Junkergut Wolfenzahn

Nor-III-16-J6 Junkergut Wolfenzahn
Wappen des Junkergutes Wolfenzahn, N. Mehl
Wappen
Karte des Lehens
Lage des Lehens
http://wiki.nordmarken.de/pub/Nordmarken/VorLagen/Nor-III-16_-_Baronie_Galebquell.png
Status: bespielt
Kontakt: GalebQuell

Viele Generationen seit Aussterben des alten Junkergeschlechtes derer von Wolfenzahn in den Magierkriegen verwaist, wurde die abgelegene Burg schließlich einem Spross des Kaiserhauses zu Lehen gegeben: Lechdan von Gareth, Bastardsohn Kaiser Bardos und selbst bereits Baron von Tälerort im Darpatischen, erhielt aus der Hand seines Vaters dieses Gut und den Titel des Junkers verliehen. Doch nur selten hielt er sich hier auf, sehr zur Freude der hiesigen Barone von Galebquell. Sein Statthalter Erdormir von Firunslicht war ein zurückhaltender Geselle, welcher seinen Unmut über die faktische Verbannung in die Wildnis an seinen Bauern ausließ. Erst vor wenigen Jahren bezog Baron Lechdan von Gareth auch selbst sein nordmärkisches Lehen. Im Gefolge befanden sich auch seine beiden Knappen Roklan von Leihenhof, der Enkel des galebqueller Barons, und Anglinde von Treublatt. Den Kaiserspross dürstete es jedoch nach mehr als nur Barons- und Junkerswürde. Er griff nach der Kaiserkrone. Und dies mit dunklen, magischen Mitteln. In den Kellern der verwunschenen Burg Wolfenzahn ließ er durch einige Hofmagier düstere Schattenwölfe beschwören, die das Umland terrorisierten. Es gelang ihm, die Raulskrone an sich zu bringen und mit zahlreichen Söldnern und zu ihm übergelaufenen Rittern zum Kriegszug gegen den Reichsregenten zu ziehen. Lechdan und seine Haufen wurden zerschlagen und Seine Hoheit Herzog Jast Gorsam von den Nordmarken schleifte die Burg bis auf die Grundmauern. Das Gut verwaiste, niemand - nicht einmal die Mannen des Barons von Galebquell - wagten sich hierher. Einzig Delkessir, der Höhlendrache, besetzte die Ruinen der Burg Wolfenzahn, um den Fluss seltsamer Artefakte aus den Tiefen der freigelegten Katakomben zu unterbinden.

Während der Einweihung der Reichskanzlei zu Elenvina brachte der junge Baron Roklan von Leihenhof zum Galebquell das Thema von Gut und Burg auf den Schreibertisch. Man sah sich nun zu einer Lösung gezwungen. Das Lehen war heimgefallen, kein Erbe war vorhanden und da Lechdan von Gareth ein Kind des Hauses von Gareth war, waren Gut und Titel wieder an die Krone gefallen. Roklan von Leihenhof debattierte mit den Kanzleibeamten in Elenvina, eine Lösung für sein Problem fand sich jedoch nicht. Er rief daraufhin sein engstes Gefolge und ritt der Kaiserin entgegen. Nicht sie war es, die schließlich eine Entscheidung traf, sondern Reichsgroßgeheimrat Rondrigan Paligan von Perricum und Prinz Storko von Gareth taten es an Ihrer statt. Man einigte sich auf einen Gefolgsmann Rondrigans, der als Reichsjunker Gut und Titel erhalten sollte.

Es war Ronan Rohaldor von Lichtenberg, ein Kanzleibeamter aus dem Umfeld des Geheimrats Rondrigan Paligan, und Bruder des galebqueller Junkers von Grasbühl. Der junge Gelehrte erhielt die Urkunde über Gut und Titel des Junkers von Wolfenzahn - und einige Sonderaufgaben dazu. Wenige Wochen später nahm er sein Gut auch tatsächlich in Besitz, nachdem er vor der Kaiserin selbst den Lehnseid geleistet hatte.

Monate vergingen und der Reichsjunker geriet ob seines Status als reichsunmittelbarer, aber dennoch niederadliger Herr eines kleinen Lehens in Zwist mit seinen Nachbarn, insbesondere mit dem Baron von Galebquell. Da Waffengänge drohten und ein harscher Winter eine Hungersnot brachte, berieten sich im Frühjahr 1038 BF der Reichsjunker und der Baron. Gemeinsam reisten sie nach Elenvina, wo derzeit der Reichsgroßgeheimrat weilte. Auf dessen Intervention hin wurde das Reichsjunkergut wieder in ein einfaches Junkergut umgewandelt und der Baronie Galebquell zugesprochen. Baron Roklan von Leihenhof erhob den seines Reichsjunkertitels verlustig gegangenen Ronan zum Junker von Wolfenzahn. Beide schlossen Frieden miteinander.

Zusammenfassung

  • Name: Junkergut Wolfenzahn
  • Lehensherr/in: Junker Ronan Rohaldor von Lichtenberg
  • Wappen: goldener nach rechts aufrecht gehender Wolf auf rotem Grund
  • Residenz: Burg Wolfenhang
  • wichtige Familien: Familie Lichtenberg
  • Einwohner: um 200
  • Zwerge: 0
  • Hauptort: Wehrhof Wolfenzahn
  • Siedlungen: Gobbenholz, Drakenduck
  • Burgen und Schlösser: Burgruine Wolfenzahn, Wehrhof Wolfenzahn
  • Untergeordnete Lehen:
  • Tempel: Schreine der Travia und des Ingerimm (Burg Wolfenhang), des Nandus und der Peraine (Wehrhof Wolfenzahn), Schreine der Peraine und der Ifirn (Gobbenholz), Schrein der Peraine (Drakenduck)
  • Landschaften: Vorland des Kosch und die Wälder Galebquells
  • Gewässer:
  • Besonderheiten: Das Land um die Ruine Wolfenzahn ist nur dünn besiedelt. Auf den wenigen größeren Lichtungen mitten im Wald und im Vorland der Koschberge haben sich einige Waldbauern zusammen gefunden. Auf seinem Grund befindet sich das das Tal der blutigen Stele

Direkt zu Füßen der Burgruine ließ der neue Junker seinen Wehrhof Wolfenzahn (32 Einwohner, Nandus-Kapelle im Turm, Peraineschrein im Dorf) errichten. Derzeit nur ein hölzerner Turm mit einer hölzernen, doppelten Palisade, gruppieren sich um diesen Turm noch einige Bauernkaten, die direkt dem Junker als Unfreie gehören. Diese dienen als Knechte im Turm und beackern die Felder des Junkers. Nicht weit vom Turm entfernt findet sich die Siedlung Gobbenholz (75 Einwohner, Schreine der Peraine und Ifirn) mitten im Wald. Hier trieb sich der Raubritter Kühnroban von Gorsingen herum, bis er von Delkessir vertrieben wurde. Der Höhlendrache sorgte jedoch auch dafür, dass die Bauern dem Ort entflohen. Erst nach der Hinrichtung des Raubritters und dem Pakt des Barons von Galebquell und Junkers von Wolfenzahn mit dem Drachen kehrten auch die für frei von Schuld befundenen Bauern wieder zurück.

Umstritten zwischen den Junkern von Wolfenzahn und den Edlen von Lovast ist der Weiler Drakenduck (23 Einwohner, Schrein der Peraine) am nördlichen Rand des Gutes. In der Nähe fügte der Edle von Lovast, Hlûthard von Kiefernfeld, dem Höhlendrachen eine schwere Wunde zu. Die Waldbauern lebten lange unter der Tyrannei des Drachen, weshalb sie sich immer noch - trotz des Paktes - vor ihm fürchten.

In den Bergen wurden ertragreiche Minen und Steinbrüche erschlossen, in denen nach Silber, Eisen, Kupfer, Kohle, Granit, Basalt, auch Koschbasalt geschürft beziehungsweise gebrochen wird. Diese Erträge liefern dem Junker ein gutes Einkommen.

Geschichte

Das Gut war von 1036 bis 1038 BF als direkt von der Kaiserin eingezogen und neu vergeben, reichsunmittelbar. Der Baron von Galebquell war nicht sein Lehnsherr, sondern lediglich sein Nachbar. Erst im Frühjahr wurde dieses Zustand als niederadlige kaiserliche Enklave rückgängig gemacht. Nun gehört Wolfenzahn wieder zur Baronie Galebquell.

Offizielle Quellen

Baronien der Landtgrafschaft Gratenfels  
Herzoglich ArranedBaronie NablafurtBaronie SchnakenseeBaronie AmbelmundBaronie TommelsbeugeBaronie VairningenBaronie FirnholzBaronie UrbeltorBaronie KranickReichsstadt GratenfelsGrafenmark GratenfelsBaronie RickenhausenBaronie WitzichenbergBaronie SchweinsfoldBaronie RiedenburgBaronie SchwertleiheBaronie GalebquellBaronie Orgils HeimBaronie BergGräflich PaggenauBaronie WolfssteinBaronie LudgenfelsBaronie MeilingenBaronie Trappenfurten Wappen Gratenfels

Kategorie: Junkergut

Topic revision: r19 - 06 Sep 2019 - 21:37:57 - VonRodenbrueck
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