Baronie Vairningen

NOR-III-06 Baronie Vairningen
Wappen Vairningen (c) S. Arenas
Wappen
Karte des Lehens
Baronie Vairningen
Lage des Lehens
Status: bespielt
Kontakt: Richtwald

Man sagt das der Norden der Landgrafschaft durch seine natürlichen Grenzen vor vielerlei Unbill geschützt ist, aber auch das die unzähligen Gefahren der wilden Wälder es nicht verlassen.

Zentral im praioswärtigen Teil von Nordgratenfels gelegen, bilden Tommel und Reichstraße III die südliche Grenze der Baronie Vairningen. Kaum hat man die Reichsstraße gen Norden verlassen, betritt man ihren Grund und Boden. Seine Bevölkerung allerdings findet sich auf der anderen Seite des Flusses. Zu erreichen ist diese bei Vairningen Stadt über eine solide steinerne Brücke oder mit einer etwas heruntergekommenen Fähre, gen Rahja bieten sich dann allerdings nur unsichere, durch Efferd-Schreine gekennzeichnete Furten. Erst im äußersten Osten, bei Effertingen, können Fuhrwerke wieder sicher durch den Tommel ins nahegelegene Keftenberg.

Die sonst so dichten, gefährlichen Wälder – welche die Region so prägen – sind in der Baronie noch nicht derart dominant. Entlang des Tommel, von den Kranichhügeln im Osten bis Vairningen Stadt im Westen und hinauf bis Neu-Foerttingen, profitiert man vom fruchtbaren Löß der Ausläufer des Gratenfelser Beckens. Dahingehend sind dichte Wälder und karge, felsige Böden Alltag auf Avesstein, Waidwacht und Minningen, wobei letzteres sich mit Erträgen eines Steinbruchs seinen Unterhalt verdient, während die Mine mit ihrem hochwertigem Erz hauptsächlich das Säckel der Barone füllt. Dicht und unwegsam sind die Wälder mit verfallenen Mühlen, Mauerresten und halb eingefallenen Kellern, einzig zwei von ihnen der Weiherwald – nahe der Vairnburg – und der Lainforst – umschlossen von den Höfen Neu-Foerttingens – sind gepflegt und für die Jagd geeignet.

Dank Peraines und Phexens Segen vermag man es in einem bescheidenen Wohlstand zu leben. Heißt jedoch nicht dass das Leben einfach wäre, ständig stellen Räuber und Strauchdiebe, vor allem von Burg Rauestahl, eine Gefahr dar. Immer wieder drohen Raubtierangriffe und lang hält der Alte vom Berg hier Hof. Doch egal ob Holzfäller, Bauer oder Bergmann ein jeder von ihnen stellt sich den mannigfaltigen Fährnissen mit sturer Beharrlichkeit. Selten nur verlassen sie ihre Heimat, ihren Geburtsort, so reisen auf den Wegen und Straßen meist Händler die die nördlicheren Baronien beliefern und Glücksritter. Dabei finden sie regelmäßig Schreine des Aves, Firun oder Phex – meist in Form gehauene Steine – am Wegesrand, wie auch wehrhafte Fuhrhöfe. Die Zölle die diese Reisenden in die Kassen spülen sind dabei mehr als willkommen. Avesstein und Waidwacht sind damit weniger beschäftigt, vielmehr fällt diese Aufgabe bei Vairningen Stadt und Effertingen an. Dort werden an Brücke, Furt und entlang des Tommel fällige Abgaben eingetrieben.

Neben den Räubern und natürlichen Gefahren ist den Baronen auch das Stadtrecht Vairningens ein Dorn im Auge, auch wenn das Baronshaus der Stadt bisher einen Großteil ihrer Rechte abpressen konnte.

Aber auch Wundersames bieten die Lande. So Mancher war verwundert ob seines ersten vairninger Bieres, einem sauren, mit Essigstich versetzten Gestentrunk, oder dem Wurzelbier, einem schnapsähnlichen Bier des Zwergs Rumbasch. Außerdem gehen Geschichten um die Nimpfenburg mit ihrer Nymphe an einem Waldteich im Girswald um. Die Fümfare, eine fünffache Eiche, am Rande des Lainforstes mag dabei weniger Wundersam als vielmehr als eine imposante Erscheinung gelten.

Zusammenfassung

Vor den Mauern von Vairningen Stadt finden reisende die vairninger Handelskontor des Baronshauses, ein Umschlagplatz für die Waren der nördlichen Landgrafschaft den das Baronshaus betreibt.

In der Umgebung von Avesstein verborgen im Girswald, am Nymphensee findet sich die Nymphenburg. Angeblich ein von Efferd gesegneter Ort.

Nahe des Ortes Minningen findet sich verborgen und seit langen Götterläufen vergessen eine dem Herren Boron geweihte Höhle. Ebenfalls in der Nähe findet sich der Ort Toten-Minningen in dem ein Einsiedler und Geweihter des Herren Boron Tag ein, Tag aus versucht die ruhelosen Seelen des verschütteten Ortes ihre letzte Ruhe zu gewähren.

Einst hieß Effertingen Praioslob und war Sitz der Sonnenvögte aus dem Haus Sonnleitner. Noch heute finden sich hier die Ruinen des vor langer Zeit niedergebrannten Haus des Götterfürsten. Die Bewohner brannten den überdimensionierten und opulenten Tempel nieder und versteckten die geraubten Schätze im Felsplateau der heutigen Vairnburg.

Kurz hinter der heutigen Grenze auf Höhe des Edlenguts Neu-Foerttingen in der Nachbarbaronie Tommelsbeuge stehen die Ruinen einer alten Burg. Vermutlich handelt es sich bei ihr um die Baronsburg des vairninger Baronsgeschlecht Gisbingen, welches durch die Priesterkaiser gestürzt wurde und auf dessen Erbe sich die Timerlains heute noch stützen.

Geschichte

607 – 150 v.BF

Vor der Zeit Yarum-Horas weißen alte Aufzeichnungen die Existenz einer steinernen Burg am Platz der heutigen Vairnburg aus. Zudem soll einer Sage nach in den Tiefen des Saibelwalds die verborgene Höhle eines Totenkultes liegen. Tatsächlich liegt diese Höhle noch immer unentdeckt nahe Toten-Minningens.

Unter Yarum-Horas (um 444 v.BF) bestätigen die Chroniken des Ratsarchiv in Vairningen Stadt Gisbelda de Forethingga als Herrin über das Land zwischen Tommel und Kranickhügel mit Sitz in Forethingga (vermutlich das heutige Neu-Foerttingen). 'Gisbelda de Forethingga, domina inter Tommila gruinum collique agrorum in vico Forethingga'

0 BF

Aufzeichnungen benennen die Frîherre de Gissebing als Herren über die vairninger Lande und herrschen von der Burg Gisbingen aus über das Land . (Heute liegt ihre Ruine auf dem Grund der Nachbarbaronie Tommelsbeuge.)

53 – 333 BF

Die Freiherren von Gisbingen werden in der Herrschaft über Vairningen bestätigt. Ihr Wappen ziert auf goldenem Grund die grüne Linde.

Nach der Abschaffung der Sklaverei gründen einige der Freigelassenen nahe des heutigen Minningen eine Siedlung, werden jedoch von einem 'Zwergenkönig' unterworfen. Zugleich wird die Siedlung durch einen Drachen bedroht und begründet damit womöglich das Minninger Wurmfest (15.-16. Rondra) auf dem sich die Bewohner mit Drachen- und Rittermasken verkleiden und den Drachenkampf spielen.

335 – 465 BF

Die Freiherren von Gisbingen werden der Hexerei beschuldigt verlieren die Herrschaft über die Region, Elena von Gisbingen sowie sechs weitere Familienmitglieder werden auf den Scheiterhaufen verbrannt. Die restliche Familie flieht in die Wälder und wird von der Praios-Kirche aus der zwölfgöttlichen Ordnung ausgestoßen. Noch heute leben ihre Nachkommen in den Wäldern, viele von ihnen sind 'Sehende' oder 'Wissende', mit zumeist geringer magischer Begabung. Fortan sollen die Speichen des Boronrades das Schildhaupt, als Zeichen der Gisbinger-Vertreibung zieren, während der goldene Lindenkranz auf gülden Grund die Einkehr der praiosgefälligen Herrschaft verkündete. Doch unterlief dem greisen und hartäugigen Wappenkundigen bei der offiziellen Erfassung ein eklatanter Fehler, statt der Speichen vermerkt er Stab und Leiste. Da allerdings die Herrn ob der turbulenten Zeiten schnell wechselten bemerkte dies niemand und es wart beibehalten.

Die wechselnden Sonnenvögte regierten vom damaligen Praioslob aus, dem heutigen Effertingen, in dem noch immer eine erstaunlich große Ruine eines Tempels vorzufinden ist. Die sonst milde agierenden Vögte des Hauses Sonnleitner (ehemals priesterkaiserlicher Adel) fanden nur eine Ausnahme, Eusebia Sonnleitner hat Legenden nach ihre magisch begabte Tochter in eine eiserne Rüstung schmieden lassen und geblendet. Bezüglich ihres Todes aber unterscheiden sich die Ausführungen, hierbei ist die Rede von Einmauern, unter Praios Antlitz Verdursten lassen und in der Wildnis aussetzten.

466 – 589 BF

Die Zeit der Sonnleitners endet mit einem wütenden Mob welcher ihren Herrschaftssitz im damaligen Praioslob niederbrannte. Große Teile der Familie durften fliehen, die Machthaber jedoch wurden in dem geplünderten Praios-Tempel zurückgelassen und bei lebendigen Leib verbrannt. In den darauf folgenden Kämpfen um die Vorherrschaft in Vairningen konnten letztlich die Edlen von Markt Vairningen die Oberhand und damit die Baronskrone für das Haus Timerlain gewinnen. Zu ihren stärksten Verbündeten zählten bereits dabei die Zwerge von Minningen, die sie für ihre Unterstützung erstmals Offiziell als Edle in ihrer Baronie belehnten. Als neue Freiherren gewährten sie den überlebenden Mitgliedern der Sonnenleitners amnestie, allerdings unter Verlust jedwede Adelsprivilegien – in Vairningen Stadt betrachtet man sie heute als eine der angesehensten Familie, welche in jeder Generation mindestens einen Geweihten des Herren Praios hervorbringt. Nur wenige Quellen aus jener Zeit sind noch immer verlässlich, doch geht noch immer eine Mär wonach Rohal der Weise eine Akademie in den vairningen Bergen gründete und ein Magierturm auf dem Plateau der heutigen Vairnburg gestanden haben soll. Was davon jedoch wahr ist bleibt schwer zu sagen, anzunehmen ist jedoch das nur eines von beiden einen Funken Wahrheit in sich birgt.

590 – 595 BF

Während der Magierkriege erscheinen in Siegel und Herrschaftssymbol magische Glyphen und ausgebreitete Schwingen.

602 – 902 BF

Als einige Albernier sich gegen die Abspaltung ihrer Heimat 701 BF auflehnen, kommt eine Gruppe von sechs Frauen nach Vairningen- sie werden als ‚Schwestern denen Unrecht getan wurde‘ oder schlicht ‚Wir Schwestern‘ bezeichnet. Gegen die Zaubermächtigen Frauen kann das Haus Timerlain sich nur schwerlich behaupten und verliert die Kontrolle über Teile seines Lehen. Im steten Kampf gegen die Timerlains herrschen die Frauen von Markt Vairningen aus über das Land. Erneut kommt es zum Wechsel im Wappen, auf blauem Grund ein weißer sechsblättriger Lindenkranz.

Ab 850 BF erwähnen die Aufzeichnungen wieder eine Burg nahe Markt Vairningens, die Vairnburg. Noch immer von den Hexenweibern geschwächt ist die Herrschaft der Timerlains noch immer eingeschränkt. Diese Situation fehlinterpretierend oder schlicht ignorierend verfügt Kaiser Valpo gegen 885 BF, dass seine almadaner Verwandte Serena, sowie ihre gesamte Familie nach Vairningen verbannt wird. Die eigentlichen Barone müssen sich dem kaiserlichen Richtspruch beugen und ziehen vorerst ins elenviner Stadthaus um. Serene, die Almadanerin hatte es gewagt auf einem Fest neben Wein auch Wasser darzubieten, Valpos Schiedsspruch lautete erst wenn sie es schaffe trinkbaren Wein in ihrer neuen Heimat anzubauen und zu keltern, dürfe sie auf ihre almadaner Familienlande zurückkehren. Sie und ihr Sohn begründen somit den Weinanbau am Felsplateau der Vairnburg. In dieser Zeit wird das Lehenswappen erneut verändert. Das Schildhaupt bleibt bestehen, jedoch wird der Lindenkranz als Wein umgedeutet und zum in Silber hochgebundenen Kranz erst auf grünem, schnell aber auf rotem Grund gewandelt. Das Wappen der neuen Herren von Vairningen ist bedingt durch die Verbannung erst blank, setzt bald in schwarz Rabe und Rebstock darauf - noch heute findet sich an und im Burgfried vereinzelt dieses Wappen. Mit dem Erfüllen der kaiserlichen Auflagen kehren die almadaner von Vairningens zurück. Dabei sind nur die Trauben des Mittelhanges für einen geniesbaren Tropfen zu gebrauchen, sämtlicher Rest dient zur Produktion von Essig und direkt als solcher verkauft oder aber dient als Hefeersatz für das sauere vairninger Bier. Seither hält sich hartnäckig die Mär, dass solang Wein am Felsplateau wachse, auch die Vairnburg bestand hätte.

902 – 933 BF

Hunger und Krankheit dezimieren die Bevölkerung, sodass Orte und Siedlungen verlassen und aufgegeben werden. Noch immer finden sich deshalb Überreste von Gebäuden, halb verfallenen Kellern, unerklärliche Gräben und Nutzpflanzen inmitten des Waldes. Zugleich herrschen verschiedene Herren, darunter der Zwerg Sortosch, Sohn des Aborax der dieses Amt jedoch abtrat und seither als Edler in Minningen residiert. In dieser Zeit vernichte ein Feuer weite Teile der Vairnburg und noch heute ist ihr Burgfried schwarz. Mit dem Sturm selbsternannten Kaiserin Rhondaras von Albenhus auf Elenvina erlischt das Haus Timerlain beinahe, einzig der junge Krieger Chilperich überlebt und Sinnt auf Rache.

933 – 948 BF

Treu den nordmärker Herzögen ergeben hasst Chilperich Timerlain Rhondara von Albenhus aus tiefsten Herzen, trägt diese doch Schuld am Verlust seiner gesamten Familie. So dient sich der talentierte Mann dem Sohn ihrem größten Konkurrenten und späteren Kaiser, Perval von Gareth, an, wobei er bereits zu dieser Zeit das Ziel ins Auge gefasst hatte die Besitzung, die Baronie Vairningen, seiner Ahnen zurückzuerlangen. Unter Perval tut sich Chilperich als Söldnerhauptmann, Adjutant, aber auch als Meuchler hervor - wodurch er den Beinamen 'der Skorpion' erhält, die Skorpionsschwänze ziehren dabei auch sein Wappen. Als Mann der zu viel wusste, aber auch zu treu und bekannt war um einfach zu verschwinden wird ihm sein Wunsch gewährt und er erhält die Baronie Vairningen zurück. Von der leerstehenden Vairnburg aus, macht er sich daran die heutigen Landmarken zu festigen und seine Domäne zu sichern. Durch den Traviabund mit der Tochter aus einem reichen, ortansässigen Geschlechts sorgt er dabei für die notwendigen finanziellen Mittel. 937 BF bringt Gislane ihre Tochter Hiltpurga und 941 BF ihren Sohn Gryfdan Welt, verstirbt allerdings bei der Geburt ihres Sohnes. Fortan geht Chilperich keine festen Bindungen mehr ein und zeugt noch sechs Bastarde, wobei potentielle Anerkennungen durch seine älteste Tochter Hiltpurga rigoros vertuscht wurden. Mit dem Geld von Gislanes Familie und der Unterstützung, noch immer Treu zu Haus Timerlain stehenden Zwerge aus Minningen kann er die heutigen Grenzen festigen, muss jedoch auch Gebietsverluste und eine temporäre Räumung der Vairnburg hinnehmen. Mit harter, doch umsichtiger und gerechter Herrschaft führt er die Baronie und lässt durch den Zwerg Fadlosch, Sohn des Aborax die Vairnburg zu ihrer heutigen Form umbauen. An Bedeutung gewonnen, lässt die Familie von Gislane den Zwerg Fadlosch auch ein opulentes Stadthaus in Vairningen errichten. Bei einem Besuch seines ehemaligen Weggefährten verkündet Kaiser Perval das dieser beschlossen hätte Vairningen das Stadtrecht zu verleihen. Ein Recht das laut zwergischen Aufzeichnungen bereits bestand und nicht im Sinne Chilperichs war. Da er den Kaiser nicht der Lüge bezichtigen konnte, presste er in der Folgezeit der Stadt Zoll- und Wehrrechte ab. Sein Vorteil war dabei, dass ein Gro des Stadtgebietes noch immer im Besitz seiner Familie war und noch heute für gute Einnahmen sorgt.

948 – 975 BF

Trotz rechtmäßigen Anspruch, direkt aus kaiserlichen Hand und mehreren Jahrhunderten als Barone Vairningens, wird Chilperich durch die Landgrafen nicht als rechtmäßiger Baron, sondern nur als kaiserlicher Statthalter anerkannt. Schuld daran trugen vermutlich Position und Rolle im Gefolge Kaiser Pervals. Nach einigen Anstrengungen gelingt es ihm denno seine Tochter Hiltpurga ab 950 BF im Protokoll als Baroness zu installieren. 952 BF schloss Hiltpurga mit Ritter Adalric von Aspolan den Traviabund, vier Götterläufe später bringt sie Raul Praiodain zur Welt, weitere zwei Götterläufe später Werold Rondrian. Dem Thron der Landtgrafen die Treue schwörend wird Hilpurga 960 BF als Baronin bestätigt und entmachtet somit ihren noch immer als Statthalter regierenden Vater. Sie regiert mit harter, schlauer, aber fast willkürlich brutaler Hand und ändert die Skorpionschwänze ihres Wappens zurück zu den althergebrachten Steinbockhörnern. Drei Götterlauf nach ihrer Amtsübernahme erblickt ihr dritter Sohn Udilbras das Dererund. 969 BF wird Amadan Travin, ihr Nesthäkchen geboren. Anhaltenden Attentaten auf die Baronin fallen Raul und Werold einem Anschlag auf ihre Mutter, mit nicht einmal zehn Sommern, zum Opfer. Diese Anschläge nutzt Hiltpurga und unliebsame Personen, darunter ihr Bruder Gryfdan, einige ihrer Bastardgeschwister und andere, verschwinden zu lassen. Stets unter dem Deckmantel der Treue zum Wahnhaften Landtgrafen stirbt dabei die gesamte Familie ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen.

975 – 992 BF

Im Travia 980 BF schließt Baronet Udilbras den Traviabund, kurz darauf wird er Vater einer Tochter, Mirala Timerlain. Kurz zuvor verstarb Adalric von Aspolan, der Vater von Udilbras und letzter derer von Aspolan. Das Gut verfällt in der Folgezeit, da es an der Straße nach Schnakensee zu abgelegen und unwirtschaftlich liegt.

987 BF stirbt Chilperich als alter, verwahrloster und verwirrter Mann, trotz aller Differenzen lässt seine Tochter ihn seinen Wünschen entsprechend Beerdigen. Sein Grab wird seither von einer liegenden Statue geschmückt, diese stellt ihn als edlen Ritter dar. Nur zwei Götterläufe später wird Ulinai Timerlain geboren, 992 BF folgt ihr Bruder Angrawen wobei dessen Mutter bei der Geburt stirbt und sein Vater langsam dem Alkohol verfällt.

993 – 1027 BF

998 BF empfängt Mirala in Gratenfels die Weihe des Herren Praios, im Jahr darauf werden die Bastardsöhne ihres Oheims Amadan geboren. Er erkennt Dragowin und Boromar, genauso wie seine 1010 BF geborene Tochter Oda als seine rechtmäßigen Erben an. Im Firun 1000 BF verstirbt Hiltpurga unter mysteriösen Umständen, ihr Sohn Udilbras folgt ihr als Baron nach. Kurz darauf schließt Mirala den Traviabund mit Hondur von Gernebruch, während Baronet Angrawen zum Erben bestimmt wird, da seine Schwester Ulinai unter einer Gemütserkrankung litt. Im Götterlauf darauf geht Angrawen als Page an den Hof Rahjadans 'des Dicken' von Rabenstein. 1002 BF beginnt Baroness Ulinai ein Noviziat bei einer Boroni und kann in der Führsorge für Maraskan-Katzen ihren Geist festigen, sodass sie später die Wehrheimer Kriegerakademie besucht. Anschließend an seine Zeit als Page wird Angrawen 1006 BF Knappe bei Relfon von Leihenhof zu Galebquell, während seine Vettern Dragowin und Boromar ihm als Pagen bei Rahjadan von Rabenstein nachfolgen. 1009 BF erhält Ulinai ihren Kriegerbrief und beginnt durch die Lande zu ziehen. Nach fünf Götterläufen wird Angrawen 1011 BF zum Ritter geschlagen und er zieht gegen Orks und Answinisten zu Felde. Im gleichen Götterlauf wird Ulinai von Tsa gesegnet und schenkt ihrem Sohn Tassilo das Leben, sein Vater bleibt ein Geheimnis seiner Mutter. 1014 BF versuchen die almadaner 'von Vairningens' die Baronie zurückzuerlangen, geben die Versuche jedoch schließlich auf. Zeitgleich schließt sich Boromar den neu gegründeten Golgariten an, unter diesem Verlust leidet sein Bruder Dragowin mehrere Monde schwer. Vea Raxa, Ulinais zweites Kind erblickt 1017 BF das Antlitz Deres, während ihr älterer Bruder erste Anzeichen einer Gemütskrankheit aufweist – da er jedoch große Angst vor Geweihten des Herren Boron hat, muss er später von Dienern der Schönen Göttin betreut werden. Im Tsa 1019 BF erschüttert ein schweres Beben den Kosch. Dabei verheert ein Erdrutsch das nahe Minningen und begräbt fast sämtliche Bewohner unter Geröll und Sand, Toten-Minningen entsteht. Ebenfalls von Erdrutsch überrascht wurde Angrawen auf einem Jagdausflug, für einige Zeit galt er gar als verschollen. Die schlechten Nachrichten verursachen die verfrühte Niederkunft Ulinais mit ihrer zweiten Tochter. In Gedenken an all die Verstorbenen wurde der allgemeine Trauertag für 13. Phex in der Baronie ausgerufen. Im Schwertzug wider den Bethanier fielen 1020 BF Ulinais Oheim Amadan und ihr Bruder Angrawen, welcher für kurze Zeit wieder aufgetaucht war. Mit dem Tod dieser zwei wichtigen Menschen in seinem Leben legte Baron Udilbras, nach der Versöhnung mit seiner Tochter, Amt und Würden nieder und bestätigt diese als Nachfolgerin. Anschließend schwor er endgültig dem Alkohol ab und begab sich auf Pilgerfahrt, um Jahre später geläutert wiederzukehren. Eine Räuberbande unter Führung zweier Raubritter macht ab 1021 BF die Region unsicher, ihr Stützpunkt ist eine als vergessen geltende Rückzugsburg. Benannt nach dem neu gewählten Namen der Raubritter und ihrer Kinder, Burg Rauestahl. Sie leben von Raubüberfällen auf Reisende der Reichsstraße III und selten der vairniger Bevölkerung. Zudem haben sie sämtliche konkurrierende Banden aufgerieben oder übernommen. Durch seine Erkrankung beschreibtet Bruders nun endgültig den Pfad Rahjas und beginnt sein Noviziat in Albenhus, seine jüngere Schwester Vea wurde indes von Anfang an als Erbin ihrer Mutter betrachtet. 1027 BF bestimmt Baronin Ulinai ihren Vetter Dragowin zum Edlen von Neu-Foerttingen, nachdem mit Kalver von Ilsinger dessen Edlengeschlecht erloschen war.

1027 BF – 1039 BF

Im Alter von 19 Sommern erhält Tassilo Timerlain 1033 BF die Weihe. Lange Zeit wird es ruhig in Vairningen und alles verläuft weitestgehend seinen gewohnten Gang. Noch während dessen Knappenzeit bei Baron Nerek von Schnakensee lernt Baroness Vea den Erb-Junker Basin von Richtwald kennen, Anfang 1038 BF verlobt sich das Paar offiziell.

1039 BF – heute

Noch im Mond der herzoglichen Heerschau vor den Toren der Stadt Gratenfels schließt die Erbin des Hauses den Traviabund. Als Vögtin vertritt die Erbbaroness ihre Mutter in der Heimat und folgt ihr als Baronin nach, als diese nicht vom Kampf wider Haffax in die Heimat zurückkehrt.

Offizielle Quellen

GS02

Baronien der Landtgrafschaft Gratenfels  
Herzoglich ArranedBaronie NablafurtBaronie SchnakenseeBaronie AmbelmundBaronie TommelsbeugeBaronie VairningenBaronie FirnholzBaronie UrbeltorBaronie KranickReichsstadt GratenfelsGrafenmark GratenfelsBaronie RickenhausenBaronie WitzichenbergBaronie SchweinsfoldBaronie RiedenburgBaronie SchwertleiheBaronie GalebquellBaronie Orgils HeimBaronie BergGräflich PaggenauBaronie WolfssteinBaronie LudgenfelsBaronie MeilingenBaronie Trappenfurten Wappen Gratenfels

Kategorie: Baronie

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