und als sehr frommer Mann, der Rahja auch nicht nur im Ehebett frönt. Dies ist übrigens etwas, was der Geweihte Rahjan durchaus predigt – und über das er sich regelmäßig mit seinem Freund Vieskar, einem Traviageweihten, streitet. Rahja Bader selbst ist nicht adelig und als Wirkung einer ‚Schönheits“-Liturgie älter als er aussieht. àSpielansatz: im Auftrag des Tempels viel reisen (--> gut, wenn die Figur auf Kons bespielt werden soll, da sich die Idee mit den Vierertempeln aus einer Idee zwischen Geweihtenspielern auf einem Kon heraus entwickelt hat)

• Familie: (kann novh gewählt werden)

• Aussicht für den Spieler: Dienst als einer der ersten Geweihten des neuen Vierertempels

(...) von (...) – Hesinde/Wissen verbreiten

• Ausbildung: Novize/Novizin aus der Hesindeschule in der Baronie Eisenstein, einer Lehranstalt nicht nur für Kinder des Adels oder die Knappen des Barons, sondern in der auch die Kinder des gemeinen Mannes unterrichtet werden. Dies sorgt unter dem derzeitigen Baron für Missstimmung, denn dieser ist der Überzeugung, dass der Bauer nicht schreiben und lesen, sondern nur wissen muss, wie er den Acker bestellt. Er sagt, dass die Arbeit der Geweihten am niederen Volk nicht im Sinne der von Praios gewollten göttlichen Ordnung sei – ein ständiger Streitpunkt (àSpielansatz: Konflikt mit der Praioskirche und dem Adel, der „dumme“ Untertanen wollen, die sich gut fügen, lenken und nutzen lassen). Die dortigen Geweihten gehören der Satori-Strömung an, einer Richtung der Hesindekirche, die gesammeltes Wissen verbreiten will. Dies ist in den Augen der Satori (bosparanisch für ‚Säleute‘) nämlich das Fundament des Glaubens (àSpielansatz: Lehrauftrag)

• Familie: (kann noch gewählt werden)

• Aussicht für den Spieler: Lehrauftrag in Dorf/Gegend, wo es bisher noch keine Schule gab, z.b. in der Provinz J GT

(...) von (...) – Ingerimm/Zwergen-Freund

• Ausbildung: Novize/Novizin des Ingerimm aus dem Ingerimm-Angrosch-Tempel in Senalosch. Das 'Heiligtum der erzenen Schätze unseres Allvaters' wird durch jeweils einen Priester der beider Kulte gleichberechtigt geführt. Der Schrein der Simia mit seinem Ableger der heiligen Flamme aus der Zwergenstadt Xorlosch existiert erst seit kurzem innerhalb der Mauern. Die Gemeinde besteht zu fast gleichen Anteilen aus Mitgliedern beider Rassen, in der Stadt herrscht ein friedliche Miteinander. Es lässt sich nicht genau festlegen, welcher geistigen Ausrichtung der Tempel letztlich angehört. Alles in allem ist die Verehrung aber ein wenig archaischer als in anderen Städten, zumindest nach menschlichen Maßstäben. Dies ist auch ein Grund, warum er dem Kult der Ingra nahe steht, welcher Ingerimm eher als Gott des Erzes und des Feuers verehrt, denn als reinen Gott des Handwerks. Regelmäßiger Austausch mit Priestern aus Zwerch und Angbar, welche auch in Senalosch predigen, sorgt für eine offene Kultur innerhalb des Tempels und vor allem dafür, dass man im abgelegenen Isenhag, dem Zentrum des Angrosch- Kultes auch erfährt, wie sich andere Teile der Kirchen entwickeln. Priester aus Senalosch sprechen fließend Rogolan und haben einen festen Charakter, der von zwergischen Eigenarten geprägt ist. Nicht selten halten sie Götterdienst am Schmiedeofen.

• Familie: (kann noch gewählt werden)

• Aussicht für den Spieler: gute Anstellung oder Kirchenauftrag, vielleicht diplomatische Mission

Koradin von Brunsböckel – Efferd/Flussvater-Gegner --

• Ausbildung: Novize/Novizin des Efferd aus dem Tempel der rauschenden Wasser, in Albenhus. Eines der mächtigsten Häuser des Wasserherrn im Binnenland, ist in seiner Form einem Schiff nachempfunden. Er liegt auf einer künstlichen Insel im Großen Fluss und ist nur per Boot erreichbar. Er gilt als eines der Wunder der mittelreichischen Tempelbaukunst und wird von Experten in einem Rang mit dem Rondratempel von Donnerbach eingruppiert. Die Meisterin des Flusses lebt dort, die Metropolitin des Binnenlandes, ist Quelina von Salmfang. Sie ist trotz ihres Alters eine umtriebige Person, die oft den Großen Fluss bereist, um alle anliegenden Tempel zu besuchen. Ihr Gemüt ist launenhaft wie der Herr Efferd, ihr Verstand messerscharf. Zugleich ist sie eine entschiedene Gegnerin der feeischen Flussvater-Verehrung, gegen die sie unverdrossen ihr Wort erhebt. Der Flussvater ist eine mystische Feengestalt, die mit Gefolge in den Fluten des Großen Flusses beheimatet sein soll und von allen Bevölkerungsschichten verehrt wir, entweder als Alvereniar Efferds, Inkanation Efferds oder sogar als gleichwertige Entität. Quelina hasst alle Versionen und predigt die Reine Lehre vom Glauben an den Launenhaften, weshalb sie auch nicht sonderlich gut auf den Tempel in Twergenhausen zu sprechen ist. Schiffsreisende beten in gleichwertiger Weise wie zu Efferd zu ihm für eine gute Fahrt, und da der Große Fluss eine viel genutzte Wasserstraße ist, finden sich auch „Altäre“ des Flussvaters an dessen Ufern. Efferdgeweihte reisen oft durch die Lande, um Brunnen zu weihen. àSpielansatz: Quelina kann auf ihren Reisen immer wieder Novizen mitgenommen haben, die sie im Kampf gegen die Verehrung des Flussvaters unterstützen // kann im Auftrag der Kirche auf Adelsfestivitäten (siehe Kons) ausgesendet werden

• Familie: (kann noch gewählt werden)

• Aussicht für den Spieler: gute Anstellung, evtl ein Auftrag für die Efferdkirche



Ministeriale/Beamte/Rechtsgelehrte:

    • Ministeriale sind der Amtsadel der Nordmarken, dazu zählen höfische Beamte genauso wie Vögte und andere Stellvertreter-Posten. - Rechtsgelehrte aus Elenvina haben einen guten Ruf, denn die Nordmarken sind traditionell sehr praiotisch und gelten als ordnungsliebend und penibel genau. Mit Gesetzestexten kennt man sich bestens aus.
    • Große Schulen für Rechtsgelehrte befinden sich in Wallbronn (Baronie Ludgenfels) und natürlich in Elenvina selbst, letztere ist dem Praiostempel angegliedert. Daneben gibt es noch 1-2 kleinere.
    • Berufe sind: Vogt, Kämmerer, Schreiber, Steuer/Zehnt-Eintreiber, Richter, Gerichtsdiener, Amtsdiener, Anwalt,…
    • Ein Rechtsgelehrter ist kein Mann der Tat sondern des Wortes. Er führt keine Waffe, sondern lässt sich lieber von anderen beschützen.
    • Reisende Rechtsgelehrte sind bei Händler, Bauern und Dorfschulzen beliebt, um Streits zu schlichten

(...) von Brüllenfels

• Familie: Kind des 40-jährigen Vogts der Stadtmark Elenvina, Markward von Brüllenfels-Schleiffenröchte. Als Herzöglicher Landrichter kann Markward den Herzog in Gerichtsprozessen vertreten, ein sehr angesehenes Amt. Das Haus Brüllenfels ist ein altes Rittergeschlecht, das in der Baronie Fuchsgau am Großen Fluss auf Höhe Altprein die kleine Burg Brüllenfels mit dem dazugehörigen Umland besitzt. Nach Elenvina ist es nicht weit, nur ein paar Stunden. Die Burg ist nach einem von Sturmschnellen umtosten Felsen benannt und hat einen Landesteg am Großen Fluss, der von der Burg bewacht ist. Dort gibt es sogar eine Kneipe für die Flussschiffer. Mitglieder der Familie stehen als Rechtsgelehrte, Schreiber oder Kämmerer in Diensten. Es gibt jedoch auch wackere Ritter, die sich langsam aber stetig hocharbeiten – der Vogt ist bisheriger Glanzpunkt in der aktuellen Generation, in der letzten war's die (Liebes)Heirat (denn anders kommt man als Niederadel nicht in diese erlauchten Kreise!) einer Ritterin mit dem Vater des Allwasservogtes Gorfang Reto vom Großen Fluss, was diesem wiederum als Klotz am Bein nachhängt. Weitere Familienangehörige sind u. a. die gealterte Raubritterin Odwinse von Rauestahl (ein Kunstname), die mit ihren erwachsenen Kindern, dem Geliebten Gundeland von Schleiffenröchte und einer Bande in der Baronie Vairningen haust, Odewinses Schwester Isegunde ist Obristin des Gratenfelser Garderegiments und als ‚Eiserne Jungfrau‘ bekannt.

• Aussicht für den Spieler: Familien Brüllenfels und Gut Brüllenfels in der Stadtmark Elenvina

Fulger Praiodan von Zweigensang --

• Familie: Nichte/Neffe des verstorbenen Edlen Ado von Zweigensang, dem Ritter zu Tannwald in der Baronie Kyndoch, einer Länderei an der Grenze zu Albernia, in den Windhag ist es nicht weit, auch nach Elenvina nicht. Die Familie besitzt ein wäldliches Lehen, das sich Geld mit der Holzwirtschaft erwirbt. Das Familienoberhaupt Ado fiel im Haffaxfeldzug. Sein 15-jähriger Sohn Ado Junior ist seit Kriegsende Knappe beim jungen Baron von Hlutharswacht (bespieltes Haus). Verwandtschaft ins Haus Plötzbogen und somit zum Stadtvogt Elenvinas (bespieltes Haus) besteht durch die noch junge Ehe von Ados Tochter Godugifa, einer Kriegerin Ende 30, mit dem Krieger Emmeran von Plötzbogen. Zusammen führen beide das „Geleitschutzunternehmen Plötzbogen“, das mietbare Schwerter als schützende Reisebegleitung für Privatleute und Handelszüge bietet. In diesem Zusammenhang reisen beide viel. (àSpielansatz: guter Grund für die Anwesenheit auf Kons). Ados älteste Tochter und ehemalige Erbin Minhild ist ebenfalls Ritterin, sie wanderte aber nach einem großen Familienstreit nach Albernia aus. Zu diesem Streit kam es, als Ado seine junge bürgerliche Geliebte, die ihm den ersehnten Sohn geboren hatte, zu sich nach Tannwald holte, er den Bengel anerkannte und zum Erben ausrief. Dies brach seiner Frau das Herz und sie nahm sich das Leben. Ado heiratete daraufhin seine Geliebte. Beide Töchter machten den Vater für den Tod der Mutter verantwortlich, doch während Minhild mit der ganzen Familie brach und auf ihr Erbe verzichtend wutentbrannt fortging, hat sich Godugifa mit der neuen familiären Situation, den jüngeren Halbgeschwistern und dem Vater ausgesöhnt. Nach Ados Schlachtentod in Tobrien (den er übrigens an der Seite von Godugifas Mann Emmeran fand) übernahm seine Frau mithilfe ihres Bruders (den sie dazu eigens aus Kyndoch-Stadt herholte) die Verwaltung des Lehens, da auch der Baron im Osten fiel und vieles in der Baronie neu geordnet werden muss. Bislang wird die bürgerliche Vögtin geduldet, allerdings wird es noch lange dauern, bis Ado Junior sein Erbe als Ritter von Tannwald antreten kann, weil er derzeit ja noch Knappe ist, und wer weiß, was bis dahin noch alles passiert… Es herrscht jedoch Zeitdruck, denn der neue Baron muss Führungsstärke beweisen. \x{f0e0} Spielansatz: Figur könnte das Familiendrama live mitbekommen haben und daher die Erbansprüche des Bastards anfechten // oder stellt sich der bürgerlichen Anverwandten zur Seite (evtl um eigene Interessen durchzusetzen)

• Aussicht für den Spieler: Familie Zweigensang und Gut Tannwald in der Baronie Kyndoch

(...) von (...) – Kirchenrechtler aus Ludgenfels

• Ausbildung: Kirchenrechtler Ausbildung an der renommierten praiosgefälligen Rechtsschule in der Abtei Wallbronn in der Baronie Ludgenfels. Gut geschützt in den tiefen Wäldern gelegen, wuchtig gebaute Abtei, deren Kirchenrechtler sich eines ausgezeichneten Rufes erfreuen. In der Hand der für ihre Praiosfürchtigkeit bekannte Familie Ibenburg-Luring. Erzbewahrer bis 1037 war Godefroy von Ibenburg-Luring, ein Legalist, er ist der Vorsteher der Lichtei Elenvina und Tempelvorsteher des Elenviner Praiostempels, der Wehrhalle. Derzeitiger Leiter der Abtei ist ebenfalls ein Mitglied der Familie Ibenburg-Luring, und Godefroys Sohn Hadwig Manegold ist Erzbewahrer. Die im Klosterstift untergebrachte Rechtsschule ist ein Internat, es herrschen dort strenge Zucht, Ordnung nach Praios Geboten, und es wird viel Wissen vermittelt. Dies alles generiert aber eine leichte Weltfremdheit bei den Schülern. Z.B werden diese sämtliche Benimmregeln, Titulaturen und rechtlichen Verbindungen kennen, die ein junger Adliger auf einem Adelsball benötigt, es war aber noch nie jemand dort und man kennt im Kloster nur die Grundregeln der Tanzschritte. Ein Großteil der Stiftskinder ist für eine Laufbahn als Priester vorgesehen und durchläuft ein Noviziat – ein weiterer Teil sind (meist jüngere) Kinder reicher (adliger) Familien, die dort ausgebildet werden, damit sie in respektabler Umgebung etwas Rechtes lernen, Verbindungen knüpfen und später als Rechtsgelehrte an einem Adelshof eine gute Anstellung finden. Selbige werden oft Praiosakoluthen.

• Familie: (kann noch gewählt werden)

• Aussicht für den Spieler: gute Anstellung. Eventuell ein Lehen durch Heirat oder ein Hofamt

(...) von Lerchentrutz

• Familie: Kind der Edeldame Korada von Lerchentrutz und einem ebenfalls zweitgeborenen Adligen, beide sind Höflinge des Barons von Tommelsbeuge. Die Figur verbrachte daher die ersten Lebensjahre am Baronshof. Koradas ältere Schwester ist das Oberhaupt des Hauses Lerchentrutz: die rondragläubigen Junkerin Madalin von Lerchentrutz ist Herrin des Junkerguts Tommelsfurt in der Baronie Tommelsbeuge. Einer der jüngeren Brüder der beiden Frauen ist ein fahrender Ritter. Madalins beiden Söhne dienen ebenfalls an der Waffe: Ritter Praiophan ist 30 Jahre alt und ein begeisterter Jäger, daher ist er oft mehr im Wald als am Schwert anzutreffen, das sehen die Eltern nicht gern, ist er doch der Erbjunker. Sein jüngerer Bruder Traviard war 1037 bei einer Gruppe Adliger dabei, die für das Herzogenhaus im Falle von diffamierenden Schmähschriften ermittelt haben, und ist damals mit der Stellung bei der Flussgarde belohnt worden. Er fällt während des Haffaxfeldzugs in seiner Position als Flussgardeweibel in Mendena. Praiophan ist insgeheim froh über den Tod des kleinen Bruders, weil die Eltern ihm bereits drohten, Traviard als Erbe auszurufen, würde Praiophan sich nicht mehr für den Dienst am Elternhaus und weniger für seine eigenen Freuden interessieren. Das ist nun erstmal vom Tisch. Was Praiophan nicht bedenkt: der Graf kann auch ein anderes Familienmitglied als nächsten Junker bestimmen.

• Aussicht für den Spieler: Familie Lerchentrutz und Junkergut Tommelsfurt in der Baronie Tommelsbeuge



Kriegerakademie

    • Die Akademie liegt etwa 1 h außerhalb von Elenvina
    • Schwerpunkte der Ausbildung sind die ritterlichen Waffengattungen Schwert, Streitkolben und Zweihänder und das Reiten. Auch die Minne, Turniere und die ritterlichen Tugenden werden hoch gehalten. Krieger aus reichem Haus verfügen wie der Ritter sogar über ein eigenes Pferd
    • Krieger fühlen sich aufgrund ihrer fundierten Ausbildung auserwählt, im Kampf andere anzuführen
    • Viele Adlige geben ihre Zweit- oder nachrangig geborenen Kinder zur Ausbildung, hinterher finden diese oft Aufnahme in einer Garde.
    • Die Ausbildung dauert ähnlich lang wie die zum Ritter, nämlich bis zum Alter von ca. 21 Jahren. Zum Abschluss bekommen Abgänger einen Kriegerbrief ausgestellt

Deryalla von Hartsteig -- VERGEBEN AN MAIK

Das Haus Hartsteig ist ein Nordmärker Offiziersgeschlecht. Vorwiegend finden sich darin Elenviner Krieger, früher auch Abgänger der Wehrheimer Akademie. Treu dem Herzogenhaus und ebenso reichstreu. Starke, krisenresistente Führungspersönlichkeiten, die unauffällig ihre gute Arbeit in Garderegimentern und Söldnerbannern verrichten, dort nicht immer nur als Offizier sondern auch in niederen Rängen. Unschön ins Zentrum Nordmärker Aufmerksamkeit rückte das Haus Hartsteig erst kürzlich, als die junge Magierin Saria von Hartsteig ein Giftattentat auf die Herzogenmutter Grimberta verübte. Es kam ans Licht, dass Saria eine „Tannwirkerin“ (Spionin von Haffax) war, deren Aufgabe es gewesen war, während der Abwesenheit des Herzogs (er kämpfte im Osten gegen Haffax) Schlüsselpersonen in Elenvina auszuschalten, um das Herzogtum ins Chaos zu stürzen. Das Attentat wurde im letzten Augenblick verhindert, Saria verhaftet und hingerichtet. Während dieses Falles kamen die Ermittler weiteren Haffax-Agenten auf die Spur, u.a. soll auch Sarias Vater Torben Gwynd von Hartsteig, der als angesehener Offizier im Stab des Kaiserinnengemahls diente und wie Haffax Wehrheimer Krieger war, ein Agent desselben sein. Er fand nur, bevor man ihn befragen konnte, beim Heerlager in Gallys während des Haffaxfeldzugs (womöglich durch die Hand anderer Agenten) den Tod. Ein Bruder Sarias marschiert im Gratenfelser Garderegiment. (àSpielansatz: die jüngsten Umstände können Motivation für Deryalla sein, sich erst recht ins Zeug zu legen, um den Familiennamen wieder reinzuwaschen. Sie könnte alles daran setzen wollen, dass man wieder Vertrauen in ihre Familie hat.). Weitere Familienmitglieder: Berylla von Hartsteig (ehemals bespielte Figur!) als Köchin für das Herzogenhaus und heimliche Phexgeweihte, Otgar von Hartsteig ist Elenviner Krieger, er ist noch ledig (evtl Heiratskandidat).

• Aussicht für den Spieler: Hauptzweig der Familie Hartsteig und in absehbarer Zeit vielleicht ein Gut (durch Heirat oder besser: als Belohnung)

Hilberian Welferich 'Welf' von Schleiffenröchte (Fuchsgauer Zweig) --

Ein jüngeres Geschwisterkind des verstorbenen Hartuwa l(über seinen Tod gibt es bisher keine Infos àSpielansatz: könnte jung verstorbener Zwilling gewesen sein, sodass die Figur unter Umständen seit jeher etwas vermisst.). Mutter Helmin ist Vögtin der Burg Haduraldsruh in der Baronie Fuchsgau. Diese liegt nur einige Stunden von Elenvina entfernt in einer sehr fruchtbaren Region der Nordmarken, wo man so manchen Weinbauern findet, der dort Nordmärker Traditionsreben hegt und pflegt. Die Nähe zu Almada, Winhall und nicht zuletzt zur Herzogenstadt und Hauptstadt des Herzogtums, Elenvina, machen Fuchsgau zu einem netten Fleckchen. Nur sind Burgen (mit Ausnahme von Haduraldsruh) und Straßen zum Teilin einem erbärmlichen Zustand seit der Vogt gewisse Steuerprivilegien gegen ein erweitertes Jagdrecht verpfändet hatte. Derzeit muss erst wieder investiert werden. In der Nachbarschaft befindet sich ein Perainekloster (Vorsteherin ist eine bespielte Figur), ebenso die Stammburg der Familie Grötz, und das Dorf Weiseprein, aus dem die Landthauptfrau/Kanzlerin Iseweine von Weiseprein (bespielte Figur) sowie u. a. das kleine Edlengut der Familie Kropfenhold (àmögl. andere Neuspieler-Familie!). Burg Haduraldsruh ist eine kleine, hübsche Wehranlage aus den Tagen Kaiser Alriks, erbaut von Herzog Hadurald vom Großen Fluss, und wird als Jagdschloss genutzt. Es beherbergt die herzögliche Jagdhundezucht. Die Stimmung unter den 25 Bewohnern der Burg ist entspannt und gelassen - es sei denn, eine Jagdgesellschaft kündigt sich an, dann schlägt die Stimmung in Anspannung und heftige Arbeit um. Ansonsten herrscht unter den Angestellten ein herzlicher Umgangston, die Kinder der Burgsassin waren schon von kleinauf in alle Tagesabläufe einbezogen, vor allem in die Hundezucht und das Jagen mit der Meute. Der Herzog selbst findet eher sehr selten hierher, zumeist wird die Burg aber vom herzöglichen Jagdmeister Basin von Richtwald (Baronsgemahl von Vairningen, bespielte Figur) auf seinen Reisen durch die Jagdregale des Herzogs besucht. Oder er kommt vorbei, um sich gelegentlich Jagdhunde aus der Zucht abzuholen. Das Amt der Mutter füttert die Familie zwar durch, er ist aber nicht erblich, d.h. Helmins Kinder müssen selbst schauen, wo sie eine Anstellung bekommen. Die „Nähe“ zum Herzogenhaus und ein einwandfreier Leumund, aber auch der Name Schleiffenröchte öffnet so manches Türlein – das Haus Schleiffenröchte ist ein in den Nordmarken weit verbreitetes, verzweigtes Haus mit hohen Posten und Verbindungen. Wer sich gut anstellt, kann also viel erreichen und es mit etwas Fleiß und Beharrlichkeit (oder durch Heirat) auch zu einem Lehen bringen.

• Aussicht für den Spieler: Familienzweig Schleiffenröchte (Fuchsgauer Zweig) und später ein Lehen (evtl alternativ durch Heirat)



Klippag-Schwertgeselle nach Kvalor

    • Ausbildung ähnlich der albernischen Schwertgesellenschule nach Uinin, aber Ziel ist nicht der Kampf zu Wasser, sondern wendige Kämpfer zu schaffen, die auf jeglichem Grund flexibel agieren können
    • Elegante Vorstöße, schnelle Reflexe, Finten und ein offensiver Stil um einen Kampf schnell zu beenden, da die bewegliche Lederrüstung zwar schnelle Aktionen ermöglicht, aber nicht so gut schützt wie die Kette eines Kriegers oder Platte eines Ritters
    • Nach der Ausbildung zieht der Schwertgeselle in die Welt hinaus, um sich zu beweisen
    • Bewaffnet mit Kurzschwert und Rundschild
    • Schwertgesellen sind oft die, deren Eltern entweder keinen Schwerteltern/Knappenherrn gefunden haben oder die aus irgendwelchen Gründen 'schnell' fertig werden müssen (den Kriegerbrief für Schwertgesellen gibt es manchmal schon mit 19 Jahren)

(...) von Wildklamm

Kind des korgefälligen Söldners Wolfmar von Wildklamm, daher auch dem Kriegshandwerk verbunden. Evtl war die Mutter eine Gemeine(?). Das Haus Wildklamm ist ein kleines Dienstmannen-Geschlecht ohne Lehen aus Nordgratenfels. Mitglieder gehen einem Krieghandwerk nach und dienen danach in der Burgwache eines höheren Hauses oder in der Stadtgarde. Man weiß sich zu benehmen, macht jedoch keinen Wind um seinen Adelstitel, Standesdünkel sind den Wildklamms fern. Die klassisch-rondrianische Ritterschaft ist hingegen verpönt, weil Ehre und Rechtschaffenheit etwas ist, was einem größeren Ziel im Wege sein kann. Wildklamm-Kämpfer sind effektive, (manchmal zu) kompromisslose Beschützer, die meist keinen Wert darauf legen, großartig in Erscheinung zu treten. Sie verrichten ihre Arbeit gut, aber nicht immer sauber, im Endeffekt aber übertreten sie nie die göttlichen Gebote, sondern dehnen sie höchstens. (Spielansatz: vielleicht hat die jetzige Generation „Lust“ auf ein Lehen und sucht einen Herrn, der dies möglich macht

• Aussicht für den Spieler: Familie Wildklamm und gute Anstellung, damit der SC sich bewähren kann und in naher Zukunft ein Lehen erhält (alternativ durch Heirat)



Magierschüler:

    • Ausbildung dauert ähnlich lang wie die Ausbildung zum Ritter. Nämlich bis zum Alter von ca.20/21 Jahren. Auszubildende kommen aus allen Schichten, die es sich leisten können. In letzter Zeit werden vermehrt magisch begabte Kinder aus der ärmlichen Provinz in die Akademie gebracht, die Inquisitoren und reisende Praiosgeweihte aufsammeln, um den Naturzauberern (Hexen, Druiden) den Nachwuchs abzuschneiden.
    • Die Elenviner Magierakademie ist eine ausgezeichnete Schule für Beherrschungsmagier und im Reich hoch angesehen. Sie gehört zur Weißen Gilde.
    • Der Elenviner Magier will mit seinen Kräften Gutes tun, setzt sie planvoll ein, um nicht die bösen Vorurteile zu bestätigen, die Magier wie ein Galotta über diese Zunft gebracht hat (Galotta war einige Jahre Akademieleiter). Manche Abgänger sehen sich als magische Diplomaten, die ihre Kraft nicht zum Selbstzweck ein, sondern zum Erreichen einer höheren Ziels einsetzen
    • Die Akademie wacht über das Magieverbot in Elenvina und stellt die Ausnahmegenehmigungen (Dispens) aus.
    • Seit Jahrhunderten änderte sich der Lehrplan nicht. Die Nähe zur Praioskirche in Lehre und Weltanschauung bildet das Fundament wichtiger Werte. Disziplin, absolute Wahrheitsliebe, Autoritätsgläubigkeit, geistige Zucht, philosophische Lehre wider der Dämonologie, harte körperliche Ertüchtigung, Leibstrafen und die Auseinandersetzung mit den Gefahren geistiger Beeinflussung gehören für Scolaren zum Alltag. Viele formen sich nach dem Vorbild der Leiterin Ruane von Elenvina auch durch Askese und Entbehren.

Jonata von Schleiffenröchte (Arraneder Zweig) --

Letztes Kind von Rotger von Schleiffenröchte, dem Edlen von Gut Eberweiler in der Baronie Arraned, diese liegt im Norden der Nordmarken. Ein Onkel ist der verstoßene Raubritter Gundewald von Rauestahl (Kunstname), der mit seiner Geliebten, den gemeinsamen Kindern und einer Bande auf einer vergessenen Burg haust und eine funktionstüchtige Metallattrappe anstelle der rechten Hand trägt. Jonatas ältester Bruder ist Praiosgeweiter in Elenvina und der Magie gänzlich abgeneigt (\x{f0e0}evtl. Spielansatz für Konflikt innerhalb der Familie). Ihre ältere Schwester Aurea ist eine Ritterin in bestem Heiratsalter, deren Schwertvater aus dem renommierten Hause Berg stammte! Die jüngste Schwester, Lioba, hat Altherzogin Grimberta schon einmal geholfen und wurde dafür mit dem Amt einer Hofdame geehrt, sie ist aber eigentlich Malerin.

Spielansatz: ideal für jemanden, der gern recht unterschiedliche Figuren spielen möchte, denn es sind viele klassische Professionen in der Familie vertreten, z.b. Praiot, Ritter, Hofdame etc

• Aussicht für den Spieler: Familie Schleifenröchte (Arraneder Zweig) mit Gut Eberweiler in der Baronie Arraned

Marborad von Winterspitz -- VERGEBEN AN YANNIC

Magierschüler/in. Kind des Edlen Ritter Wolfhelm von Winterspitz, dem Herrn über Gut Finsterkamm in der Baronie Rabenstein. Er ist ein großer, bulliger Mann in den 60ern mit kantigem Gesicht und strahlend blauen Augen. Er ist eher wortkarg, verlangt viel von seinen Untergebenen, und gilt als strenger, aber als gerechter Mann. Sein einziges Laster ist seine Liebe zu gutem Rotwein. Besonders die almadanischen Weine schmecken ihm und die Nähe zu Almada macht es möglich, dass in seinem Weinkeller tatsächlich der ein oder andere gute Tropfen aus Almada zu finden ist. Seine Frau war/ist gebürtige Almadanerin. Seine älteren Kinder sind alle schon erwachsen. Erbe Praiobert ist ein gutaussehender Ritter und Frauenschwarm Anfang 30, dessen Lieblingswaffe die Armbrust ist, der gerne zecht und mit enger Kleidung wenig subtil auf seine athletische Figur hinweist, aber der noch nicht vor hat zu heiraten. Wolfhelms Töchter denken auch noch nicht ans Heiraten: Tochter Auriane, Ende 20 ist eine besonnen wirkende Geweihte, die am Dienst für Praios in der Wehrhalle zu Elenvina voll aufgeht, ihre ältere Schwester Tsalina fühlt sich wohler als Hofdame denn als Mutter/Ehefrau. Wolfhelms Bruder bekleidet das Amt des Haushofmeisters des Grafen von Gratenfels.

• Aussicht für den Spieler: Familie Winterspitz und Gut Finsterkamm (evtl. durch Heirat) in der Baronie Rabenstein

(...) von Hetzenberg

Magierschüler/in. Ein jüngeres Kind des alten Ritters Faldor mit dessen zweiter, jüngerer Frau. Viele ältere und erwachsene Geschwister. Der älteste Bruder Ronan war als Ritter beim Haffaxfeldzug dabei und sollte einmal der führende Ritter werden, er fand aber Ende 1041 unerwartet den Tod bei der Bluthochzeit von Hlutharswacht (eine derzeit noch laufende Briefspielgeschichte). Eine Schwester ist Elenviner Kriegerin und ‚Söldnerin‘ im Geleitschutzunternehmen Plötzbogen, ein anderer Bruder ist Kaufmann und beliefert das Herzogenhaus mit Bier. Das Haus Hetzenberg ist ein altes Rittergeschlecht aus der gräflichen Vogtei Oberrodasch, und dort in der gleichnamigen Siedlung ansässig, über die das Haus Hetzenberg im Auftrag des Vogts schon immer wacht. Oberrodasch liegt in den hohen Bergen der Ingrakuppen und untersteht der gealterten Vögtin Utsinde von Plötzbogen (bespielte Figur). Zu ihr besteht ein familiäres Lehensverhältnis. Der Umgang mit Zwergen spielt im Lehen eine große Rolle, denn Oberrodasch liegt direkt über der altehrwürdigen Zwergenheimstatt Xorlosch. Das Leben in den Alpen-ähnlichen Ingrakuppen ist selbst für den Adel luxusarm und einfach, man lebt wie Almbauern als Selbstversorger, die Winter sind entsprechend hart und lang. Im Dorf hält man Milchvieh für die Käseherstellung, die Schöpfung neuer Sorten ist Ritter Faldors Passion. Der Käse wird überwiegend mit Xorlosch gehandelt.

• Spielansatz: ideal für jemand, der gern recht unterschiedliche Figuren spielen möchte, denn es sind viele Professionen in der Familie vertreten

• Aussicht für den Spieler: Familie Hetzenberg mit Gutshof in der Vogtei Oberrodasch

(...) von Eberbach

Magierschüler/in. Kind der Ritterin Irminella Ermine Ibenburg-Eberbach, die landgräfliche Burgvögtin von landgräflich Bösalbentrutz (Achtung: nicht zu verwechseln mit dem Edlengut Bösalbentrutz!) und Balther von Eberbach, Spross eines kleinen lokalen Adelshauses, das sich durch diese geschickte Partie vom Aussterben rettete, denn durch den Ehevertrag wurde Ebe rbach als Name erhalten. Irminella ist eine höchst prinzipientreue, rondrianische, auch einsichtige, kluge Ritterin in den 40/50ern.Daneben ist sie eine strenge Mutter, die Ungehorsam und Müßiggang nicht duldet und nebenbei (vielleicht zu) hohe Erwartungen an ihre Nachkommen hat. Ihr Mann ist ihre rechte Hand was die Verwaltung des kleinen Grafen-Lehens angeht und unterstützt sie wo er kann, er sieht aber alles etwas lockerer. Ihr ältestes Kind Aelfea war Knappin unter Irminellas Anverwandten und Nachbarin Luthara von Au-Ibenburg auf Gut Auroth, beide – wie auch der Baron – haben leider den Haffaxfeldzug nicht überlebt. Das Lehen Landgräflich Bösalbentrutz liegt in der Baronie Tommelsbeuge im Norden der Nordmarken, dort hat man den Fluss Tommel als Grenze zu Albernia. Es liegt in einer bergigen Landschaft und wirkt etwas verwahrlost, besteht es fast nur aus Wald und es gibt, abgesehen von Burg Bösalbentrutz nur wenige vereinzelte Waldbauern. Im ganzen Lehen leben gerade mal rund 30 Leute. Dazu kommen 10 landgräfliche Gardisten. Abgesehen davon, dass eine Straße durch das Lehen führt, hat es organisatorisch nichts mit der Baronie Tommelsbeuge zu tun. Der Wald ist jedoch sehr wildreich. Der Adel der gesamten Baronie Tommelsbeuge pflegt freundschaftliche und Handels-Bande mit dem benachbarten Fürstentum. Der Farindelwald reicht bis an die Ufer des Tommels und somit auch der Glaube an die Feenwelt mit der Herrin Farindel. Generell wird das Feenvolk skeptisch betrachtet, vielerorts eher für alle Unglücke und Missgeschicke verantwortlich gemacht, z.b. als vor einiger Zeit Zorganpocken wüten und große Teile der Bevölkerung sterben (àSpielansatz: mag magische Geschöpfe // mag sie überhaupt nicht)

• Aussicht für den Spieler: Familie Eberbach und Gut Landgräflich Bösalbentrutz in der Baronie Tommelsbeuge

Topic revision: r29 - 26 Apr 2020 - 17:54:28 - VonRichtwald
 

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