Dunkle Zeiten

Die Dunklen Zeiten umfassen grob die Zeitspanne von 1000 v. BF - 0 BF.

Während der Dunklen Zeiten (564 v. BF (Tod Fran-Horas) - 162 v. BF (Inthronisation Brigon-Horas)) herrschte in den Nordmarken das Königsgeschlecht der Salbardinger, deren letzter Sproß König Halwart der Weise war, der seinen Thron durch Yarum Horas verlor.

Der Kaiser schloß daraufhin die Erblinie Halwarts für immer von der Herrschaft aus und ernannte dessen verkommenen Neffen Leowart (441 v.BF) zum Herzog.

Spätere Historiker betiteln den Praefecten Hlûtharus Septentrionalius – der Rondra-Heilige Hlûthar von den Nordmarken – als Grafen, andere sagen ihm nach, Sohn einer Königin der Nordmarken gewesen zu sein oder noch vor der Dämonenschlacht von den Göttern selbst zum König erhoben zu sein. Daraus resultiert die Lesart späterer Zeiten, die seine Nachfolger im Amt des Praefecten von Gratia Lapis als Könige bezeichnen.
Tatsächlich gebührte der Königstitel der Nordmarken stets dem Horas. Erst die Salbardinger stellten ab 471 v. BF ein eigenes Königsgeschlecht.

Aus der Kosch-Wiki:

*444 v.BF bis 0 BF: Unter der Knute der Nordmarken - Während die Schwurleute nach ihrem eigenen Recht lebten, und die Angbarer und ihr Umland den Schutz der Angroschim genossen, galten die Götter und Sitten anderswo kaum etwas und der Kaiser noch weniger. Inmitten zurückgekehrter Wildnis suchten die wenigen verbliebenen Inseln der Besiedlung bisweilen Halt in düsteren Kulten oder fanden vermeintlichen Schutz unter grausamer Herrschaft von Orkenbrut oder Sklavenhändlern. Erst die 444 v. BF von Kaiser Jel erlassene Lex Imperia deuten die Gelehrten unserer Tagen wieder als ein Zeichen dafür, dass man versuchte praiosgefällige Ordnung wieder herzustellen. Die Bulle spricht erstmals von der Mark Kosch, und nennt damit das Land erstmals nach dem Gebirge bzw. dem alten Zwergennamen „Dumron Okosch“ - und nicht mehr nach ihrer Hauptstadt „Vadocia“. Weiter bezeichnet die Urkunde dieses Land als „pars regna Nordmarkae“ - als Teil des Königreiches Nordmarken, weswegen man im Kosch die unfreie und geknechtete Zeit der „Kusliker Kaiser“ noch immer als Teil der „Dunklen Zeiten“ betrachtet. Tatsächlich kehrten zwar die Marchio (übrigens zumeist Nordmärker - weswegen man diese Herrscher im Kosch heute als „Markherren“ übersetzt) nach Vadocia zurück und errichteten allmählich neue Verwaltungen und Strukturen, doch schienen sie vor allem die Steuereinnahmen zu kümmern, damit sie an ihren Höfen ein ausschweifendes Leben führen konnten - wie man es unter den Kusliker Kaisern auch am Horashof tat. In Wahrheit war’s wenig mehr als die Mark Vadocia, die der Reichsgewalt folgsam und zinspflichtig war. Weiterhin stand das Angbarer Land unter dem Schutz des Zwergenreiches und im Norden galten allein des Schwurbundes Gebote. So verspürten die Herrscher zu Elenvina und ihre Statthalter in Vadocia wenig Lust, sich auf einen Strauß mit den rauhbeinigen Wengenholmern einzulassen, und leisteten nur widerwillig Waffendienst, als der Kaiser 329 v. BF zum Heerzug gegen die aufständische Enklave rief. * Quelle: Die Dunklen Zeiten

-- IseWeine - 01 Sep 2010

Topic revision: r2 - 09 Jan 2011 - 21:00:47 - IseWeine
 

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