Merovahn von Mersingen ä.H.
| Merovahn von Mersingen ä.H. |
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| Baron Merovahn von Mersingen, © PfalzGraf, (Künstler: Tristan D.) |
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| Titel: |
Baron zu Schnattermoor, Ritter zu Weidleth |
| Anrede: |
Seine Hochgeboren |
| Tsatag: |
23. Boron |
| Boronstag: |
lebt |
| Status: |
bespielt (PfalzGraf) |
Beschreibung
Der stets in der tiefschwarzen Plattenrüstung seines Großvaters auftretende Merovahn, den seine Tante
Yolande von Mersingen ä.H. während seiner Knappentage nach ihren Vorstellungen zu formen suchte, steht noch heute unter der Fuchtel der alternden Dame, die ihn in Ermangelung eigener Kinder insgeheim als Erben erkoren hat und von der er ihren ehrversessenen Stolz übernommen hat. Doch noch widersetzt er sich ihren beständigen Versuchen, ihn auf seine zukünftige Rolle vorzubereiten und scheut die kommende Verantwortung. Noch pocht er bei jeder Gelegenheit auf seine Freiheit. Lieber vertreibt er sich die Zeit auf Turnieren und deftigen Trinkgelagen, als sich mit den Kniffen des Staatswesens zu befassen. Wie sein Vater
Gisborn neigt er bei kleineren Vergehen zu Nachsicht. Wer kein Kapitalverbrecher ist, der kann auf Schonung hoffen, ist ihm doch unnötiges Blutvergießen abholt. Von seiner
Mutter hat er sein aufbrausendes Gemüt geerbt. Ein Erbe, welches ihn zu Weilen über die Stränge schlagen lässt, ohne dabei die Gebote der Götter aus den Augen zu verlieren, und sich hernach in Selbstvorwürfen zu ergehen.
Zwar ist er dem Herre Boron ein treuer Diener, doch fehlt ihm dogmatische Strenge mit der seine Tante die Lehren der Puniner Kirche auslegt. Zudem verehrt er
Praios als Bringer der Gerechtigkeit, ein Gut welches seiner Meinung nach allen Menschen zusteht, und nicht alleine dem Adel verbehalten ist. Er ist kaum von Standesdünkeln befallen und beurteilt Menschen nach ihrem Wesen. Mit großer Leidenschaft widmet er sich dem Studium der
Mersinger Meisterplänen und ihrer tieferen Bedeutung für das neue Zeitalter. Er verstünde es mit ausgesuchter Höflichkeit, trockenem Humor und zurückhaltender Eloquenz zu bestechen, doch sind ihm große Menschenmengen ein Graus, die ihn nervös machen und meidet sie daher nach Möglichkeit. Merovahn verfügt über eine breitgefächerte Bildung, behält gerne Recht und hält mit seiner Meinung selten hinter dem Berg. Mit diesen Eigenschaften eckt er oft an und machen aus ihm einen denkbar schlechten Diplomaten, den nur Weitsicht und Selbstbeherrschung vor gröberen Ärgernissen bewahren. Feinen Intrigen steht er eher hilflos gegenüber, da ihm sowohl eigener Ehrgeiz in Kabalen, als auch niedere Gelüste abgehen. Wenngleich er sich nicht scheut, mit kalter Berechnung härter als sein Gegner zurückzuschlagen. Dann aber geradlinig und mit offenem Visier. Auch wenn er mit seinem Ratschlag meist richtig liegt, vermag er es selten andere von der Richtigkeit zu überzeugen, was ihn teils verbittert, teils gleichgültig zurücklässt. Alleine in ausgiebigen Einzelgesprächen, weiß er seine Gesprächspartner zu überzeugen.
Für einen Ritter aus dem erlauchten Hause Mersingen ist sein Kampfstil äußerst rüde und brachial, er neigt dazu seiner Gegner mittels seines geschwärzten Morgensterns nieder zuprügeln. Auch wenn er nicht danach aussieht, steckt mehr Kraft in ihm, als der unvorsichtige Betrachter vermuten würde.
Von seinem Onkel
Fingorn, dem Reichserztruchsessen, hat er dessen Titel eines Barons zu Schnattermoor geerbt. Doch nur äußerst selten zieht es ihn auf seine tobrischen Ländereien, die er von seinem Onkel Firutin von Schnattermoor-Gerdenwald vögtlich verwalten lässt. Die meiste Zeit des Jahres verbringt er auf
Burg Weidleth.
Zusammenfassung
- Name: Merovahn von Mersingen ä.H.
- Titel: Baron zu Schnattermoor, Ritter zu Weidleth
- Volkes Stimme:
- Wappen: drei schwarze Balken auf goldenem Grund
- Hauptgottheit: Boron
- Geburtsjahr: 1005 BF
- Familienstand: verheiratet mit Prinzessin Rhiannon Igraine Galahan
- Hauszugehörigkeit: Haus Mersingen
- Wichtige lebende Verwandte: Yolande von Mersingen ä.H., Pfalzgräfin zu Weidleth (Tante und Schwertmutter), Pfalzgraf Gisborn von Mersingen ä.H. (Vater); Gernot von Mersingen ä.H., Markgraf der Rabenmark (Onkel)
- Herausragende Ahnen: Hiltrud von Mersingen ä.H., Pfalzgräfin zu Weidleth; Dardulan von Mersingen, Landgraf der Trollzacken; Barunian von Mersingen, Berater von Kaiser Raul
- Lehen: Baronie Schnattermoor (Tob-IV-02)
- Kurzbeschreibung des Lehens:
- Zugehörigkeit zu Orden, Gilden, politischen und/oder sonstigen Gruppen: keine
- Freunde & Verbündete: Boronkirche, Haus Streitzig, Familie Galahan
- Feinde & Konkurrenten: Alara Paligan, Niam Feenwasser
- Stärken: gebildet, eloquent
- Schwächen: ungeduldig, stur, vorlaut
- Besonderheiten: Schlafstörungen, sehr argwöhnisch
- Kurzcharakteristik: edelmütiger, aber kompromissloser und eigenbrötlerischer Ritter, unerfahrener Lehensherr mit Hang zur Melancholie
- Zitate: »Jeder Heilige hat eine Vergangenheit, jder Frevler eine Zukunft.«
Werte
- Herausragende Eigenschaften: KL 15, GE 17, KK 15; Unfähigkeit (Überreden); Zäher Hund
- Herausragende Talente: Reiten 15, Geschichtswissen 14, Kettenwaffen 16, Schwerter 14, Etikette 12, Zechen 12
- Beziehungen: groß
- Finanzkraft: ansehnlich
Meisterinformationen
Offizielle Quellen
Kategorie:
Person
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PfalzGraf - 26 Mar 2010