Ivetta von Leihenhof zum Storchengarten

Ivetta Perainlieb von Leihenhof
Wappen des Junkergutes Storchengarten, (c) N. Mehl
Wappen:
 
Ivetta von Leihenhof, Künstler: Katharina Niko - Tokala
 
Titel: Hüterin der Saat (Tempelvorsteherin) des Haus der Segensreichen Mutter und des Storchengartens, Äbtissin des Klosterspitals der Therbûniten zum Storchengarten, Schwester ehrenhalber im Orden der Herzlieben Geschwister vom rechtschaffenden Leben, Hofkaplanin und Geistliche Rätin des Grafen der Elenviner Mark, Junkerin von Storchengarten, Baronesse von Galebquell
Anrede: (hochgeborene) Hochwürden
Lehen: Gut Storchengarten
Dient: Hagrobald Guntwin vom Großen Fluß, Herzog der Nordmarken als Baron vom Fuchsgau
 
Person
Profession: Perainegeweihte, Heilmagierin
Hauptgott: Peraine
Tsatag: 17. Peraine 992 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1041): 49
Kurzcharakteristik: meisterliche Perainegeweihte, brillante Gutsherrin, Kräuterkundige, Heilerin und Heilmagierin, ansonsten eher erfahrene Zauberin
Familie
Haus: Haus Leihenhof vom Storchengarten
Eltern: Relfon von Leihenhof, Ermenegild Isavena von Schwertleihe
Verheiratet: Koradin von Rothammer (Witwe, gest. 05. PRA 1035 BF)
Kinder: 1. Ingrawin (geb. 3. BOR 1032 BF),

2. Lioba (geb. 16. PER 1033 BF)

3. Koradin (geb. 06. PRA 1035 BF)

Wohnort: Burg Storchengarten
Geburtsort: Herrschaftlich Galebburg
Kurzbeschreibung des Gutes: fruchtbares Weideland südlich des Großen Flußes bei Elenvina, ertragreiche Äcker und Weiden und sogar einige Weinberge
Aussehen
Größe: 1,75 Schritt
Haar: braun
Augen: dunkelgrün
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss: groß
Finanzkraft: ansehnlich durch eigene Güter
Orden/Gruppen: Peraine-Kirche, Therbuniten-Orden, Maga im Bund des Weißen Pentragramms (ruhend)
Status
Betreuer: GalebQuell
Stand: 1042 BF

Beschreibung

1. Erscheinung und Wesen

a. Aussehen

Gütig und weise schauen die lebhaften, grasgrünen Augen, die vieleicht ein wenig zu eng stehen mögen, aus einem eher kantigen, scharf geschnittenen Gesicht auf den Betrachter. Kleine Fältchen zieren das Gesicht, vor allem um die Augen und die Mundwinkel, obwohl die Hochgeweihte für eine Frau von 50 Jahren deutlich jünger aussieht. Ihre Haut ist durch die Arbeit nicht mehr von vornehmer Blässe, sondern je nach Jahreszeit gebräunt oder hell.

Obwohl sie während harter Arbeitszeiten einfache Kutten trägt, so präsentiert sie sich auch gerne als altbosparanische Priesterin, deren Roben mit Ranken und Blumenornamenten verziert sind. Ihr Gesicht wird gerne von Schleiern eingerahmt, die von schlichten Schapellen gehalten werden. Oft genug trägt sie aber auch die einfachen, aber praktischen Kopftücher, manchmal, nach Lust und Laune ihr Haar auch offen über den Rücken fallend. Ihr Haar ist lang und kräftig, von dunkelbrauner Farbe und nur von einzelnen grauen Fäden durchzogen.

Schmuck trägt sie wenig, einzig ein kupfernes Scheibenamulett mit zwei herzförmig gebogenen Getreideähren, an einer Kette, welches sie einstmals von der Hofgeweihten des Fürsten vom Kosch geschenkt bekommen hatte.

An ihre Ausbildung als Magierin vor vielen Jahren erinnert immer noch ihr unterarmlanger Magierstab aus spitz zulaufendem Ulmenholz geschnitten und mit Blattrankenmustern verziert.

b. Charaktereigenschaften

In Ivetta manifestieren sich die die Aspekte der Tatkraft und der Strebsamkeit ihrer Göttin Peraine. Es scheint fast so, als sei sie, die Priesterin aus altem adligem Hause, eine Manifestation dieser Zuordnungen ihrer Göttin. Obwohl auch Ivetta Zeiten des Müßiggangs schätzt, ist sie sich für keine Arbeit zu fein. Sie sät, sie erntet, sie jätet, sie näht und sie flickt. Sie kocht, sie putzt, sie pflegt, sie lindert und sie heilt. Gibt es etwas zu tun, zögert sie nicht, anzupacken. Wenn sie die Notwendigkeit erkennt! Denn unnötige Zeitverschwendungen wegen überflüssiger Arbeiten sind ihr ein Gräuel. Ganz nach dem Willen Peraines bringt Ivetta ihre Fähigkeiten und Talente dort ein, wo sie benötigt werden - nicht immer ist dies jene, die in den Augen anderer als vordringlich am wichtigsten erscheint: Da mag der dröhnend vorgebrachte Auftrag eines Herzogs schon einmal abgelehnt werden, weil ohne ihre Hilfe die Feldernte nicht eingebracht werden könnte oder ihre heilenden Fähigkeiten im Spital dringender benötigt werden. Peraine leitet sie, Ivetta weiß und fühlt ihre Göttin bei sich und mit sich - auch wenn die Große Mutter sich nicht ihr nicht immer eindeutig offenbart. Doch noch nie hat SIE IHRE Priesterin im Stich gelassen.

Und während Ivetta diese pragmatischen Aspekten ihrer Göttin nach Außen zeigt und lebt, so fühlt sie in sich auch die mystischen Aspekten, jene, welche man mit dem Kult der Peraine eher weniger verbindet. Doch auch diese gibt es. Ivetta steht in der Tradition alter bosparanischer Zauberpriesterinnen, die zu einer Zeit Peraine als Erdmutter verehrten, da Zauberei und Götterwirken noch nicht so strikt getrennt betrachtet wurden. Schon zu ihrer Studienzeit, geprägt durch ihre Kindheit, da Peraine Schutzgöttin ihrer Familie war, und ihre Ausbildung an der Halle des Lebens zu Norburg, war ihr die Göttin nah und sie stellte ihre Magie in IHRE Dienste. Ivetta betrachtete jeden Zauber, jede magische Heilung ebenso als Dienst an Peraine wie jede profane Heilung und Pflege. Ihre Ausübung der Magie hat beinahe schon etwas naturmagisch-religiöses, beginnend mit einfachen Gebeten zu Peraine bei Zaubern wie dem BALSAM SALABUNDE oder dem KLARUM PURUM bis hin zu ihren Herbeirufungen von Geistern der Erde in mannigfaltigen Formen, um mit ihnen zu sprechen. Ihre Magie gehört zu ihrem Wesen ebenso wie ihr Glaube, wie ihre Seelenkraft und auch wenn die Priesterin weiß, dass die Magie aus einer anderen Quelle stammt als das von Peraine geschenkte Karma, so weiß sie einfach, dass es Peraine war, welche die Art und Ausübung der Magie leitet.

Ivetta liegt daher viel am Leben. Sie liebt das Leben in all seinen Formen. Sie hegt es von der Geburt, der Keimung oder der Knospung bis zum Tode, studiert und erfährt es, hegt und pflegt es. Dabei ist es Ivetta gleich, wie es sich präsentiert. Erstaunlicherweise erkennt sie in vielen Formen des Lebens eine besondere Schönheit.

So verwundert es nicht, dass sie auch in Orks und Krakoniern das Wirken ihrer Göttin erkennen kann - auch sie gehören zum Kreislauf des Lebens. Zum Leben gehört auch der Tod und aus dem Tod entsteht wieder neues Leben, so wie auf den Winter der Frühling folgt. Ivetta ist sich dieses Kreislaufs bewusst und sie weiß, dass Leben und Tod zueinander gehören. Sie achtet das Leben und sie achtet den Tod - und so ist sie zwar Pazifistin, in der Not beschützt sie zwar sich und die Ihren. Denn wie eine Hirtin ihre Herde beschützt, so schützt sie als Priesterin auch ihre Gläubigen. Mutiger als manch ein Praios- oder Rondrageweihter ist Ivetta bereit, das Notwendige zu tun. Und um das Leben oder das Seelenheil anderer zu retten, ist sie auch bereit ihr Leben zu riskieren. Mehrfach schon brach sie mit den ihr in Norburg gelehrten Prinzipien des Pazifismus und des Lebensschutzes, um ein Leben zu opfern - doch dies rettete Seelen.

Tief verborgen in ihrem Herzen trägt sie ihren Schmerz über den Tod ihres Ehemannes, doch der Trost ihrer Göttin und die Liebe ihrer Kinder halfen ihr über diesen Schmerz hinweg. Die Liebe ihrer Familie, zu der sie auch ihre Vertraute Lindegard zählt, ist Ivetta ein besonderer Schatz. Sie hat ihren Vater verloren, ihre Mutter und drei ihrer Brüder zu Grabe getragen. Sie trägt als Priesterin diese Verantwortung mit Würde, doch ihren Schmerz teilt sie mit ihrer Großen Mutter Peraine. Ebenso wie die Schuld, einst als Lykanthropin in Ziegengestalt Unschuldige verletzt zu haben. Obwohl der Fluch gebrochen wurde und sie selbst keine Schuld daran trug, leidet sie noch heute daran - was ein weiterer Grund für ihren unermüdlichen Einsatz am Leben und an der Linderung von Leid sein mag.

c. Ivettas Seelentier

(Achtung, Meisterinformationen)

Was war zuerst da – die Henne oder das Ei? Wurde Ivetta Perainegeweihte, weil ihr Seelentier der Storch ist oder trägt sie den Storch als Seelentier, weil sie eine Perainegeweihte ist? Es ist nicht nachzuweisen – jedoch scheint es so, als habe Peraine eine besondere Beziehung zu ihrer Geweihten und noch große Aufgaben für sie vorgesehen. Und gleichgültig ob der Storch es schon vor oder erst nach ihrer Weihe war, er ist ihr Seelentier und repräsentiert somit ihren innersten Wesenskern. Selbst ohne das Wissen um ihr Seelentier erwählte sie den Storch als ihre Form für den Zauber ADLERSCHWINGE – und so verbringt die Hochgeweihte viel Zeit in Gestalt des Storches. Dass sie sich auch durch die göttlichen Kräfte Peraines in einen Storch verwandeln kann, scheint sich dann und wann zu verwischen. Gleich ob durch Magie oder Götterwirken, Ivetta wählt die Gestalt des Storches, um ihrer Göttin nah zu sein.

2. Familie

Ivetta von Leihenhof ist seit dem 05. Praios 1035 BF Witwe. Sie war seit dem 01. Tsa 1031 BF verheiratet mit Koradin von Rothammer, einem halbelfischen Nandusgeweihten und Edlen von Niederwiesen in der Baronie Galebquell. Die kurze Ehe war innig und liebevoll, ihr entsprangen drei Kinder: Der Erstgeborene Ingrawin Adhoban von Leihenhof zum Storchengarten, ein aufgeweckter kleiner Junge (geb. 3. Boron 1032 BF, hellbraunes seidig glattes Haar, schräggestellte grüne Augen, zarte Ohrenspitzen, da Viertelelf). Er ist der anerkannte Erbe seiner Mutter und somit Erbjunker von Storchengarten. Seine Schwester LiobhaVonLeihenhof ist eine schüchterne kleine Maid (geb. 16. Peraine 1033 BF, dunkelbraunes langes Haar, große schräggestellte saphirblaue Elfenaugen, deutliche Ohrenspitzen, Viertelelfe), von der ihre Mutter annimmt, dass sie ihre magischen Kräfte geerbt hat. Jüngster Neuzuwachs der kleinen Familie ist KoradinVonLeihenhof (geb. 06. Praios 1035 BF, pausbäckig, helles, fast weißes Haar, zarte Ohrenspitzen, Viertelelf), der am Tag nach dem Tode seines Vaters vorzeitig zur Welt kam. Ivetta lebt mit ihrer kleinen Familie im Heiligtum der Peraine zu Storchengarten und erzieht sie gemeinsam mit den Tempelpriestern.

3. Besondere Gefolgschaft, Tiere und Artefakte

a. Magische Artefakte

  • Ivetta besitzt wie alle Gildenmagier einen Magierstab. Ihr langjähriger Stab, ein recht schlichter Stab aus Ulmenholz namens Sama'adobha , dessen oberes Ende als Steinbockkopf gestaltet wurde und der mit zahlreichen Federn und Perlen verziert wurde, wurde im Firun 1041 BF durch dunkle Umtriebe vernichtet. Danach schuf sie sich in einer Vollmondnacht einen neuen Stab, gerade einmal so lang wie ihr Unterarm, gefertigt aus magischem Blutulmenholz und recht schlicht und zierlich gestaltet. Er trägt verschiedene Stabzauber (darunter die Schuppenhaut, welche ihr eine Verwandlung in ein Chamäleon ermöglicht, und den Merkmalsfokus: Heilung).
  • Weiterhin besitzt sie ihr Bannschwert Imsa'haya, einen überlangen Eisendolch.
  • Ebenfalls besitzt sie eine Kristallkugel namens Koradin mit verschiedenen Kugelzaubern der Hellsicht (wie etwa das nützliche Brennglas, um ein Lagerfeuer zu entzünden).
  • Auch ihre Schale der Alchimie Paranjaral, die sie zum Entsetzen ihrer Standeskollegen auch zum Kochen von Salben und Suppen verwendet, gehört zu ihren Traditionsartefakten.
  • Seit dem Hesinde-Mond 1040 BF besitzt sie eine weitere Kristallkugel namens Donecanimae, welche sie mit weiteren Ritualen des Schutzes (Warnendes Leuchten und Schutz gegen Untote) belegte.

b. Geweihte Artefakte

  • Sie trägt ein kupfernes Amulett mit einem Storch und zwei Ähren, welches sie einstmals von der Hofgeweihten des koscher Fürsten als Geschenk erhielt und welches sie mit der Liturgie Objektweihe ihrer Heiligen Göttin Peraine weiht.
  • Auch trägt sie oft einen silbernen Ring mit einem Achat, an den sie ebenfalls mit der Objektweihe einen einfachen Heilungssegenbindet.
  • Seit dem Boron/Hesinde-Mond des Jahres 1040 BF führt Ivetta auch einen kunstvoll geschnitzten, etwa ellenlangen Stab aus Apfelholz mit sich, der sehr spitz zuläuft, und den sie ebenfalls mit der Kraft ihrer Herrin weihte. Einen Pflock?

c. Tierische Begleiter

Ivetta ist häufig beritten auf ihrer Stute Junkerin Selma von Galebquell, einer Galebqueller Schwarzen, ein Geschenk ihres Neffen Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell.

d. Ihre Krähe Lindegard

Ivetta fand Lindegard verletzt und geschwächt auf der Burg Storchengarten. Die junge Korn- oder Rabenkrähe suchte die Nähe der Hochgeweihten und ließ sich nicht von ihr abwimmeln. Also kümmerte sich Ivetta um das verwundete Wesen, heilte seine Verletzungen und wurde so ihre Freundin. Die gildenmagisch ausgebildete Geweihte kannte uralte Riten aus Vorzeiten des Königreiches Nordmarken, mit denen sie ein Familiar an sich binden konnte. Obwohl Krähen als Boten der Träume und des Todes galten, war doch die kluge Rabenkrähe eine Seelenverwandte. Lindegard und Ivetta, die Krähe und die Priesterin, wurden so in diesem magischen Ritual miteinander verbunden wie Freunde, wie Liebende.

Mit ihrer eigenen Magie vermag Ivetta Lindegards Gedanken und Gefühle zu spüren, aber auch ihre Visionen und Träume wahrzunehmen.

Lindegard, so nannte Ivetta dieses prachtvolle und sehr kluge und sogar prophetisch begabte Tier nach der Peraine-Heiligen, ist nun ihre dauerhafte Begleiterin und ruft bei manchen Krankenbesuchen doch Kopfschütteln hervor.

e. Reise- und Leibgefolgschaft

Obwohl Ivetta eine demütige Dienerin der Peraine ist und somit auch Bescheidenheit gelobte, so ist sie als Junkerin eines wohlhabenden Gutes, als angesehene Hohepriesterin eines bedeutenden Heiligtums und als Geistliche Rätin der Grafschaft Elenviner Mark eine wichtige Person. Auf Anraten des Grafen Frankwart vom Großen Fluss zur Elenviner Mark, ihres Neffen Baron Roklan von Leihenhof zu Galebquell, der Großmeisterin der Therbûniten Shila al’Aghra und auch des Dieners des Lebens Leatmon Phraisop und aufgrund der aktuellen Vorkommnisse um ihre eigene Person berief sie ein eigenes dauerhaftes Leibgefolge um sich, welches sie auf ihren häufigen Reisen begleiten würde.

So wird sie auf ihren Reisen von Hartuwal Cassius von und zu Hornisberg, ihrem Leibritter und den beiden Waffenknechten Haldur und Rika Fuchsin begleitet. Die schmale und unscheinbare Gundelin Runkler, eine Herzgute Schwester der Therbûniten, ist ihre Sekretärin, während sich die emsige, tatkräftige und schier unbeugsame und auch wie ein grantiger Höllenhund aussehende Perainiane Winrich als Leibdienerin und Dienerin der Ähre um das Wohl Ivettas kümmert. Die freundliche Taline Eiser mit dem rundlichen Gesicht und der große Kajus Sebelgarn mit dem Bauchansatz sind als Magd und Knecht für die alltäglichen Aufgaben zuständig.

4. Magische Ausbildung

Ivetta von Leihenhof wurde wie oben in der Vita aufgeführt zur Ausbildung an die Halle des Lebens zu Norburg, eine weißmagische Akademie der Heilung gegeben. Sie erlangte dort den Rang einer Adepta und auch später einer Maga. Viele Jahre später wagte sie sich zur Vertiefung ihrer transformatorischen Zauberfähigkeiten an ein Zweitstudium an der Halle der Metamorphosen zu Kuslik, welche ebenfalls der Weißen Gilde angehört. Heute lehrt sie gelegentlich als Magistra extraordinaria für profane und arkane Heilkunde an der Akademie der Herrschaft zu Elenvina. Sie besitzt einen Herzoglichen Dispens zur Ausübung von Magie in der Herzogencapitale.

Geschichte

1. Geburt und Kindheit

Geboren wurde die junge Baronesse im Jahre 992 BF als drittes Kind des hochgeborenen Paares Relfon von Leihenhof Baron zu Galebquell und Ermenegild Isavena von Schwertleihe zu Galebquell in der heimatlichen Stammburg des Hauses Leihenhof zu Galebquell in den Nordmarken. Da sie als eben drittes von acht Kindern nicht unbedingt auf das Erbe der Baronie Galebquell hoffen konnte, sah sie sich schon früh in der Situation, dereinst standesgemäß heiraten oder eine vernünftige Ausbildung erhalten zu müssen.

Doch die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie zurückgezogen auf der Galebburg zwischen den Ufern der Galebra und den Höhen des Koschs. Weitab vom adligen Leben einer Adelstochter aus dem fruchtbaren Kernland des nordmärkischen Herzogtums stand sie unter der direkten Herrschaft ihrer gestrengen Mutter Ermenegild und ihrer treusorgenden Amme und Lehrmeisterin Liutgard Kupferfeld.

Während ihre älteren Brüder und Schwestern sich auf ihre Ausbildungen an der Akademie oder in der Knappschaft vorbereiteten, lernte die kleine Ivetta bereits in frühen Jahren Lesen und Schreiben, Kräuterkunde, Heilkunst, Astrologie und Mathematik. Als jedoch mit ihrem sechsten Lebensjahr (998 BF) ihre magischen Kräfte erwachten, war man außer sich vor Freude. Man hatte endlich ein magisch begabtes Kind in der Familie. Relfon von Leihenhof, der in seinem Lehen kein Arcanum Interdictum durchsetzte, ließ von den Magiern der Akademie der Herrschaft zu Elenvina sein Kindlein prüfen.

Die dortigen Lehrmeister erkannten das Potential des Mädchens, erachteten es aber nicht für charakterlich fähig, die Magia Controllaria zu erlernen. Man sprach ihr eine Empfehlung für das damals noch zum Bund des Weißen Pentagramms gehörige Anatomische Institut zu Vinsalt sowie für die Halle des Lebens zu Norburg aus. Der freiherrliche Vater hatte lange zu überlegen – Vinsalt oder Norburg? Konnte er sich beides leisten? Er entschloss, obzwar er im Königreich Yaquiria Verwandte hatte, sein Kind in das ferne Norburg zu senden.

Schweren Herzens ließ er sein geliebtes Mädchen gehen, schweren Herzens ging das geliebte Mädchen.

Ivetta war ein aufgewecktes Kindchen, stur und eigensinnig vom Wesen zwar, aber gelehrig und aufmerksam. Rasch verstand sie die Bücher und Theorien, welche ihre Lehrmeister ihr vorlegten, und konnte die ihr gestellten Aufgaben zielstrebig lösen. Doch die praktische Zauberei wollte ihr nicht so leicht von der Hand gehen. Selbst eine einfache Lichtkugel verlangte der kleinen Baronesse sehr viel Mühe ab. Erst mit fortschreitenden Jahren und mehr und mehr praktischen und meditativen Übungen gelang es Ivetta, Kontrolle über ihre magischen Kräfte zu erlangen. Ihre Mentorin Liutgard nahm die Scholarin mit auf ihre Reisen durch die sewerischen Lande, insbesondere die Grafschaft Norburg – Ivetta half Kranken und Alten, setzte ihre Zauberei gezielt ein, heilte auch Vieh. Und Liutgard brachte ihrer Schülerin schon damals den Glauben an Peraine, die gütige Göttin näher. Dann nahte der Tag der Prüfungen im Jahr 1010 BF. Fordernd waren die theoretischen Prüfungsaufgaben, fordernd aber auch die Aufgaben in praktischer Magie, musste Ivetta doch beweisen, dass sie ihre Kräfte bewusst, kontrolliert und verantwortungsvoll einzusetzen in der Lage war. Doch sie bestand vor den Augen des strengen Prüfungskomitees und erhielt das Siegel, den Stab und den Abschlussbrief.

Nun, da ihre Ausbildung beendet war, verließ Ivetta das Bornland und kehrte nach Jahren endlich wieder zurück in die heimatlichen Nordmarken. Wie sehr hatte sie das Land vermisst, wie sehr auch ihre Familie, die ihr entfremdet vorkam. Doch kaum zuhause angekommen, schloss sie alle wieder ins Herz! Sogar ihre jüngsten Geschwister Aldessia und Meinhardt, die sie bislang nicht kennen gelernt hatte. Ihr Vater Relfon war erbaut über die Rückkehr seiner Tochter und suchte nach Aufgaben für seine Gildenmagierin. Er beschloss, ihr die Notwendigkeit der Verwaltung und des Rechtswesens beizubringen – und entsandte sie auf das Junkergut Niedergalebra in der Baronie Gernebruch, welches dem Hause Leihenhof gehörte.

2. Reisezeit

Jenes Gut lag in den Händen des Hauses Leihenhof und der amtierende Baron war auch stets Lehnsträger von Niedergalebra – sehr zum Unbill der dortigen Barone. Doch Ivetta übersiedelte an das andere Ufer der Galebra in das Dorf Niedergalebra und begann damit, die Geschäfte des Junkergutes an sich zu nehmen.

Durch die harte Schule der Mutter fand sie sich schnell in die Aufgabe ein und verwaltete das Gut sehr zur Zufriedenheit sowohl ihres Vaters auf der Galebburg als auch des Barons von Gernebruch.

Sie suchte auch hier die Nähe zur Göttin Peraine und fand sich nicht nur als Verwalterin eines Junkergutes, sondern auch als Heilerin und Laienpredigerin wieder. Sie ritt durch die Dörfer und half mit ihrer Magie, so gut es nur ging. Allerdings war sie sich bewusst, dass sie eigentlich als Magierin keine Verwalterin sein durfte. Sie sollte lediglich lernen, ein solches Gut zu verwalten. Nicht einmal einen Götterlauf später rief Relfon von Leihenhof seine Tochter wieder zurück und bat sie, einen Botenritt auf das Gut Finsterklamm zu unternehmen, wo seine nahen Verwandten lebten. Diese Bitte markierte einen Wendepunkt im Leben der Baronesse.

Nur begleitet von einem Ritter machte sie sich auf, die Botschaft zu überbringen. Sie erreichte Finsterklamm, sprach mit ihren Verwandten und erhielt dann einen Hilferuf der Perainegeweihten Dythlinde Wipfelbacher – sie benötigte Begleitung auf einer Pilgerreise nach Aranien in das Hauptkloster der Therbûniten. Ivetta und ihr Ritter Hartuwal Cassius von und zu Hornisberg entschieden sich, die Priesterin auf dieser Mission zu begleiten. Und diese Entscheidung führte sie nicht nur in das wilde Mhanadistan und ins reiche Aranien, sondern auf eine Reise in ihr bislang unbekannte Gebiete – die tiefen Hallen der Zwerge, das besetzte Tobrien, das Land der Orks und auch in die verborgenen Wälder der Elfen.

Jahre später (1027 BF) kehrte Ivetta gereift in die Heimat zurück und ließ sich auf dem Junkergut Hainen, welches ihrem Bruder Riobhan gehörte, nieder. Sie verbrachte hier einige ruhige Monde, nichtsahnend, welcher Fluch sie heimgesucht hatte.

3. Leidenszeit

Irgendwann im Laufe der Zeit schien Ivetta an einem Fieber dahinzusiechen. Sie wurde schwach und blass und so ordnete Baron Relfon von Galebquell die Rückkehr seiner Tochter an, um sie der Pflege Mutter Dûrfrida Beringers zu überantworten. Nach ihrer Rückkehr begannen seltsame Übergriffe auf Bauern, Hirten und auch Hunde und Wölfe um Galebbogen und die Galebburg herum. Man sprach von einem Waldunhold und hielt sich vom Wald fern, derweil die Baronesse schwächer wurde. Gäste des Barons brachten Licht in beide Angelegenheiten, die doch eins waren:

Denn Ivetta litt unter einem Fluch dunkler Zauberei. Offenkundig hatte sie jemand mit dem Fluch der Lykanthropie behext und als geifernde blutrauschende Werziege streunte sie Vollmondnacht für Vollmondnacht durch die nahen Wälder und gab sich eine merkwürdigem tierischem Blutdurst hin – doch waren nur Ziegenfeinde wie Wölfe, Bären und Menschen ihr Ziel. Ivetta hatte keine Kraft, diesen Fluch selbst zu brechen und so siechte sie an dieser Schuld dahin.

Erst die Hilfe der Zauberin Consuela di Visterdi, des Angroscho Borax, des Mercenarios Ramon Anthos, der Heilerin Fiorella Bocadilio, des Alchimisten Vitorio Tiamartins und des Nandusgeweihten Ynbaht Sanyarin von Lichtenberg machten die Hochgeweihte der Peraine auf dieses Leiden aufmerksam. Nach Überwindung aller Widerstände von oben und unten konnten diese tapferen Recken und die Priesterin der Gütigen Peraine in einem Heiligen Ritual den Fluch brechen und das Leiden der Baronesse beenden. Ivetta selbst erholte sich sehr rasch und in der Bevölkerung wurde – zum Schutz des Hauses Leihenhof und der Baronesse selbst – die Geschichte von einem verzauberten und nun erlegten Wolf erzählt.

Ivetta war glücklich und obwohl sie fürderhin sehr ernsthaft werden sollte, gelobte sie der Göttin Peraine zu dienen und SIE zu ehren. Gleichzeitig fand sie in dem Diener des Hesindesohnes Nandus' einen ehrgeizigen Lehrer, der selbst schon Edler in den Nordmarken war und vertiefte ihre Wissen über die Welt.

4. Zuflucht in den Schoß der Göttin (bis 1032 BF)

Schon während ihrer Ausbildung zur Magierin fand sie im Glauben an die gütige Göttin Peraine einen sicheren Schoß – ist doch die Göttin seit jeher die Schutzpatronin des Hauses Leihenhof. Schon vor ihrer Erkrankung reifte in Ivetta der Entschluss, sich gänzlich Peraine zu widmen. Und nach ihrer Heilung wagte sie diesen besonderen Schritt und trat in das Noviziat der Kirche ein. Ihre Lehrzeit führte sie im Rondra 1028 BF in das vom Krieg gebeutelte Albernia, an die Seite des Barons von Tandosch. Dort konnte sie ihre magischen Kräfte und ihr fundiertes Wissen direkt an der notleidenden Bevölkerung anwenden. Manch ein Gräuel erlebte die Baronesse, doch im Vertrauen auf ihre Göttin machte sich Ivetta an das perainegefällige Werk.

Sie schloss sich nach ihrem Wirken in Albernia einem Zug der Therbûniten, jenem Orden welche sie als Laiendienerin angehörte, an, um Not und Leiden in den Schwarzen Landen zu lindern. Im Praios 1029 BF erreichte sie Mendena und erlebte dort schlimmere Kriegsleiden und Bluttaten, als sie es jemals in Albernia gesehen hatte! Geläutert, aber auch gereift und gewachsen, kehrte die Baronesse wieder in die Nordmarken zurück. Aber auch als Priesterin kehrte sie zurück – denn Seine Erhabenheit, der Diener des Lebens selbst, Leatmon Phraisop, hatte seiner gläubigen Schwester, noch in Mendena im Rondra 1029 BF, allen dämonischen Kräften zum Trotz, zur Priesterin Peraines geweiht und sie an den Rand des Göttlichen erhoben. Die Botschaft über die heldenhafte Priesterin hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf natürlichem und übernatürlichem Wege verbreitet. In den Nordmarken warteten bereits ihre Mentorinnen Liutgard Kupferfeld und Dûrfrida Beringer auf sie.

Nun gönnte sich die magisch begabte Priesterin Peraines ein wenig Ruhe. Vergleichsweise Ruhe, denn der Arbeiten im Tempel und in der Baronie waren zahlreiche. Doch Ivetta genoss die Ruhe und den Frieden – und erfreute sich daran, ihrem Bruder Riobhan von Leihenhof, dem Baron von Galebquell, eine gute Ratgeberin sein zu können. Sie geriet während dieser glücklichen Zeit häufig mit dem halbelfischen Edlen Koradin von Rothammer in Kontakt. Dieser war ein Bote des Edlen von Grasbühl und dessen Schüler als Nandusgeweihter. Ivetta, zufrieden mit ihren Aufgaben als Ratgeberin, Botschafterin und Priesterin, übersah jedoch, dass der attraktive Halbelf sich mehr und mehr um sie bemühte. Als die Geweihte im Travia 1030 BF im Auftrag ihres Tempels gen Gôrmel reiste, bot sich der Krieger und mittlerweile Nanduspriester an, sie zu begleiten. Selbstlos, wie Ivetta fand – doch auf dieser Reise kamen sich die beiden bereits näher. Koradin von Rothammer war es auch, der Ivetta begleitete, als sie im Auftrag ihrer Kirche – auf Weisung der Hochmeisterin der Therbûniten im Rondra 1031 BF gen Westen aufbrach, um als Heilerin den Teilnehmern des Großen Donnersturmrennens zur Verfügung zu stehen. Während Koradin am Boden haften bleiben musste, erwies sich Ivetta durch Glimmer als sehr beweglich und stand allen Teilnehmern dieser Queste bei, die ihrer Hilfe bedurften.

Um zahlreiche Erfahrungen reicher kehrte sie gemeinsam mit Koradin von Rothammer wieder in die heimatlichen Nordmarken zurück. Es verwunderte ihren Bruder Riobhan von Galebquell, als Ivetta ihn ersuchte, Koradin ehelichen zu dürfen. Während der erlebten Gefahren und Abenteuer waren die beiden einander sehr nahe gekommen, es schien fast, als habe das Schicksal die Perainegeweihte und den Nandusgeweihten zusammen geführt. Am 1. Tsa 1031 BF wurde still und heimlich der Bund zwischen Ivetta von Leihenhof und Koradin von Rothammer zelebriert. Aus den Händen des Nandusgeweihten Ynbaht von Lichtenberg, der Perainegeweihten Dûrfrida Beringer und des Traviageweihten Winrich Herdfried von Altenberg-Sturmfels empfingen die Brautleute den Segen der Götter Nandus, Peraine und Travia.

Ihr geliebter Bruder Riobhan von Leihenhof verlieh Ende Tsa 1031 BF seiner Schwester als verspätetes Hochzeitsgeschenk den eigenständigen Titel einer Edlen von Forstwasser und schenkte ihr ein eigenes kleines Gut an den fruchtbaren Ufern des gleichnamigen Baches auf dem Grund des Edlen von Grasbühl – jenes Nandusgeweihten Ynbaht, dessen Freund sich Ivetta nennen durfte. Tief traf sie sein Verschwinden im Phex 1031 BF. Sie war ihrem Bruder so nah wie kein anderer gewesen und die ersten Monate nach seinem Verschwinden zog sie sich gänzlich ins Heiligtum der Peraine in Galebbogen zurück. Koradin erlebte die erste Krise seiner noch jungen Ehe, doch er stand seiner Gattin bei und schenkte ihr den Segen seines Gottes. Als Ivetta dann von Peraine selbst kundgetan bekam, dass sie ein Kind unter dem Herzen trug, da erwachte die Priesterin aus ihrer Lethargie und nahm wieder am Leben teil. Sie unterstützte ihren Neffen, den jungen Baron Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell, bei seiner schwierigen Aufgabe, und übernahm die Pflege der galebqueller Peraineschreine.

Im Boron 1032 BF schließlich gebar Ivetta ihr erstes Kind, den Sohn und Erben ihrer Titel Ingrawin. Kurz darauf entschloss sich die Perainekirche im Hesinde 1032 BF, vertreten durch die Hüterin der Saat Dûrfrida Beringer und deren Nachfolgerin Valeria von Galebfurten, den schon vor Jahrhunderten verwaisten Tempel der Göttin in Grasbühl wieder zu weihen. Ivetta sollte die Hüterin der Saat des jungen, alten Göttinnenhauses werden.

Zuvor entsandte die alte Hohepriesterin im Phex 1032 BF ihre beiden jungen Schwestern Ivetta und Valeria von Galebfurten mit dem jungen Ritter Ronan von Lichtenberg auf eine Reise über den Kosch nach Gôrmel. Dort sollten sie einen Schank aus den Heiligen Quellen holen und der Hochgeweihten Iralda von Bodrin einen Besuch abstatten. Dabei gerieten die drei in ein schicksalhaftes Abenteuer, das sie tief in die Berge führte und beinahe Opfer der sinisteren Charissia von Salmingen, respektive deren Schergen wurden. In den dunklen Tiefen der Koschberge fand Ivetta die Gebeine der einst während der Priesterkaiserzeit verschollenen Hamwide Beringer, einer Ahnin Dûrfridas. Diese brachte damals die Heilige Sichel der Peraine aus dem Göttinnenhaus in Grasbühl in Sicherheit – verfolgt von einigen Sonnenlegionären. Die Spur der heutigen Heiligen verlor sich in den Koschbergen und erst Ivetta war es vergönnt, die Gebeine und die Sichel wieder zu finden und nach Grasbühl in das neu zu weihende Göttinnenhaus zu überführen. Am Saatfest, dem ersten Tag des Peraine-Mondes des Jahres 1032 BF, vollzogen die drei Priesterinnen schließlich die Riten, um die göttlichen Kräfte ihrer Schutzgöttin in das Heiligtum zu bitten. Das Haus von Weiher und Sichel zu Grasbühl wurde nachdem es über 500 Jahre leer stand, erneut zum Tempel der Göttin geweiht.

5. Leben als Hohepriesterin und Ehefrau (1032 BF - 1035 BF)

Mannigfaltige Überraschungen sollte das Leben der gereiften Baronesse nun bereithalten. Denn schon kurz nach ihrer Weihe zur Tempelvorsteherin ereilte Ivetta ein Ruf des Patriarchen der Perainekirche, eine Göttliche Verständigung. Sie sollte unbedingt in das Svelltland, dort sei einer ihrer Brüder im Glauben in Not und Gefahr. Es bedurfte Ivettas magischer und karmaler Kräfte, um ihn aus dieser Gefahr zu befreien. Gemeinsam mit dem halbelfischen Nandusgeweihten Koradin von Rothammer bracht Ivetta Mitte Peraine 1032 BF auf die weite Reise in das orkisch besetzte Svelltland auf. Die Queste sollte sie tief in das Orkland verschlagen – eine Reise, von der sie erst im Efferd 1033 BF wieder zurückkehren sollte.

Die gewonnenen Erkenntnisse verbarg sie tief in ihrem Herzen. Die Reise in das Orkland hatten die Priesterin tief berührt. Sie trug auch wieder ein Kind unter dem Herzen, einen Schatz, den sie beschützen wollte. Daher hielt sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und organisierte das Leben in ihrem Tempel. Es gelang ihr trotz der Widerstände der Ordensoberen das Haus von Weiher und Sichel als Kloster der Therbûniten anerkennen zu lassen – dessen erste Äbtissin sie werden sollte.

Große Barmherzigkeit bewies sie, als im Rondra 1034 BF Halwart Rübensieb, jener Söldner, der ihr in den Höhlen aufgelauert hatte, mit der Bitte zu ihr kam, im Tempel dienen zu dürfen. Sie nahm ihn, geläutert wie er war, im Kloster auf. Nach der Geburt ihrer Tochter Liobha im Peraine 1033 BF trat sie erst wieder im Phex 1034 BF auf die Bühne der Politik. Sie überreichte dem neugekrönten Fürsten von Almada, Gwain von Harmamund, die Geschenke der Peraine-Kirche im Auftrag des Dieners des Lebens und segnete ihn im Namen Peraines. Auch schloss sie eine herzliche Freundschaft mit der Königswitwe Tulameth von Gareth, der Gemahlin des verstorbenen Selindians von Gareth. Da sie selbst nicht reisen konnte, war doch eine weitere Schwangerschaft schon deutlich vorangeschritten, entsandte sie ihren im Peraine 1034 BF zum Priester geweihten Klosterbruder Halwart Rübensieb nach Omland, um dort das Wort der Göttin zu verbreiten.

Schrecken suchte die Geweihte heim im Praios 1035 BF. Hochschwanger ruhte sie sich im Tempelheiligtum aus, als sie die Nachricht vom Überfall des Edlen von Lechminsweiher auf den Tempel des Nandus erreichte. Dort hatte ihr Gemahl Koradin von Rothammer einen Nandusdienst zum neuen Jahr vorbereitet – was der Edle als Praiosfrevel empfand. Koradin und die Tochter des örtlichen Junkers und Nandusgeweihten Ynbaht von Lichtenberg wurden im Tempel erschlagen. Der Edle konnte erst durch die Gewalt des Barons von Galebquell bezwungen werden. Ivetta und die Perainegeweihten wurden zu Hilfe gerufen, doch sie konnten nichts mehr für Koradin und Nandaira tun, Golgari hatte sie bereits geholt. Die Hochgeweihte brach zusammen, Trauer umwölkte ihr Gemüt. Der innere Schmerz ließ sie vorzeitig niederkommen. Die Priesterin Pertruda Websacker und die Medica Elfgyva Selbing kämpften gemeinsam um das Wohl und das Überleben von Mutter und Kind und am 06. Praios 1035 BF kam Ivettas drittes Kind, einen Sohn, den sie nach seinem Vater Koradin nannte. Dieses Kind war es, an das sie ihr Leben klammerte. Sie zog sich in den Tempel zurück und kümmerte sich nur noch um ihre drei Kinder Igrawin, Lioba und Koradin. Ihr Stellvertreter wurde in dieser Zeit stillschweigend der sich zum fähigen Priester gemausert habende Halwart Rübensieb, welcher auch in der Krise zwischen Lechminsweiher und Grasbühl versucht hatte zu vermitteln. Er leitete die Geschäfte des Tempels und des Klosters.

Im Boron 1035 BF ereilte die Hüterin der Saat eine Vision ihrer Göttin, ein Bild ihres Gemahles und eine Abschiedsbotschaft. Nach dieser Vision erwachte die Priesterin aus ihrer Trauer und verließ mit ihren Kindern zum ersten Mal seit Monden den Tempel, die Zuflucht, die ihr Sicherheit gewährt hatte. Erfüllt mit neuer Zuversicht, übernahm sie wieder die Aufgaben als Hohepriesterin – und ernannte Halwart Rübensieb offiziell zu ihrem Stellvertreter. Ruhig und bedächtig, begann Ivetta sich in die Politik des Herzogtums Nordmarken einzumischen und versuchte zwischen den beiden Söhnen des verstorbenen Herzogs zu vermitteln, wie auch zwischen den zerstrittenen Grafen. Wer genau hinsah, erkannte, dass sie dem Einfluss der Anconiten unter Egtor von Vinsalt entgegenwirkte. Im Peraine 1035 BF gelang ihr ein Schulterschluss zwischen den bedeutendsten Perainetempeln der Nordmarken.

6. Eine Perainegeweihte in der Politik der Nordmarken (1036 BF - 1039 BF)

Im Travia 1036 BF weilte Ivetta als Gesandte der Perainekirche und des Therbûniten-Ordens der Einweihung des Fürstenschlosses Thalessia im Fürstentum Kosch bei (NKK 2013). Doch der Bau wankte und es galt Paraphernalia für ein altes Ingerimm-Ritual zu beschaffen. Es gelang der Hohepriesterin überdies auch noch, Frieden zwischen der uralten grantigen Altfürstin Thalessia von Eberstamm-Ehrenstein-Eberstamm und ihrer Tochter Thalia von Eberstamm-Weidenhag zu stiften. Allerdings konnte sie nicht die Ermordung der alten Fürstin durch Schergen der verfemten Charissia von Salmingen verhindern. Sie linderte jedoch als Priesterin den Schmerz des Fürsten Blasius von Eberstamm, der über den Verlust seiner Mutter sehr betrübt war. Ende Ingerimm, Anfang Rahja 1036 BF erhielt Ivetta von Leihenhof Besuch eines Boten Ihrer Eminenz Shila al’Aghra, der Großmeisterin des Therbûniten-Ordens. Nach Rücksprache mit ihr, die ihrerseits Botschaft von seiner Erhabenheit, dem Diener des Lebens erhalten hatte, sollte Ivetta fürderhin den Storchengarten als Hüterin der Saat leiten. Dies schloss auch die Leitung des Klosterspitals der Therbûniten mit ein, welches mehr ein Heilkräutergarten, denn ein eigenes Kloster war, sodass sie auch die Äbtissin dieses Hortes werden sollte. Ivetta stutzte – besaß doch dieses Heiligtum einen Hüter der Saat, nämlich Seine Hochwürden Ciconian Krautfreud. Doch dieser war in der Zwischenzeit verstorben, wie Ihre Eminenz per Göttlicher Verständigung erfahren hatte. Die Junkerin des Storchengartens übernahm nun die Leitung des Heiligtums, nachdem sie das von Weiher und Sichel in die Hände von Halwart Rübensieb gelegt hatte. Aus ihrem Heiligtum bat sie einige Akoluthen und Priester zu sich und begann die Burg und den Tempel neu zu beleben. Gemeinsam weihten sie die komplette Burg als Heiligtum und beriefen sich auf die uralten Wurzeln des Heiligtums.

Sie übergab die mit Zustimmung sämtlicher Beteiligten die Leitung des Hauses von Weiher und Sichel an Halwart Rübensieb, der nun Hüter der Saat war. Das angeschlossene Kloster der Therbûniten wurde auf Weisung der Großmeisterin zum Haus der Segensreichen Mutter und zum Storchengarten übersiedelt. Die Sichel der Heiligen Hamwide sollte weiterhin im Haus von Weiher und Sichel zu Grasbühl behütet werden, so teilte der Diener des Lebens in einer Göttlichen Verständigung Ivetta und Halwart mit. Sie selbst übersiedelte als Hüterin der Saat und Äbtissin nun endgültig auf ihr Junkergut Storchengarten und übernahm die Leitung des uralten gleichnamigen Heiligtums. Dies war auch recht so, denn nun musste sie nicht mehr so häufig zwischen dem Westen und dem Osten des Herzogtums hin- und herreisen. So wurde sie die geistliche und weltliche Herrin des Junkergutes Storchengarten.

Sie befand sich nun aber in einer schwierigen Situation: denn ihr weltlicher Lehnsherr war Herzog Hartuwal vom Großen Fluss als Baron vom Fuchsgau vertreten durch Leodegram von Starkenrast. Allerdings war es auch Frankwart vom Großen Fluss als Graf der Elenviner Mark. Und sie wusste, die beiden Brüder waren sich trotz des Friedensangebotes nach dem Tode ihres Vaters wenig grün. Letzter entschied sich, mit zahlreichen Traditionen der Nordmarken zu brechen. Nicht nur hat er mit Galeanus von Ibenburg-Luring einen eigenen Hofmagus bestallt, nein, auch ausgerechnet eine Perainegeweihte wurde ihm eine wertvolle und mütterliche Ratgeberin. Obzwar nicht formell seine Hofkaplanin, vertraute Graf Frankwart vom Großen Fluss zur Elenviner Mark sich mehr und mehr der Weisheit Ivettas an. Sie bemühte sich, nicht zu einem Spielstein der Mächtigen zu werden und konzentrierte sich auf ihre spirituellen Aufgaben.

Im Praios 1037 BF weilte sie als Junkerin des Storchengartens und als Hochgeweihte und Klosteräbtissin dem Rat seiner Hoheit Herzog Hartuwal bei, doch die Ereignisse überschlugen sich (NKK 2014). Das Reichsrichtschwert ging verloren, der Leichnam Herzog Jast Gorsams entwendet und Ivetta wurde auf eine Mission entsandt, möglichen Spuren nachzugehen. Gemeinsam mit Seiner Hochgeboren Baron Kordan von Blaublüten-Sighelms Halm zur Geistmark, Seiner Hochgeboren Voltan von Sturmfels m.H., Vogt zu Herzoglich Dohlenfelde und Seiner Wohlgeboren Onjaro Edler von Fuchshag brach sie auf in die Baronie Fuchshag. Nicht weit ihres eigenen Junkergutes traf die Gruppe ausgerechnet auf einen Greifen, einen Sendboten des Götterfürsten, vermutlich Jerafan, der eine Botschaft für sie bereithielt. Dessen Botschaft führte sie nach Altprein, in dessen Nähe sie ein uraltes, verlorenes Heiligtum entdeckten, welches Praios und Phex gleichzeitig geweiht war. Dort sahen sie in den Sternen eine schlimme Zukunft für das Herzogtum voraus. Mit dieser Nachricht, diesen Eindrücken, kehrte Ivetta nach Elenvina zurück und beriet sich mit Seiner Eminenz Pagol Greifax und Seiner Exzellenz Godefroy von Ibenburg-Luring sowie den Vertretern der elenviner Phex-Kirche.

Während nun also ab Rondra 1037 BF das Reich mit den Vorbereitungen für einen Kriegszug begann, unternahm die Hochgeweihte eigene Vorhaben: Sie richtete das Haus der Segensreichen Mutter für zahlreiche Verletzte ein, ließ ein weiteres Lazarett im Haupthaus errichten und die Vorratskeller erweitern. Kräuter wurden gesammelt, getrocknet und zu Heilmitteln verarbeitet und sämtliches Personal des Tempels, alle Geweihten, Akoluthen und Laien noch einmal intensiv in der Heilung von Wunden und Krankheiten geschult.

Im Firun 1037 BF reiste sie im Gefolge Graf Frankwarts in das Königreich Kosch, um der Einweihung der Kaiserpfalz Pervalia beizuwohnen. Dort erhielt Ihre Hoheit Herzogin Grimmberta vom Großen Fluss und vom Berg aus unbekannter Hand den Kopf ihres Gatten übersandt! Tot war der Herzog der Nordmarken! Doch es sollte noch schlimmer kommen: Seine Exzellenz Arrius von Wulfen, der Hochgeweihte des Praios am Kaiserhof, sprach von namenlosen Machenschaften – und Ivetta spürte sie, die Aura des Namenlosen! Sie lag auf der Krone des Herzogtums! Gemeinsam mit Baron Angrond von Sturmfels zu Dohlenfelde, Baronin Derya von Sturmfels zu Tommelsbeuge, Baronin Grisella Greifax von Aschenfeld und Voltan von Sturmfels m.H. spürten sie diesen Einflüssen nach und fanden heraus, dass über Generationen hinweg seit dem ersten Herzog der Nordmarken, der Namenlose seine Finger auf die Krone gelegt hatte. Sie konnten den Bann von der Krone nehmen, indem sie dank der Hilfe Peraines und Praios‘ eine Visionsqueste unternahmen, doch beschlossen sie, dass die Krönung mit dieser einst verfluchten Krone eine zu große Gefahr für den jungen Prinzen Hagrobald sein würde. Sie verschlossen die Leowartskrone und ließen den Erbprinzen mit der Krone der ersten Herzogenwahrerin krönen. Ivetta segnete Herzog Hagrobald im Namen Peraines, während ihr Neffe Ademar Daradoran von Leihenhof als Träger der Krone fungierte. Erneut standen nun Mitglieder des Hauses Leihenhof im Licht der Macht.

Sie nahm sich ab dem Tsa-Mond 1037 BF auch ihres Neffen an: Nach Ratschluss mit Seiner Exzellenz Godefroy von Ibenburg-Luring sollte Ademar von Leihenhof, Luminifer und Erzpriester der Praioskirche, eine heilkundige Ausbildung im Heiligtum der Peraine erhalten. Tatsächlich jedoch empfing der junge Praiosgeweihte mehr und mehr Visionen, die an Intensität zunahmen seit der Krönung, und seine Tante und die Perainegeweihten sollten ihm Ruhe verschaffen.

Im Tsa 1038 BF reiste sie mit nur kleinem Gefolge aufgrund einer Vision und einer göttlichen Verständigung des Dieners des Lebens aus dem Herzogtum Nordmarken in die jüngst befreite östliche Rabenmark. Dort wurde gerade ein kleines Kloster des Drei-Schwestern-Ordens wieder aufgebaut. Zu diesem Behufe wollte Ivetta an der Weihezeremonie teilnehmen. Sie wusste nicht, in welche gefährliche Geschichte sie hineingeraten würde – war es doch der Seelensammler, der neungehörte Nirraven, der versuchte sich des Dieners des Lebens, Leatmon Phraisop, zu bemächtigen . Ivetta konnte Seine Erhabenheit vor großen Gefahren bewahren, erlebte mit, wie Seine Erhabenheit den Splitter der TGT vernichtete und weihte gemeinsam mit ihm letztlich das Kloster als Zeichen der Hoffnung in diesen Grenzlanden. Als Freundin des Dieners des Lebens kehrte sie in ihre Heimat zurück. Doch wusste sie aus den dunklen Visionen, die sie empfing, dass zwar die Kirche der gütigen Mutter der Natur stark war, die Boronkirche jedoch von zahlreichen Konkurrenten bedroht wurde.

Ivetta selbst entschloss sich, der abgelegenen Mark Windhag mehr ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Böse Zungen behaupteten, es verlangte ihr nach dem Titel einer Pflegerin des Landes, einer Eminenz der Peraine-Kirche. Doch sprach aus ihr mütterliche Zuneigung zu einem scheinbaren Stiefkind der Nordmarken und des Reiches. Doch bevor sie sich dieser Aufgabe, das zarte, gebeutelte Pflänzchen Windhag zu hegen, widmen konnte, drohte erneute Gefahr aus dem Osten: Helme Haffax rief 1039 BF zur Schlacht und die vereinten Heere des Reiches wollten dem Erzfeind des Greifenthrones entgegen ziehen. Ivetta, die selbst mehrfach in den verheerten Landen den armen Seelen im Dienste ihrer Kirche geholfen hatte und auch bei der Befreiung Mendenas und Ilsurs tatkräftig geholfen hatte, erklärte sich nach einer Vision Peraines bereit, erneut in die Schlacht zu ziehen.

Im Travia 1039 BF war sie auf dem Weg zu ihrer Freundin Iralda von Bodrin im Kosch, als sie von einem Ausbruch der Zorgan-Pocken in der Stadt Angbar während der Tsatagsfeierlichkeiten des koscher Fürsten hörte! Es schien wie ein Wink der Göttin zu sein, dass sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in Angbar weilte. So konnten einige koscher und nordmärker Adlige sie aufsuchen und um Hilfe bitten. Es stellte sich als ein noch größeres Zeichen der Göttin Peraine heraus, dass Ivetta wenige Monde zuvor in einer Visionssuche die Liturgie Segen der Heiligen Theria erlernt hatte und so den Honinger Tiegel rufen und mit dessen Honig die Namenlose Sieche beenden konnte.

7. Nach dem Ende Haffax' (ab 1040 BF)

Nachdem der Frieden im Reich wieder hergestellt war, harrten andere Aufgaben der Perainegeweihten. Der Krieg hatte seine Opfer gefordert. Doch auch Leben geschenkt: im Rondra und Efferd 1040 BF begleitete sie die Herzogengemahlin Concabella von Ehrenstein-Streitzig in den Monden Ihrer Schwangerschaft und war die Hebamme und Geburtshelferin des Erbprinzen der Nordmarken Godehard Jast vom Großen Fluß. Sie spendete ihm den Geburtssegen am Tag seiner Geburt, dem 24. Efferd 1040 BF.

Die Zahl der Opfer des Krieges war indes groß: Nicht nur in ihrer eigenen Familie waren Verwandte gefallen, auch Freunde und einstmalige Gefährten hatten ihr Leben für das Reich gelassen. So war Ivetta am 30. Boron 1040 BF zur Trauerfeier anlässlich des heldenhaften Todes von Hagunald von Fischwachttal und Garobald von Fischwachttal geladen worden. Gemeinsam mit Seiner Hochgeboren Lucrann von Rabenstein - dem sie schon aufgrund früherer Erlebnisse zu einer denkwürdigen Begleiterin wurde - und der neuen Baronin Thalissa di Triavus zu Rickenhausen konnten sie den tatsächlichen Hergang des Todes Seiner Wohlgeboren Garobald ermitteln und dem Bruder Baron GeriboldVonFischwachttal zu Tommelsbeuge den Leichnam seines Bruders präsentieren. Seine Hochgeboren bat die Hochgeweihte auch darum, ein vor Generationen verlassenes Kloster wieder aufleben zu lassen. So bereitete Ivetta im Tsa 1040 BF gemeinsam mit einigen ihrer Geweihten und Akoluthen, darunter Gundeland Ciconian von und zu Hornisberg eine Pilgerfahrt in die Wüstung Weitenfeld in der Baronie Tommelsbeuge vor, um das Kloster wieder herzurichten.

Es wirkte merkwürdig, als der Ordentliche Inquisitonsrat Hilberian von Föhrenstieg sie Mitte Hesinde 1040 BF auf ihrem Gut aufsuchte. Gemeinsam begannen sie eine Reise, die sie nach Weiden, in die Schwarze Sichel, an die Akademien Rommilys, Gareth und Punin. Sogar in die Stadt des Lichts wurden sie, auch Ivetta als Magierin, vorgelassen. Im Peraine 1040 BF kehrten sie in die Nordmarken zurück, um ihre Forschungsergebnisse in der Wehrhalle zu präsentieren. Gerade noch erreichten sie in Albenhus das Herzogliche Flussschiff 'Concabella', welches gerade zu seiner Jungfernfahrt nach Havena aufbrechen wollte (NKK 2017). Der Praiosgeweihte wurde auf der Fahrt ermordet, die Reisegesellschaft um Herzogin Concabella von Ehrenstein-Streitzig wurde Opfer einiger Vampire. Ivetta wurde von einem der Vampire in den Großen Fluss geworfen, wurde aber von der Alveraniarin Liaiella gerettet. Sie gab ihr Gedächtnis gegen Liaiellas Stimme, da die Gesandte Borons endlich einmal Leben spüren wollte. Eine Gruppe um Ira von Plötzbogen, Frederun Lechmin von Weitenfeld, Reto von Tannwirk und dem Hohen Bruder Vieskar von Sturmfels-Maurenbrecher schlichtete den Streit zwischen dem Flussvater und Liaiella und brachten so Ivettas Erinnerungen zurück. Sie konnte mittels der Liturgie Heilige Salbung der Peraine die Opfer der Vampire retten und heilen. Glücklicherweise war Ihre Hoheit nicht betroffen - sondern tatsächlich von Tsa gesegnet. Ihre Hoheit bat Ivetta auch darum, ihre Hebamme zu werden, so wie sie es auch bei dem Erbprinzen Godehard Jast vom Großen Fluß war.

Direkt nach der Rückkehr nach Elenvina ging Ivetta mit dem Geweihten der Travia Vieskar von Sturmfels-Maurenbrecher, dem Geweihten der Rahja Rahjan Bader und dem Geweihten der Tsa Tsawin ein gemeinsames Projekt an, um das Kloster Storgengarten zu einem Ort der Heilung an Körper und Geist und einem Heim für Waisenkinder auszubauen. Dieses Anliegen erfuhr sogar die Unterstützung Ihrer Hoheit Concabella, die sich höchstpersönlich dafür einsetzte.


Es war im Efferd 1041 BF, als Ivetta dunklen Umtrieben in den östlichen Ausläufern der Ingrakuppen auf die Schliche kam. Ihr einstige Feindin Belzoradane, eine Absolventin der Akademie Norburg, die sich jedoch der dunklen Seite und der Erzdämonin Mishkara angedient hatte, hatte den damaligen Sturz in einer Höhle als Nachtmahr überstanden und im Lauf der Jahre war es ihr gelungen, wieder körperliche Gestalt anzunehmen. Nun sann sie auf Rache und war wieder in die Nordmarken zurückgekehrt. Sie lockte Ivetta, Hartuwal Cassius von und zu Hornisberg, Ivettas Freunde Jannah Siebenwald (eine studierte Alchemistin aus Norburg und Akoluthin der Peraine-Kirche) und den horasischen Adligen Fiodor da Montavaldo (Doctor der Rechtskunde und heimlicher Phexgeweihter) in die Ingrakuppen. Ivetta und Fiodor konnten gemeinsam die Beschwörung eines Tuur-Amash verhindern und Belzoradane erneut gefangen setzen. Die Paktiererin wurde von der Inquisition unter Seiner Exzellenz Irion Praiophan von Föhrenstieg gerichtet und dem Feuertod überantwortet.

Am 15. Travia 1041 BF nahm Ivetta als Hochgeweihte der Peraine und als Junkerin von Storchengarten am Hoftag des Herzogs der Nordmarken teil (Nordmarken-Kosch-Kon 2018). Sie sollte der Prinzesssin Ilara Meingard vom Großen Fluss den Geburtssegen spenden. Während des Rates bat sie Seine Hoheit um die Gunst, zu gegebener Zeit die herzoglichen Prinzen für einige Wochen in das Kloster Storchengarten zu geben, damit sie auch das Handwerk des Friedens, Verwaltung, Hauswirtschaft, aber auch Kräuterkunde und Ackerbau lernen könnten, um auch die einfache Bevölkerung verstehen zu können. Seine Hoheit versprach, darüber nachzudenken. Während der Geburtssegenszeremonie kam es jedoch zu einer Panik, als die Prinzessin nach dem Kuss Baronin Fedoras von Firnholz zu Stein erstarrte. Ivetta versuchte die Herzogengemahlin Conchabella und die Baronin Fedora zu beruhigen. Der Herzog entsandte Einsatztruppen, Ivetta wurde von Conchabella gebeten, nach ihrem Vater, Graf Brandil von Ehrenstein-Streitzig zu Ragath, zu suchen. Dieser war vom Roten Jast entführt und auf die Perleninsel vor de Opferschlucht verbracht worden. Zusammen mit den Almadanern Baron Danilo Caerdonati von Cres, Baronin Richeza von Scheffelstein zu Schrotenstein und Junkerin Verema Artigas und dem nordmärker Baron Irian von Tandosch und seiner Tochter Alanna von Tandosch befreiten sie den Grafen, vernichteten die immer noch auf der Insel weilende Vampirin Melinde von Neidenstein und fanden heraus, dass es nicht der Rote Jast war, der Seine Hochwohlgeboren entführte. Nach ihrer Rückkehr am 19. Travia erfuhr sie, dass en Druide für die Versteinerung des Kindes verantwortlich war und Kobolde es entführt hatten. Sie redete auf die anwesenden Tsageweihten ein und bekam Prinzessin Ilara wieder zurück, sodass sie sie zu ihren Eltern bringen konnte. Doch auf ihr lag ein Makel, der erst durch ein Einhorn geheilt werden konnte. Dann endlich konnte der Geburtssegen durch die Tsageweihten gesprochen werden.

Ende Travia 1041 BF lud seine Erhabenheit, der diesjährige Geliebte der Göttin, Ivetta zum Weinfest nach Madasee in Almada ein. Gerüchte besagen, seine Erhabenheit ersuchte den Rat Ihrer Hochwürden für einen offenkundig geplanten Rahjatempel in Elenvina. Tatsächlich wurde Ivetta in eine abenteuerliche Geschichte um einen aus dem Sternbild des Raben bei Omlad herabgefallenen Stern verwickelt, an dem nicht nur die Puniner Boron-Kirche, sondern auch die Al'Anfaner Kirche und sogar die mystische Nahema ein reges Interesse zeigten. Ivetta, das rabensteiner Baronspaar, der bekannte grangorer Händelr Rafacari und der Rondrageweihte Rondradin von Perainefurten begleiteten Ihre Kaiserliche Hoheit Yppolita von Gareth, um das Interesse ihrer einstigen Meisterin abzuwehren und deckten ein uraltes Geheimnis auf. Sie konnten im Zuge dieser Ereignisse den Stein bergen und ihn der Puniner Boron-Kirche überstellen. Ivetta wurde daraufhin Zeugin der Ordination Lucranns von Rabensteins zu einem Geweihten Borons. Ivetta wurde daraufhin Zeugin der Ordination Lucranns von Rabensteins zu einem Geweihten Borons.

Diese Geschichte setzte sich sogar fort, als Ivetta Anfang Boron 1041 BF gemeinsam mit Lucrann von Rabenstein, Grisella Greifax von Gratenfels und Welfert von Mersingen ä. H. versuchte, der Ursache für die Verwüstung eines abgelegenen Borontempels in Transbosquirien nachzuspüren. Wieder einmal begegnete sie Nirraven, dem dritten Raben, und stieß wieder auf die Legende, nach der er der tief gefallene Bruder Golgaris und Bishdariels war.

Nach einem Aufenthalt im Königreich Almada bei ihrer Freundin Tulameth saba Malkillah kehrte sie erst Mitte Firun 1041 BF über den Südkosch und Albenhus in die Nordmarken zurück. Diverse Aufgaben hielten sie noch auf. In der Baronie Hlûthars Wacht traf sie sich noch mit Vieskar von Sturmfels-Maurenbrecher, um über das dortige Kloster der Vier göttlichen Schwestern zu sprechen. Ende Firun 141 BF erreichte sie nach langer Reise endlich wieder die Burg Storchengarten und wurde herzlich Willkommen geheißen. Sie hatte ihren Freund Rahjan Bader zu sich gebeten, um auch mit ihm über das gemeinsame Projekt der Gemeinschaft der vier göttlichen Schwestern zu sprechen. Ende Tsa 1041 BF beehrte sie ein besonderer Besucher, ein Bote Seiner Erhabenheit Leatmon Phraisops, des Dieners des Lebens, der eine wichtige Botschaft für seine Freundin und Ratgeberin und Schülerin hatte.

Im Peraine 1041 BF, genauer am 12. Peraine 1041 BF weilte sie als Gast, Freundin und Priesterin in der Baronie Eisenstein anlässlich der Hochzeit ihrer Freundin und ihres Mündels Ira von Plötzbogen. Direkt nach den Feierlichkeiten reiste die gildenmagisch ausgebildete Perainegeweihte im Peraine 1041 BF mit Gepäck, Hartuwal Cassius von und zu Hornisberg, PerainianeWinrich und GundelinRunkler nach Rommilys, um am 19.Peraine 1041 BF, also eine Woche später, an den Hochzeitsfeierlichkeiten nach dem Vertrag von Mantrash'Mor teilzunehmen (Allaventurischer Konvent 2018). Es heißt, um Rommilys rechtzeitig zu erreichen, beschwor sie mehrere Dschinne der Luft, die sie und ihr engstes Gefolge auf den Stürmen dorthin trugen. Andere Gerüchte behaupten, Ivetta hätte Circe ter Greven darum gebeten, sie durch den Limbus nach Rommilys zu bringen. Dort kam sie als offizielle Gesandte des Dieners des Lebens im Perainetempel unter. Als solche nahm sie an den Hochzeitsfeierlichkeiten zwischen Hardo Berlînghan, dem Erben des Herzogtums Methumis, und Ayla von Rabenmund, der Schwester der Markgräfin Swantje von Rabenmund, teil. Doch eine Botschaft Travias stellte die Hochzeit vor eine harte Prüfung, genauer, vor zwölf Prüfungen. Gemeinsam mit Adligen und Geweihten, insbesondere einer Phexgeweihten, ging Ivetta den Prüfungen nach und half dem Prinzen in einer prekären Situation (Hinweis: Allaventurischer Konvent 2018, siehe Meisterinformation 11). Daneben musste sie sich noch dem Schwarzschelm Torxes von Freigeist stellen, der in ihrer Gestalt Theriak anbot, und den Schutz des Hohen Paares vor dessen Machenschaften organisieren. Ohne die Hilfe ihrer Freunde wäre dies nicht möglich gewesen.

Im Ingerimm 1041 BF reiste sie erneut - es schien, als habe weniger Peraines Bodenständigkeit als vielmehr Aves' Reiselust von ihr Besitz ergriffen. Sie gelangte nach Stadt Albenhus, wo sie auf Baron Lucrann von Rabenstein, dessen Gattin Shanija von Rabenstein, den jungen Rondrageweihten Rondradin von Perainefurten und die Baronin Thalisa von Rickenhausen traf. Ivetta besuchte das Kloster der Anconiten, traf Egtor von Vinsalt und Hane von Ibenburg-Luring - und sie wurde in eine Kabale um Kultisten des Namenlosen mitten in der Stadt verwickelt. Nur knapp konnte die mittlerweile gut zusammenarbeitende Gruppe den Zirkel aus 15 Stadtbewohnern zerschlagen. Während der Ermittlungen geriet Ivetta mit der Stadtvikarin GalburgaVonHardenfels und noch mehr mit Baron Boromil von Kaldenberg zum Kaldenberg aneinander, die beide ihren Rang als Hochgeweihte der Peraine nicht nur ignorierten, sondern gar verachteten! Mit einem mulmigen Gefühl verließ Ivetta Albenhus und kehrte zurück auf das Gut Storchengarten, um einige Depeschen mit dem Herzog und der Herzogin auszutauschen.

Von Albenhus aus reiste sie mit ihrem jüngst eingetroffenen Neffen Roklan Boromar von Leihenhof zum Galebquell und dessen Gemahlin Jileia von Leihenhof weiter nach Hlûtharswacht, um an der Traviabundszeremonie des Barons Jost Verian von Sturmfels-Maurenbrecher mit Baronesse Odelia von Keyserring am 1. Rahja 1041 BF teilzunehmen.

Ende Rondra 1042 BF führten sie düstere Vision über den Kampf zwischen einem Raben, einer Krähe und einem Geier zu ihrem Vertrauten Lucrann von Rabenstein in die Baronie Rabenstein.

Ab dem 29. Peraine 1042 BF nahm sie als Junkerin von Storchengarten und Hochgeweihte des Storchengartens an der erneuten Jungfernfahrt des Herzoglichen Flussseeglers, der 'Concabella', von Albenhus flussaufwärts teil (NKK 2019).

Verwandschaft:

aus dem Haus Leihenhof

aus der Familie Rothammer und dem Haus Firnholz

weitere aus anderen Häusern

Herausragende Ahnen: Relfon von Leihenhof

Verbündete:

Feinde: wenig wirkliche Feinde, auch wenn sie manchmal unbequem sein kann

Vorgänger Junkerin von Storchengarten Nachfolger
neu entstanden 1034 BF amtierend

Vorgänger Hüterin der Saat des Hauses der Segensreichen Mutter Nachfolger
neu entstanden Rahja 1036 BF amtierend

Vorgänger Äbtissin des Therbûniten-Klosters am Storchengarten Nachfolger
neu entstanden Rahja 1036 BF amtierend

Vorgänger Hüterin der Saat des Hauses von Weiher und Sichel zu Grasbühl Nachfolger
neu entstanden Peraine 1032 BF bis Rahja 1036 BF Hochwürden Halwart Rübensieb

Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme: Eine freundliche Geweihte, die nicht auf ihrem Standesdünkel beharrt!

Zitate: 'Aber nicht jetzt, Euer Exzellenz!'(zu Iseweine von Weiseprein, als diese sie aufforderte, etwas zur Vier-Schwestern-Gemeinschaft vorzutragen, sie sich aber gerade um den vermutlich erkrankten Lares von Mersingen kümmern wollte.

'Stirb, du namenlose Schlampe!' zu Calderine von Hardenfels, sich mit einem geweihten Apfelholzpflock auf diese stürzend.

Stärken: Zuversicht und Vertrauen auf Peraine, Festigkeit im Glauben, Hilfsbereitschaft

Schwächen: Sie neigt eher dazu, Etikette und Diplomatie über den Haufen zu werfen, wenn es Not und Tatkraft erfordern - und auch Barone und Grafen Pferdemist schippen zu lassen.

Herausragende Eigenschaften: KL 16, IN 17, CH 16, KO 16, Altersresistenz, Astrale Regeneration 1, Gutes Gedächtnis, Prophezeien (Gabe) Resistenz gegen Krankheiten, Medium, Neugier 8, Prinzipientreue (Schutz des Lebens und Hilfe für Krankheit, Vermeidung von Krieg und Förderung des Friedens), Raumangst 6,Schlafstörungen (unregelmäßige Albträume), Unfähigkeit (Merkmale: Schaden und Dämonisch), Wahrer Name

Herausragende Talente: profane Talente: Selbstbeherrschung 14 , Sinnesschärfe 10, Menschenkenntnis 11, Überzeugen 9, Anatomie (Menschen) 15 (17), Götter und Kulte (Peraine) 17 (19), Magiekunde (Elementarismus, Feenmagie) 14 (16) Pflanzenkunde 15, Ackerbau 12, Alchimie (Spagyrik) 10, Heilkunde Gift (Einnahmegifte) 14 (16), Heilkunde Krankheiten (mittelaventurische Krankheiten, Tierheilkunde) 16 (18), Heilkunde Wunden (Brüche/ Quetschungen, Schnitte) 17 (19), Viehzucht (Rinder) 12 (14), Prophezeien 7;

geweihte Fertigkeiten: Aura der Heiligkeit, verschiedene allgemeine und spezielle Liturgien des Perainekultes bis Grad VI, darunter Anrufung der Erdkraft, Heilige Salbung der Peraine (auch in einer alten, kürzeren Variante), Reiches Land, Seelenprüfung (auch die Auraprüfung und die Große Seelenprüfung), Segen der Heiligen Ancilla/ Noiona, Segen der Heiligen Theria, Segensreiches Wasser, Tiergestalt, Wundsegen;

magische Fähigkeiten und Kenntnisse: Gildenmagische Repräsentation, Merkmalskenntnisse: Heilung, Form, Humus, in diesen brillant, durchschnittlich in den Merkmalen (ohne Merkmalskenntnisse) Hellsicht und Antimagie, unerfahren im Merkmal: Eigenschaften, spezielle Zauber: Adlerschwinge (Weißstorch) 16, Adlerschwinge (Amsel) 15, Adlerschwinge (Wildkatze) 15, Adlerschwinge (Rothirschkuh) 10, Balsam Salabunde 19, Beherrschung brechen 6, Blick in die Gedanken 14, Eigenschaft wiederherstellen 12, Einfluss bannen 12, Elementarer Diener 10, Klarum Purum 15, Meister der Elemente 5, Pestilenz erspüren (hex) 10, Ruhe Körper 15, Sensibar 8, Tiere besprechen (hex) 8, Tiergedanken 8, Wand aus Dornen 8, Wettermeisterschaft 9

Meisterinformationen

  1. Litt vor einigen Jahren am Fluch der Lykanthropie, der sie in eine blutrünstige Werziege verwandelte. Wurde von diesem durch Peraines Segen und die Tatkraft einiger hilfsbereiter Recken, darunter Ynbaht Sanyarin von Lichtenberg befreit.
  2. Traf während ihrer Mission in Mendena im Sommer 1029 BF im Auftrag des Therbûniten-Ordens auf einen krakonischen Bar'iana-Priester, den sie aus Mitgefühl heilte. Beide erkannten, dass ihre Göttin dieselbe war und Ivetta weihte Bar'iagnuul zu einem Priester der Peraine - und die Göttin nahm ihn als Geweihten gar an!
  3. Ivetta besitzt einen Wahren Namen, der mehr ein Wort, eine Äußerung der Macht ist, denn ein wirkliches Wort. Es kennen nur wenige diesen Namen.
  4. Ahnt als eine der wenigen etwas von der Existenz Wiltruds von Hardenfels.
  5. Sie weiß als eine von ganz wenigen Geweihten der Zwölfe, dass es noch andere karmal spendende Gottheiten gibt: So hatte sie Erfahrungen mit Liturgien des Tairach und noch wirkenden Kultstätten des Shinxir, der Marbo und sogar der Satuaria! Sie schweigt über dieses Wissen, doch gibt es ihr Rätsel über Rätsel auf.
  6. Sie weiß aus eindringlichen Visionen Peraines auch um einen uralten Streit der Totengötter Boron, Marbo, Tairach, Bishdariel, Golgari und der Dämonen Thargunitoth und Nirraven um die Herrschaft über das Totenreich. Sie hörte in diesem Zusammenhang auch von der Legende oder dem Mythos, dass Bishdariel, Golgari und Nirraven als rabengestaltige Entitäten Brüder gewesen seien sollen und Nirraven den Niederhöllen anheim fiel.
  7. Eine seit einem Jahrtausend versteinerte und nun wiedererweckte Priesterin Maha Bors (Marbos?) wird derzeit (belegt mit einem Siegel Borons) im Noioniten-Kloster Triveth behandelt. Ivetta beruhigte sie mit einem Harmoniesegen und stellte sie unter den Schutz der Großen Mutter Peraine. Sie besucht sie regelmäßig und erkundigt sich nach ihrem Befinden.
  8. Sie weiß ebenfalls, dass Seine Erhabenheit Leatmon Phraisop, der Diener des Lebens, ein Träger eines Dritten Auges ist und mit dessen Macht den Splitter der Thargunitoth vernichtet hat. Sie hat ebenfalls gehört, dass der Horas über große, magische Macht gebietet, mit dem er einen Dämonensplitter vernichtet haben soll.
  9. Sie trägt eine wie ein Diamant glitzernde Feder eines Storches mit sich, die eine Gabe Peraines darstellen soll und sie vor Krankheiten schützt - seit Jahren ist Ihre Hochwürden tatsächlich nicht einmal mehr an einer Erkältung erkrankt.
  10. Gemeinsam mit ihren Gefährten deckte sie einen Zirkel von Namenlosenkultisten in Albenhus auf. Gerüchteweise soll sogar die Gräfin Calderine von Albenhus Anführerin und Vampirin des Zirkels sein, so ein gefangenes und verhörtes Mitglied. (abgeschwächte Briefspielversion, tatsächlich entlarvte sie gemeinsam mit Lucrann von Rabenstein, Shanija vn Rabentein, Thalisa von Rickenhausen und Rondradin von Perainefurten im Ingerimm 1041 BF die Gräfin Calderine von Hardenfels als Anhängerin des Namenlosen, doch Beweise fand sie keine. Auch entdeckte sie, dass Yolande von Mersingen ä.H. noch lebte bzw. existierte.)
  11. Hardo Berlînghan war an der horasischen Krankheit erkrankt, die in Aventurien als unheilbar gilt. Nachdem er Einsicht zeigte und Verantwortung übernahm, bat Ivetta Peraine um ihre Gnade und den Honinger Tiegel, mit dessen heiligem Honig sie die Krankheit heilen konnte. So war der Prinz bereit für den Traviabund und der Frieden zwischen den Reichen konnte gesichert werden. Ein Eidsegen durch eine Phexgeweihte verpflichtet sie jedoch darüber zu schweigen.

Offizielle Quellen

Nachrichten:

NN 23, 25, 29, 31, 32, 34 (übernimmt Leitung von Storchengarten), 35, 36, 37, 38, GS02,

Geschichten:

Unter dem Segen der Störchin: Ivetta begibt sich mit Valeria von Galebfurten und Ronan von Lichtenberg auf eine Pilgerreise nach Gôrmel im Fürstentum Kosch, welche aber anders verläuft als geplant.

Schreinweihe in Knapptreuen: In Knapptreuen in der Baronie Galebquell soll ein Schrein zu Ehren der Göttin Rondra geweiht werden. Ivetta übernahm während dieser Zeit die Pflege der im Norden Galebquells liegenden Zwölfgötterschreine.

Im Weinberg steht der Rote Hahn: Es brennt auf den Hügeln in der Baronie Fuchsgau und die Felder sind zerstört. Kann Ivetta mit Peraines Hilfe das Land retten?

Der Feldzug gegen Haffax (1039/40) : Alle Grafen, Barone und Ritter der Nordmarken ziehen gegen die Schergen des Reichserzfeindes - Ivetta und ihre Geweihten und Akoluthen ziehen als Heiler mit.

In den Hallen zwischen Leben und Tod: Im Boron 1041 BF folgt Lucrann von Rabenstein dem Ruf des Raben - und gerät in einen Zwist der Überzeugungen mit Ivetta von Leihenhof.

Langsam wachsende Saat: Von 1030 BF bis 1037 BF gärt es zwischen Ivetta und dem Anconitenabt Egtor von Vinsalt und es wurmt die Hochgeweihte, dass der Fürstensohn sich herausnimmt, die Geweihten Peraines herablassend zu behandeln. Geht ihr Plan, geht ihre Saat auf?

Kategorie: Person, Mensch, Lebt, Hochadel, Junker, Magisch, Magier, Geweiht, Peraine-Geweiht, Therbûnit

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jpgjpg IvettabyTokala.jpg manage 231.1 K 25 Apr 2019 - 15:56 GalebQuell Ivetta von Leihenhof, (c) Nils Mehl, Künstler: Katharina Niko - Tokala (https://tokalasart.tumblr.com/)
jpgjpg ivettaklein.jpg manage 39.3 K 04 Jul 2010 - 19:06 GalebQuell Ivetta von Leihenhof
jpgjpg wappenleihenhof.jpg manage 13.0 K 10 Apr 2011 - 14:54 GalebQuell Wappen des Hauses Leihenhof
jpgjpg wappenstorchengarten.jpg manage 42.2 K 26 Apr 2019 - 05:26 GalebQuell Wappen des Junkergutes Storchengarten, (c) N. Mehl
jpgjpg wivetta1035BF.jpg manage 28.0 K 18 Feb 2013 - 18:21 GalebQuell Ivetta von Leihenhof 1035 BF, Künstler: N. Mehl
Topic revision: r121 - 10 Jul 2019 - 15:04:56 - GalebQuell
 

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