Hainen-an-der-Galebra
| Herrschaft | Phelinde Swanahild von Galebfurten für den Junker
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| Einwohner | 150 |
Garnison
| 3 Büttel
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| Tempel | Travia-Kapelle, Peraine-Schrein
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| Gaststätten | Herberge "Zum Klapperstorch" (Q4/P5/S18) |
Die Siedlung
Hainen liegt innerhalb des
Junkergutes Hainen an der Uferstraße von
Galebbogen nach Grasbühl. Reitet man von Galebbogen gen Efferd über diese Uferstraße, so erreicht man binnen eines halben Tages das kleine Dorf. Das erste was man erblickt ist der schlanke Turm der Travia-Kapelle, welcher sich errichtet aus roten Ziegeln über die schlichte doppelte Palisade erhebt. Zwischen den beiden Palisaden wurden Steine und Geröll aufgeschüttet, sodass sie durchaus wehrhaft und stabil ist. Diese Palisade wirkt frisch und wer sich genau erkundigt, erfährt, dass sie erst vor wenigen Monden auf Geheiß des neuen
Junkers Roklan errichtet worden war. Das Rahja-Tor jedoch steht den ganzen Tag über offen, nur des Nachts lässt der Junker es verschließen. Gleich hinter dem Rahjator findet man ein kleines Wachhaus der Gardisten, eine schlichte Steinhütte mit einer verschließbaren Waffenkammer und einer Zelle. Der Baron von
Galebquell stationierte hier drei barönliche Büttel, die nun unter dem Befehl des Junkers von Hainen stehen.
Das Dorf ist sehr weitläufig, jede Hütte und jedes Häuschen besitzt seinen eigenen Garten und die Gässchen sind breit. Hainen ist ein Streudorf, die Grundstücke gruppieren sich wie zufällig in die von der Palisade eingeschlossene Fläche. Größten Abstand von anderen Bauwerken hat die Schmiede der Schmiedin Oda Dreihieb. Die erstaunlich zierliche Oda ist auch gleichzeitig die Feuergrevin von Hainen, also die vom Baron bestallte Wächterin über Brandquellen und –herde. Ihre Hütte ist eines der wenigen Steingebäude, das Dach hängt tief und die Schmiede sowie das Schmiedefeuer sind streng gesichert.
Genau in der Mitte des Dorfes findet man nicht nur die Gastwirtschaft „Klapperstorch“, sondern auch den Travia-Schrein und die Händler. Im unteren Stockwerk findet man die Gaststube, in der der Wirt Halwart Dicken seine Gäste bewirtet. Hier gibt es vernünftiges Bier, einen stattlichen Braten, ein Eintopf kocht immer über dem Feuer – für jeden ist etwas hier zu haben. Im Obergeschoss bietet Dicken auch einige Zimmer an, wenn es müde Reisende gibt.
Zwei Doppelzimmer und ein Schlafsaal sind es jedoch nur, denn nur wenige Reisende führt es nach Hainen. Da die Reisenden es jedoch gastfreundlich haben sollen, steht direkt neben der Gastwirtschaft der Traviaschrein. Eigentlich nur ein kleines Steinbauwerk mit einer kleinen Bethalle in der eine Statue der Göttin steht, ist dieser Schrein etwas besonderes, da er in einem alten Wehrturm errichtet wurde. Hoch ragt der Turm auf und bietet nicht nur den Betenden einen hervorragenden Überblick über das Land bis hinein nach Gernebruch.
Der eifrige Krämer Herdak Menchel, der Böttcher Thure Wolfsprank und der Zimmermann Ulfried Tannholz arbeiten fleißig, mal mehr (Tannholz) mal weniger (Menchel) schweigend.
Sie sind im Dorf bekannt und auch beliebt, denn gerade der Böttcher verdient gutes Gold und lässt manch eine Runde im Klapperstorch kreisen. Tannholz ist auch ein guter Freund der Flößerin Dhuoda Hetfeld, einer ruhigen und besonnenen Dame mit breiten Schultern. Anstatt einer Brücke führt nur ihr Floß über die Galebra hinein nach Gernebruch und so schippert sie tagein tagaus von einem Ufer zum nächsten und wieder zurück. So wie es Efferd gewollt hat.
Daneben leben viele Bauern, Fischer, Hirten und Jäger in Hainen, denn es ist eher eine Ansammlung von Höfen denn wirklich eine Stadt. Doch es ist beschaulich und friedlich.
Das Efferdtor am anderen Ende der Ortschaft ist ebenfalls in aller Regel geöffnet, wird nur zur Nachtzeit geschlossen. Doch es führt direkt zum Gutshof des Junkers. Dieser Wehrhof liegt außerhalb Hainens, gehört doch aber zu dem Bild der Ortschaft dazu.
Der Wehrhof des Junkers
Keine richtige Burg leisten sich die Junker von Hainen, leben sie als Erben der Baronie Galebquell meist auf der Galebburg im Rahja. Doch der Wehrhof der Junker schützt gut gegen Räuberangriffe und vermag auch die Einwohner der Ortschaft aufzunehmen.
Direkt vor der Ortschaft in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen ist er und das erste was man von ihm erblickt ist die hohe Steinmauer. Umschlossen von diesem Bauwerk sind einmal das Haupthaus, dann die Stallungen, das Gesindehaus, die Scheuern und die kleine Garnison. Daneben befindet sich hier der kleine Peraineschrein, der häufig von reisenden Geweihten gepflegt wird. Hier steht eine Statue der Göttin, die ihre Hände auf einem kräftigen Widder ruhen lässt.
Nur selten lebt hier der Junker selbst, da ihn doch seine Pflichten als Baron von Galebquell und herzoglicher Ritter binden. Doch die Verwalterin Phelinda von Galebfurten und ihr Gemahl Kolomar von Kahnhalt wohnen und wirken hier an des Junkers statt.
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GalebQuell - 06 Jul 2010