Geschichte

Chronik

Stichpunkte aus der Kosch-Wiki als mögliche Grundlage für eine Geschichtsschreibung:

*444 v.BF bis 0 BF: Unter der Knute der Nordmarken - Während die Schwurleute nach ihrem eigenen Recht lebten, und die Angbarer und ihr Umland den Schutz der Angroschim genossen, galten die Götter und Sitten anderswo kaum etwas und der Kaiser noch weniger. Inmitten zurückgekehrter Wildnis suchten die wenigen verbliebenen Inseln der Besiedlung bisweilen Halt in düsteren Kulten oder fanden vermeintlichen Schutz unter grausamer Herrschaft von Orkenbrut oder Sklavenhändlern. Erst die 444 v. BF von Kaiser Jel erlassene Lex Imperia deuten die Gelehrten unserer Tagen wieder als ein Zeichen dafür, dass man versuchte praiosgefällige Ordnung wieder herzustellen. Die Bulle spricht erstmals von der Mark Kosch, und nennt damit das Land erstmals nach dem Gebirge bzw. dem alten Zwergennamen „Dumron Okosch“ - und nicht mehr nach ihrer Hauptstadt „Vadocia“. Weiter bezeichnet die Urkunde dieses Land als „pars regna Nordmarkae“ - als Teil des Königreiches Nordmarken, weswegen man im Kosch die unfreie und geknechtete Zeit der „Kusliker Kaiser“ noch immer als Teil der „Dunklen Zeiten“ betrachtet. Tatsächlich kehrten zwar die Marchio (übrigens zumeist Nordmärker - weswegen man diese Herrscher im Kosch heute als „Markherren“ übersetzt) nach Vadocia zurück und errichteten allmählich neue Verwaltungen und Strukturen, doch schienen sie vor allem die Steuereinnahmen zu kümmern, damit sie an ihren Höfen ein ausschweifendes Leben führen konnten - wie man es unter den Kusliker Kaisern auch am Horashof tat. In Wahrheit war’s wenig mehr als die Mark Vadocia, die der Reichsgewalt folgsam und zinspflichtig war. Weiterhin stand das Angbarer Land unter dem Schutz des Zwergenreiches und im Norden galten allein des Schwurbundes Gebote. So verspürten die Herrscher zu Elenvina und ihre Statthalter in Vadocia wenig Lust, sich auf einen Strauß mit den rauhbeinigen Wengenholmern einzulassen, und leisteten nur widerwillig Waffendienst, als der Kaiser 329 v. BF zum Heerzug gegen die aufständische Enklave rief. * Quelle: Die Dunklen Zeiten

* 815 BF: Herzog Guldewardt vom Großen Fluss, genannt der Eisenzähnige, war ein weithin bewunderter Haudegen. Mit seinem Nachbarn Ontho vom Eberstamm lag er in Fehde, bis er diesem in der Schlacht am Guldehang 815 BF unterlag und im ritterlichen Zweikampf den Tod fand. Seine Gemahlin Jarinde vom Großen Fluss gab sich dem siegreichen koscher Fürsten hin und gebar ein Bastardkind Feniya von Abagund. * Quellen: Guldewardt vom Großen Fluss, Jarinde vom Großen Fluss, Schlacht am Guldehang

*Kaiserlose Zeiten: ... Doch der Durst des Ferdoker "Kaisers" Porquid von Ferdok nach Ruhm schien gerade erst geweckt worden zu sein. Rasch wollte er das "Reich retten" und jene Lande, die ans Liebliche Feld fallen sollten unter seine Herrschaft zwingen. Doch die Schlacht am Quellpass (918 BF) ging an die überlegenen Nordmärkischen Truppen verloren. Porquid konnte seinen Rückzug am Quellpass nur durch die Geiselnahme Khoras von Albenhus, der Nichte der Albenhuser Gräfin, decken. Doch das erhoffte Lösegeld wurde ihm von der Gräfin verweigert - denn Khoras Mutter Rhondara von Albenhus galt als Bastardkind, wenngleich sie selbst behauptete die Tochter eines kaiserlichen Kronprinzen zu sein. Khora brach daraufhin mit ihrer Familie und schloss sich Porquid an, wurde gar dessen Geliebte - was auch seiner Gemahlin Niam nicht lange verborgen blieb.

Als Rhondara im Jahr 920 (ausgerechnet mit Unterstützung der Liebfelder) die Kaiserkrone beanspruchte und auf ihre Abstammung aus dem Haus der Eslamiden verwies, sah Porquid das als willkommene Gelegenheit seinen eigenen Anspruch auf die Kaiserkrone und das Albenhuser Land zu untermauern. Er inszinierte einen angeblichen Giftanschlag, den seine eifersüchtige Frau auf ihn hatte verüben wollen und ließ sie hinrichten. Dann nahm er Rhondaras Tochter und "Kronprinzessin", seine Geliebte Khora von Albenhus, zur Gattin.

Die Niederlagen auf Nordmärker Grund ließen derweil den Rückhalt unter dem koscher Adel weiter schwinden. Immer wieder standen Barone und Ritter gegen den selbsternannten Kaiser und Fürstenmörder auf. Doch zu spät - schon lange schlichen Willkür, Hunger und Tod über das Land. Machthungrige und goldgierige Handlanger Porquids warteten nur darauf, dass sie im Dienste Porquids eine alte Adelsfamilie auslöschen und ihre Ländereien übernehmen konnten - die sie dann zu ihrem Vorteil auspressten. Nur stille Unterwerfung oder beharrliche Tapferkeit bewahrte manch alter Familie ihr Lehen.

Nachdem der Zorn und das Misstrauen zwischen „Kaiserin“ Rhondara von Albenhus und ihrem Gegenkaiser (und Schwiegersohn) Porquid über Jahre geschwelt hatte, wollten sich beide 927 BF bei einem Treffen an der Zwergenpforte aussprechen. Zunächst tauschten sie freundliche Worte, dann Unflätigkeiten aus und forderten schließlich die Unterwerfung des jeweils anderen. Es begann eine Zeit mehrerer Scharmützel, die als Krieg am Großen Fluss in die Geschichte eingingen. Schließlich greift Rhondara mit einer großen Armee an, doch Porquid kann sie in einem letzten verzweifelten Kraftakt in der Schlacht an der Zwergenpforte abwehren. Danach ist seine Schatzkammer jedoch wie leergefegt und viele seiner Vasallen sind den Weg zu Boron angetreten... * Quellen: Porquid von Ferdok, Rhondara von Albenhus, Der falsche Fürst -- BioraTagan - 13 Jan 2010

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